Abo
  • Services:
Anzeige
Gesellschaft für Informatik: Sicherheitssoftware ist nicht sicher
(Bild: Pawel Kopczynski/Reuters)

Gesellschaft für Informatik Sicherheitssoftware ist nicht sicher

Oft nicht öffentlich bekannte Sicherheitslücken lassen die Gesellschaft für Informatik an Virenschutz, Firewalls, Intrusion-Detection- und Prevention-Systemen zweifeln. Sie rät zu absoluter Datensparsamkeit, sonst stünden alle persönlichen Daten den Nachrichtendiensten in Echtzeit zur Verfügung.

Anzeige

Die Gesellschaft für Informatik warnt wegen Prism und Tempora vor der trügerischen Sicherheit durch Virensuchprogramme, Firewalls, Intrusion-Detection- und Intrusion-Prevention-Systemen. "Selbst Sicherheitssoftware enthält erfahrungsgemäß viele - nicht immer öffentlich bekannte - Sicherheitslücken (Zero Day Vulnerabilities), die von Angreifern ausgenutzt werden. Die Angriffstechnik 'Ausnutzung bisher unveröffentlichter Sicherheitslücken' beherrschen heute auch Sicherheitsbehörden in Drittstaaten sowie größere kriminelle Organisationen", erklärte der Präsidiumsarbeitskreis "Datenschutz und IT-Sicherheit" der Gesellschaft für Informatik (GI) am 26. Juni 2013.

Die aktuelle Diskussion um die Telefon- und Internetüberwachung der USA durch Prism und Großbritanniens Tempora zeige, wozu Informationstechnik legal eingesetzt wird: "Weltweite vollständige Überwachung, das heißt Protokollierung aller Kommunikationsvorgänge, Aufzeichnung, Auswertung aller Inhalte und Speicherung der Sender, Empfänger, Datum, Lokationsdaten und so weiter", sagte Hartmut Pohl, Sprecher des GI-Arbeitskreises.

Angesichts dieser Bedrohungslage empfiehlt Pohl Unternehmen und Privatpersonen, Maßnahmen wie Datensparsamkeit zu ergreifen. Nur unverzichtbar notwendige Daten sollen überhaupt erfasst, gespeichert und übertragen werden. Ausschließlich gut abgesicherte Computer und Netze dürften an andere interne und externe Netze oder an das Internet angeschlossen werden. Sicherheitsmaßnahmen wie Grundschutz und Umsetzung der ISO-27000-Familie inklusive Verschlüsselung stellten nur absolute Mindeststandards dar. Die wichtigsten Programme, insbesondere die Sicherheitssoftware, müssten auf Sicherheitslücken überprüft und gepatcht werden.

Anderenfalls müsse davon ausgegangen werden, dass wichtige Unternehmensinformationen und personenbezogene Daten vollständig in- und ausländischen Mitbewerbern und Behörden wie Geheimdiensten in Echtzeit zur Verfügung stünden.


eye home zur Startseite
SvenMeyer 04. Jul 2013

Aber da das ein US Produkt ist wird es wohl (leider) kaum das Land ohne eine Backdoor für...

JTR 27. Jun 2013

Am besten eine Logikbombe plazieren. Sprich man schickt stetig soviel (sinnlosen...

chekcmate 27. Jun 2013

100%ige Sicherheit gibt es sowieso nie, damit muss man leben. Jedoch halte ich es fuer...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Scheugenpflug AG, Neustadt/Donau
  2. Volkswagen AG, Wolfsburg
  3. Dataport, Altenholz bei Kiel
  4. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Jurassic World, Fast & Furious 7, Die Unfassbaren, Interstellar, Terminator 5)
  2. (u. a. 3 Serien-Staffeln auf DVD für 22€, Box-Sets u. Serien auf Blu-ray)
  3. (u. a. The Expendables 3 Extended 7,29€, Fight Club 6,56€, Predator 1-3 Collection 24,99€)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Mit digitalen Workflows Geschäftsprozesse agiler machen
  2. Potenzialanalyse für eine effiziente DMS- und ECM-Strategie
  3. Tipps für IT-Engagement in Fernost


  1. Kaby Lake

    Intel stellt neue Chips für Mini-PCs und Ultrabooks vor

  2. Telefonnummern für Facebook

    Threema profitiert von Whatsapp-Datenaustausch

  3. Browser

    Google Cast ist nativ in Chrome eingebaut

  4. Master of Orion im Kurztest

    Geradlinig wie der Himmelsäquator

  5. EU-Kommission

    Apple soll 13 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen

  6. Videocodec

    Für Netflix ist H.265 besser als VP9

  7. Weltraumforschung

    DFKI-Roboter soll auf dem Jupitermond Europa abtauchen

  8. World of Warcraft

    Sechste Erweiterung Legion ist online

  9. Ripper

    Geldautomaten-Malware gibt bis zu 40 Scheine aus

  10. Europäische Union

    Irlands Steuervorteile für Apple sollen unzulässig sein



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lernroboter-Test: Besser Technik lernen mit drei Freunden
Lernroboter-Test
Besser Technik lernen mit drei Freunden
  1. Kinderroboter Myon Einauge lernt, Einauge hat Körper
  2. Landwirtschaft 4.0 Swagbot hütet das Vieh
  3. Künstliche Muskeln Skelettroboter klappert mit den Zähnen

Mobilfunk: Eine Woche in Deutschland im Funkloch
Mobilfunk
Eine Woche in Deutschland im Funkloch
  1. Netzwerk Mehrere regionale Mobilfunkausfälle bei Vodafone
  2. Hutchison 3 Google-Mobilfunk Project Fi soll zwanzigmal schneller werden
  3. RWTH Ericsson startet 5G-Machbarkeitsnetz in Aachen

No Man's Sky im Test: Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
No Man's Sky im Test
Interstellare Emotionen durch schwarze Löcher
  1. No Man's Sky für PC Läuft nicht, stottert, nervt
  2. No Man's Sky Onlinedienste wegen Überlastung offline
  3. Hello Games No Man's Sky bekommt Raumstationsbau

  1. Re: Glückwunsch Golem

    teenriot* | 15:02

  2. Re: Wenn wir jetzt noch den Faktor "bei gleicher...

    opodeldox | 15:01

  3. Re: Dinge, die ein künftiges iPhone haben sollte

    dakira | 15:01

  4. Bis die Leute merken, dass Threema keinen Desktop...

    dantist | 15:00

  5. Re: Mittelfristig wird sich die freie Variante...

    Salzbretzel | 15:00


  1. 15:01

  2. 14:57

  3. 14:24

  4. 14:00

  5. 12:59

  6. 12:31

  7. 12:07

  8. 11:51


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel