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AMDs Prozessoren verkaufen sich schlecht
AMDs Prozessoren verkaufen sich schlecht (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Geschäftsjahr 2012: 1,18 Milliarden US-Dollar Verlust für AMD

AMDs Prozessoren verkaufen sich schlecht
AMDs Prozessoren verkaufen sich schlecht (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Im vergangenen Geschäftsjahr hat AMD einen Verlust von 1,18 Milliarden US-Dollar angehäuft. Auch im vergangenen Quartal des Jahres 2012 sank der Umsatz bei weiter steigenden Verlusten. Das Unternehmen will nun seine Produktpalette diversifizieren.

AMD hat sein Geschäftsjahr 2012 mit einem Verlust von 1,18 Milliarden US-Dollar abgeschlossen, im Vorjahr wurde noch ein Gewinn von 491 Millionen erzielt. 2011 hatte AMD jedoch eine Neubewertung der damals noch gehaltenen Anteile an Globalfoundries vorgenommen, die das Ergebnis stark verbesserte.

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Wie aus AMDs Zahlen hervorgeht, leidet das Unternehmen vor allem unter einer nachlassenden Nachfrage in allen Bereichen - gleich ob große Serverprozessoren, kleine APUs oder große GPUs, der Umsatz fiel in allen Segmenten. Das gilt auch für das vergangene Quartal, wo 1,16 Milliarden Umsatz einen Verlust von 422 Millionen US-Dollar einbrachten. Im Vorjahresquartal waren es ohne Sondereffekte noch 1,69 Milliarden Umsatz und 177 Millionen Verlust.

Wie Konzernchef Rory Read sagte, will AMD nun seine Produktpalette diversifizieren. Im Zentrum sollen "ultra low power client devices, semi-custom SoCs and dense servers" stehen. Damit sind sparsame Chips für mobile Geräte, für Kunden entworfene Chips - wie angeblich für die nächste Xbox und Playstation - und Server mit sehr vielen Kernen gemeint.

Dass Read dabei nicht große CPUs erwähnte, aus denen AMD gerüchteweise aussteigen will, und auch die Grafiksparte außen vor ließ, bietet Raum für neue Spekulationen. Denen wird das Unternehmen in den nächsten Tagen wohl im Rahmen einer Telefonkonferenz entgegentreten. Immerhin: Weitere Einsparungen beim Personal, die im Jahr 2012 Tausende AMD-Mitarbeiter den Job kosteten, kündigte Read bisher noch nicht an. Stattdessen hat das Unternehmen erst kürzlich neue SoC-Entwickler von Apple und Qualcomm abgeworben.


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Johnny Cache 24. Jan 2013

Das tolle an AMD fand ich damals daß sie mit Verspätung exakt die selben Fehler wie...

Weltfrieden5000 24. Jan 2013

Jaja, hier wird wieder einmal einfach nur behauptet...klassische Spam-Meldung. Nicht...

Cohaagen 23. Jan 2013

Die Konsolen-Prozessoren werden auf jeden Fall nicht viel ausgleichen können. Selbst wenn...

karlheinz 23. Jan 2013

Es muss wohl 491 Millionen heissen. :)

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