Abo
  • Services:
Anzeige
Geo Orbital Wheel
Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)

Geo Orbital Wheel: Das Tron-Fahrrad für jedermann zum Nachrüsten

Mit dem Geo Orbital Wheel soll sich praktisch jedes Fahrrad durch einen Radwechsel in ein Elektrofahrrad verwandeln lassen. Im Rad ist der Akku gleich integriert. Ungewöhnlich ist vor allem die Kraftübertragung des Motors. Finanziert wird das Rad über Kickstarter.

Ein wenig erinnert die Nachrüstlösung Geo Orbital Wheel für Fahrräder an die Light Cycles aus dem Film Tron. Auch sie besitzen keine Zentralnabe. Beim Geo Orbital Wheel ist dort ein 500 Watt starker Elektromotor eingebaut worden, der sich nicht mit dem Rad dreht, sondern seine Kraft über Walzen auf die Felge überträgt.

Anzeige

Der Akku befindet sich auf einer der drei feststehenden Speichen. Ebenfalls ungewöhnlich ist der Reifen: Es handelt sich um ein Hartschaumstoffmodell. Dadurch soll die Pannenanfälligkeit deutlich reduziert werden: Einen Platten kann es nicht geben. Die Finanzierung des Geo Orbital Wheel erfolgt über Kickstarter.

  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
  • Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)
Geo Orbital Wheel (Bild: Kickstarter)

Um das Geo Orbital Wheel zu montieren, muss einfach das bisherige Vorderrad demontiert und die Bedieneinheit an den Lenker geklemmt werden. Das soll angeblich in einer Minute möglich sein, wobei nicht berücksichtigt wird, dass die Felgenbremsen noch justiert werden müssen. Mit Scheibenbremsen lässt sich das Rad nicht benutzen.

Mit und ohne Tretunterstützung

Das Vorderrad gibt es in 26 und 28 Zoll Durchmesser, wobei der Akku unterschiedlich groß ist. Beim kleinen Modell kommt eine Version mit 6 Ah/36 Volt zum Einsatz, die 20 Kilometer Fahrt ermöglichen soll, während im größeren Rad ein Akku mit 10 Ah/36 Volt zum Einsatz kommt, der für etwa 32 km reichen soll. Wer mittritt, soll auf eine Reichweite von 50 beziehungsweise 80 km kommen. Das kleine Rad wiegt mitsamt Akku 7,7 kg, das große etwa 9 kg.

Das so ausgerüstete E-Bike kann wie ein Pedelec mit Trittunterstützung gefahren werden, aber auch wie ein Leichtkraftrad ohne Pedalbewegungen fahren. Ohne Muskelkraft soll das Rad etwa 32 km/h schnell werden. In Deutschland ist das mit Helm- und Versicherungs- beziehungsweise Kennzeichenpflicht verbunden.

Die Akkus lassen sich in wenigen Stunden an der Steckdose aufladen. Beim Rollen kann der Stromspeicher aufgeladen werden. Außerdem ist eine USB-Buchse zum Aufladen von Kleinelektronik eingebaut worden.

Auf Kickstarter ist das Geo Orbital Wheel ein großer Erfolg. Obwohl die Kampagne erst Mitte Juni 2016 endet, sind schon rund 620.000 US-Dollar zusammengekommen.

100 Geo Orbital Wheel wurden für 499 US-Dollar pro Stück angeboten. Das Einstiegsangebot ist genauso wie die Offerten für 599 und 649 US-Dollar bereits ausverkauft. Der Mindestpreis liegt jetzt bei 699 US-Dollar. Im Handel soll das Rad knapp 1.000 US-Dollar kosten. Das Geo Orbital Wheel wird auch nach Deutschland verschickt und soll im November 2016 ausgeliefert werden.

Die Konkurrenz treibt das Hinterrad an

2009 hatten MIT-Forscher zum Kopenhagener Klimagipfel den E-Bike-Nachrüstsatz Copenhagen Wheel vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Lösung für das Hinterrad, deren Elektromotor in der US-Version eine Leistung von 350 Watt hat. Nach Europa wird eine Variante mit 100 Watt weniger geliefert. Der Motor unterstützt den Radler, etwa beim Bergauffahren oder beim Überholen.

Der Akku bietet eine Reichweite von etwa 50 Kilometern, dann muss er wieder für etwa vier Stunden an die Steckdose. Die Reichweite kann durch Rekuperation beim Bremsen und beim Rollen verlängert werden. Der Bausatz wiegt rund 5,9 Kilo. Der Hersteller liefert das Rad aktuell in geringen Stückzahlen an Vorbesteller aus.


eye home zur Startseite
Der Spatz 15. Mai 2016

Tourenplaner Hessen für die kleine Steigung (Ist jetzt eine von mehreren) Statistik 1...

OpisWahn 13. Mai 2016

Meckern geht immer schnell nicht war? Keine Zeit gehabt mal das Video anzusehen? Dann...

Der Spatz 13. Mai 2016

Die Dinger waren doch Segways. Aber selbst der Mensch (als Art) kommt halt nicht an der...

Der Spatz 13. Mai 2016

Die Verstärkung ist eher der stärkeren Dauerbelastung geschuldet. So ein normales 08/15...

schueppi 12. Mai 2016

Gute Frage... Die sind ja wohl kaum dazu da um den Antrieb in der Wage zu halten...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DRÄXLMAIER Group, Garching bei München
  2. über Ratbacher GmbH, Münster
  3. Allianz Private Krankenversicherungs-AG, München
  4. Stadtwerke Solingen GmbH, Solingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 18,00€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkaufswert zzgl. 3€ Versand)
  2. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 19,50€ (ohne Prime bzw. unter 29€-Einkauf zzgl. 3€ Versand)

Folgen Sie uns
       


  1. Whistleblowerin

    Obama begnadigt Chelsea Manning

  2. Stadtnetz

    Straßenbeleuchtung als Wifi-Standort problematisch

  3. Netzsperren

    UK-Regierung könnte Pornozensur willkürlich beschließen

  4. Kartendienst

    Google Maps soll künftig Parksituation anzeigen

  5. PowerVR Series 8XE Plus

    Imgtechs Smartphone-GPUs erhalten ein Leistungsplus

  6. Projekt Quantum

    GPU-Prozess kann Firefox schneller und sicherer machen

  7. TV-Kabelnetz

    Tele Columbus will höhere Datenrate und mobile Conversion

  8. Fingerprinting

    Nutzer lassen sich über Browser hinweg tracken

  9. Raumfahrt

    Chinas erster Raumfrachter Tianzhou 1 ist fertig

  10. Bezahlinhalte

    Bild fordert Obergrenze für Focus Online



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Autonomes Fahren: Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
Autonomes Fahren
Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
  1. Fahrgastverband "WLAN im Zug funktioniert ordentlich"
  2. Deutsche Bahn WLAN im ICE wird kostenlos
  3. Mobilfunk Telekom baut LTE an Regionalbahnstrecken aus

Intel Core i7-7700K im Test: Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
Intel Core i7-7700K im Test
Kaby Lake = Skylake + HEVC + Overclocking
  1. Kaby Lake Intel macht den Pentium dank HT fast zum Core i3
  2. Kaby Lake Refresh Intel plant weitere 14-nm-CPU-Generation
  3. Intel Kaby Lake Vor der Vorstellung schon im Handel

Dienste, Programme und Unternehmen: Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
Dienste, Programme und Unternehmen
Was 2016 eingestellt und geschlossen wurde
  1. Kabel Mietminderung wegen defektem Internetkabel zulässig
  2. Grundversorgung Kanada macht Drosselung illegal
  3. Internetzugänge 50 MBit/s günstiger als 16 MBit/s

  1. Re: Snowden-Begründung kompletter Mumpitz.

    Eik | 04:52

  2. Re: Der Typ ist größenwahnsinnig

    deadeye | 04:42

  3. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere...

    bombinho | 04:31

  4. Re: Ist dies die Situation in der gesamtem EX...

    Golressy | 04:26

  5. Re: Dann baut man halt Schalter in die Laternen ein

    Golressy | 04:21


  1. 22:50

  2. 19:05

  3. 17:57

  4. 17:33

  5. 17:00

  6. 16:57

  7. 16:49

  8. 16:48


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel