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Facebook (Bild: Ted Aljibe/AFP/Getty Images)

Gemeinschaftsstandards: Facebook erklärt Regeln zu Mobbing und Nacktbildern

Das Strandfoto wurde gelöscht, die Schimpftirade vom Exkollegen steht immer noch in der Timeline: Auch wenn es schwer nachvollziehbar ist, könnte das bei Facebook durchaus regelkonform sein. Die Firma versucht nun, ihre Gemeinschaftsstandards besser zu erklären.

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Facebook hat die Seite mit den Erklärungen über zulässige und nicht erlaubte Inhalte überarbeitet, die von den Mitgliedern etwa in ihrer Timeline veröffentlicht werden. Damit geht das soziale Netzwerk auch auf die Kritik vieler Nutzer ein, die sich etwa darüber ärgern, wenn harmlose Bikinibilder vom letzten Urlaub gelöscht werden, während bei offensichtlichem Mobbing trotz einer Meldung nichts passiert.

Den eigentlichen Inhalt der Gemeinschaftsstandards selbst hat Facebook nach eigenen Angaben nicht geändert. Sie werden jetzt nur ausführlicher dargestellt. Zum Thema Nacktheit heißt es jetzt etwa: "Wir entfernen Fotos von Personen, auf denen Genitalien oder vollständig entblößte Pobacken zu sehen sind."

Auch Bilder mit weiblichen Brüsten, bei denen die Brustwarzen zu erkennen seien, würden gelöscht - außer wenn es sich um "Frauen, die beim Stillen oder mit Vernarbungen aufgrund von Brustamputationen gezeigt werden", handele, so Facebook. Fotografien von Gemälden oder anderen Kunstobjekten mit Nacktheit seien grundsätzlich erlaubt.

Zum Thema Mobbing schreibt Facebook, dass es zwar grundsätzlich gestattet sei, frei seine Meinung zu Themen und Personen des öffentlichen Interesses zu äußern. Allerdings würden Inhalte entfernt, "mit denen absichtlich Privatpersonen getroffen werden sollen, um diese herabzuwürdigen oder zu beschämen."

Auch wegen dieser Unterscheidung etwa zwischen Prominenten und Privatpersonen müssten auch Letztere ihre wahre Identität und ihren echten Namen verwenden, betont das Unternehmen eine alte, aber sehr oft missachtete Vorgabe. Wer etwa für sein Haustier oder den Lieblingsfilm eine Präsenz im sozialen Netzwerk möchte, müsste laut Faebook eigentlich anstelle eines Profils eine Seite erstellen.

Facebook betont in den neuen Gemeinschaftsstandards, dass in erster Linie die Nutzer selbst aktiv werden müssten, um möglicherweise problematische Inhalte zu melden. Nur in einigen besonders kritischen Bereichen, etwa wenn es um Kinder gehe, untersuche die Firma die veröffentlichten Inhalte automatisch per Software.


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loehnertz 18. Jul 2015

Man könnte ja einen signierten Screenshot über einen dritte Partei erstellen, so wie bei...

Anonymer Nutzer 20. Mär 2015

Juhuu die Glaskugel Agenda xD Als ob man nicht auch jetzt im angezogenen Zustand...

Lemo 18. Mär 2015

Ich weiß nicht wieso du noch hier lebst wenn du weder die Gesetze achten möchtest noch...



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