Anzeige
Kriminelle versuchen offenbar zunehmend, den Netzwerkverkehr von Geldautomaten abzugreifen.
Kriminelle versuchen offenbar zunehmend, den Netzwerkverkehr von Geldautomaten abzugreifen. (Bild: Brian Krebs)

Geldautomaten: Skimming an der Netzwerkbuchse

Kriminelle versuchen offenbar zunehmend, den Netzwerkverkehr von Geldautomaten abzugreifen.
Kriminelle versuchen offenbar zunehmend, den Netzwerkverkehr von Geldautomaten abzugreifen. (Bild: Brian Krebs)

Skimming ist ein bekanntes Problem - Kriminelle verwenden nachgebaute Tastaturfelder und Magnetkartenleser, um Kundendaten an Geldautomaten zu kopieren. Jetzt warnt der Hersteller NCR vor neuen Gefahren.

Der Geldautomatenhersteller NCR warnt vor externen Skimming-Geräten an den Netzwerkschnittstellen der Geldautomaten. In letzter Zeit seien vermehrt Berichte aufgetaucht, dass Geldautomaten von NCR und Diebold mit externen Geräten angegriffen worden seien, die den Datenverkehr der Automaten mitschneiden, um so vertrauliche Kundendaten abzugreifen, wie der Sicherheitsforscher Brian Krebs schreibt.

Anzeige

Die Angriffe sollen vor allem an freistehenden Geldautomaten vorgenommen worden sein - bei Geräten in Banken sind die Netzwerkkabel meist besser vor dem Zugriff Unbefugter geschützt. Sind die Schnittstellen eines Geldautomaten von außen zugänglich, handelt der Betreiber natürlich grob fahrlässig. NCR schreibt in einem an Kunden versandten Sicherheits-Advisory, dass die Angreifer mit der neuen Masche Anti-Skimming-Technologien umgehen wollen, die mittlerweile immer häufiger am Kartenslot von Geldautomaten installiert werden. Gefälschte Keypads oder Kameras würden aber weiterhin genutzt, um die PIN-Eingabe der Kunden zu überwachen. Die abgefangene PIN werde dann meist kabellos an das netzwerkfähige Skimming-Gerät übertragen.

Sicherheitsstandards werden erst später eingeführt

Die Überwachung des Netzwerkverkehrs von Geldautomaten ist nur deshalb erfolgversprechend, weil der für die Sicherheitsstandards von Banken zuständige Payment Card Industry Security Standard Council weiterhin den Einsatz unsicherer Protokolle wie SSL zulässt. Eigentlich sollte die Umstellung auf TLS, mindestens in der Version 1.1, bis Mitte dieses Jahres abgeschlossen gewesen sein. Doch im Dezember verlängerte der Verband die Frist zur Umstellung bis Juni 2018. Zur Begründung hieß es damals, dass die Finanzhäuser derzeit mit der Einführung von EMV in den USA und der Migration von SHA-1 auf sicherere Verfahren sehr beschäftigt seien. "Einige Zahlungsdienstleister bedienen mehrere Tausend internationaler Kunden, von denen alle unterschiedliche SSL- und TLS-Konfigurationen nutzen", sagte Troy Leach, der Chief Security Officer der Organisation in einem Statement [PDF].


eye home zur Startseite
tingelchen 17. Feb 2016

Es muss nicht unbedingt Beton sein ;) Es reicht, wenn der Automat in einer Metallhülle...

theWhip 17. Feb 2016

Der Dieb klaut ja nicht das Geld der Bank.... sondern deins, leider. Deswegen dürfen die...

theWhip 17. Feb 2016

XP auf etwas anderes um...? Viele, viel zu viele Automaten laufen doch weiterhin mit...

M.P. 17. Feb 2016

Das, was markiert ist, ist "unnormal", und der Rest ist "reguläres Zubehör" des...

migrosch 17. Feb 2016

Danke, bin ich nicht der einzigste

Kommentieren



Anzeige

  1. UX Designer für Mobile Apps (m/w)
    Daimler AG, Ulm
  2. IT-Scrum Master Payment Solutions (m/w)
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  3. Webentwickler/-in
    ALPLA Werke Alwin Lehner GmbH & Co KG, Hard (Österreich)
  4. Mitarbeiter/in im Bereich IT Helpdesk für den 1st-Level-Support
    Bosch Communication Center Magdeburg GmbH, Berlin

Detailsuche



Anzeige

Folgen Sie uns
       


  1. Telekom-Konzernchef

    "Vectoring schafft Wettbewerb"

  2. Model S

    Teslas Autopilot verursacht Auffahrunfall

  3. Security

    Microsoft will Passwort 'Passwort' verbieten

  4. Boston Dynamics

    Google will Roboterfirma an Toyota verkaufen

  5. Oracle-Anwältin nach Niederlage

    "Google hat die GPL getötet"

  6. Selbstvermessung

    Jawbone steigt offenbar aus Fitnesstracker-Geschäft aus

  7. SpaceX

    Falcon 9 Rakete kippelt nach Landung auf Schiff

  8. Die Woche im Video

    Die Schoko-Burger-Woche bei Golem.de - mmhhhh!

  9. Zcryptor

    Neue Ransomware verbreitet sich auch über USB-Sticks

  10. LTE-Nachfolger

    Huawei schließt praktische Tests für Zukunftsmobilfunk ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oracle vs. Google: Wie man Geschworene am besten verwirrt
Oracle vs. Google
Wie man Geschworene am besten verwirrt
  1. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  2. Oracle vs. Google Wie viel Fair Use steckt in 11.000 Codezeilen?

GPD XD im Test: Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
GPD XD im Test
Zwischen Nintendo 3DS und PS Vita ist noch Platz
  1. Playstation 4 Rennstart für Gran Turismo Sport im November 2016
  2. Project Spark Microsoft stellt seinen Spieleeditor ein
  3. AMD Drei Konsolen-Chips für 2017 angekündigt

Intels Compute Stick im Test: Der mit dem Lüfter streamt (2)
Intels Compute Stick im Test
Der mit dem Lüfter streamt (2)
  1. Stratix 10 MX Alteras Chips nutzen HBM2 und Intels Interposer-Technik
  2. Apple Store Apple darf keine Geschäfte in Indien eröffnen
  3. HBM2 eSilicon zeigt 14LPP-Design mit High Bandwidth Memory

  1. Re: Irgendwie kann man wieder gleich beim PC...

    jungundsorglos | 03:38

  2. Re: So müßte Open Pandora aussehen ...

    Lightkey | 03:30

  3. Re: Schwierig.

    petergriffin | 03:14

  4. Re: na is ja geil

    User_x | 03:09

  5. Re: Nein.

    DrWatson | 03:09


  1. 14:15

  2. 13:47

  3. 13:00

  4. 12:30

  5. 11:51

  6. 11:22

  7. 11:09

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel