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Nur vorgeheizte Grafikkarten sind heute testfähig.
Nur vorgeheizte Grafikkarten sind heute testfähig. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Garantierter Takt und Spielebundle

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Nvidia wurde von Preis und Leistung der 290-Serie von AMD offenbar kalt erwischt. Seitdem liefern sich die Unternehmen einen Preis- und Marketingkrieg. Als erste Reaktion senkte Nvidia die Preise für alle High-End-Karten unterhalb der Titan, woraufhin AMD der 290 einen geringeren Preis und mehr Leistung durch mehr Lärm verordnete.

Der technische Grund dahinter ist die bereits beschriebene Nanometer-Falle: Im Jahr 2013 ist vom Chiphersteller TSMC, bei dem sowohl AMD als auch Nvidia ihre GPUs fertigen lassen, keine geringere Strukturbreite zu erwarten. Seit Ende 2011 steht sie bei 28 Nanometern, und auch größere Chips mit mehr Rechenwerken als die aktuellen Architekturen GCN (AMD) und Kepler (Nvidia) sind so kaum möglich. Bei beiden Anbietern sind die Bausteine schon rund 500 Quadratmillimeter groß, für einen Halbleiter in Massenproduktion ist das riesig.

  • Core i7-4960X, 16 GByte RAM, 290(X) und GTX vorgeheizt, bitte Text beachten.
  • Core i7-4960X, 16 GByte RAM, 290(X) und GTX vorgeheizt, bitte Text beachten.
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  • Für 4K braucht man schon zwei 780 Ti. (Folien: Nvidia)
  • (Folien: Nvidia)
  • (Folien: Nvidia)
  • (Folien: Nvidia)
  • (Folien: Nvidia)
  • Power Balancing verteilt Stromlast zwischen den PCIe-Ports und dem Slot. (Folien: Nvidia)
  • In eigenen Benchmarks verwendet Nvidia nur den Quiet-Mode der 290X. (Folien: Nvidia)
  • Nvidia misst Effizienz anhand der Leistungsaufnahme der gesamten Grafikkarte, nicht der GPU. (Folien: Nvidia)
  • Die 780 Ti schwankt im Takt weniger als die 290X, hier Nvidias Messung im Quiet-Mode. (Folien: Nvidia)
  • In eigenen Benchmarks verwendet Nvidia nur den Quiet-Mode der 290X. (Folien: Nvidia)
  • Die Daten der 780 Ti. (Folien: Nvidia)
  • Grafikkarten muss man heute vorheizen - aber bitte nicht so! (Foto: Nico Ernst)
  • Auf der Rückseite ist noch Platz für die fehlenden 3 GByte RAM. (Foto: Nico Ernst)
  • Furmark zwingt die 780 Ti unter 800 MHz, Spiele schaffen das nicht. (Screenshot: Golem.de)
Die 780 Ti schwankt im Takt weniger als die 290X, hier Nvidias Messung im Quiet-Mode. (Folien: Nvidia)

Mehr Leistung gibt es also nur mit mehr Takt, aber auch das ist bei den großen Chips, die ihren Maximalausbau jetzt erreicht haben, nicht so einfach. Wärme entsteht auf dem Chip ungleichmäßig, und die Leistungsaufnahme ist bei 200 bis 300 Watt - was die Karten in der Praxis tatsächlich erreichen - nur noch für extrem gut belüftete PCs kontrollierbar.

Folglich setzen beide Unternehmen verstärkt auf Boost. Die GPUs variieren ihren Takt und die Drehzahl der Lüfter so, dass das verfügbare Energiebudget stets ausgeschöpft wird. Während AMDs 290 und 290X nach unseren Praxiserfahrungen ihren Takt dabei aber zwischen 700 und 1.000 MHz einstellen, also um bis zu 30 Prozent in der Leistung schwanken können, hat Nvidia der 780 Ti einen "garantierten Mindesttakt" verordnet.

Dieser liegt bei 876 MHz und soll, so das Unternehmen, "auch in der Werbung und auf jeder Packung" versprochen werden. Im gleichen Testverfahren wie bei der Serie 290 mit vorgeheizten Grafikkarten konnte die 780 Ti bei Spielen wie synthetischen Benchmarks diesen Takt auch bei Golem.de halten. Lediglich mit dem nur auf höchste Leistungsaufnahme ausgelegten Furmark fiel die Karte nach zehn Minuten ohne Zusatzkühlung knapp unter 800 MHz. Direkt danach gestartete Spiele ergaben wieder den Basistakt oder mehr. Der Boost kann auch 933 MHz erreichen, wenn die Karte kühl ist und nicht voll ausgelastet wird.

Anders als bei den 290-Karten, die sich ohne manuelle Eingriffe des Anwenders - die aber sehr einfach über das Catalyst Control Center möglich sind - von selbst auf die Umgebung einstellen, kann man sich bei der 780 Ti also eher auf die gebotene Leistung verlassen. Das ist der Hauptgrund für die 150 Euro Aufpreis gegenüber der 290X.

Da bei den GPUs derzeit nur wenig Innovation möglich ist, konzentrieren sich beide Unternehmen auch mehr auf das Umfeld. Nvidia hat mit G-Sync eine direkte Synchronisation zwischen GPU und Monitor angekündigt, die viel geringere Latenzen und flüssigere Bildabstände ergeben soll. Das lässt sich derzeit noch nicht testen, das direkte Aufzeichnen des Spielgeschehens als H.264-Video namens Shadowplay schon. In unserem Test von Shadowplay überzeugte die erste Version, auch wenn andere Formate als 1080p noch nicht möglich sind.

Die beiden interessantesten neuen Funktionen bei AMD, das Direkt-API Mantle und das hardwarebeschleunigte Trueaudio, lassen sich bisher noch gar nicht testen, Mantle soll mit Patches für Battlefield 4 im Dezember 2013 Premiere feiern.

Wo AMD mit dem Programm "Never Settle" schon seit Jahren attraktive Spiele-Bundles anbietet, zieht nun auch Nvidia gleich. Bei bestimmten Onlinehändlern gibt es mit dem Kauf der 780 Ti die Spiele Assassin's Creed IV: Black Flag, Batman Arkham Origins und Splinter Cell: Black List als Downloadcodes gratis dazu. Hier hat Nvidia jetzt einen Vorteil gegenüber der 290-Serie, denn außer den teuren Battlefield-4-Bundles der 290X sind keine Never-Settle-Angebote für 290 und 290X angekündigt - das dürfte aber nicht mehr lange auf sich warten lassen.

 Geforce GTX 780 Ti im Test: Der wahre Titan-Killer kommt von Nvidia - auch beim PreisTestsystem und Verfahren 

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t1 23. Jan 2014

Hab mir vorn paar Monaten die 7970(XFX Radeon HD 7970 Double Dissipation) geholt, war...

Paule 12. Nov 2013

Ich ziehe aus den Tests nur das Fazit, dass man lieber auf den nächsten Die shrink warten...

Michael H. 12. Nov 2013

Ok 20% ist vllt etwas übertrieben, aber trotzdem... Es geht auch nicht darum (für mich...

Eheran 10. Nov 2013

So ging es mit leider mit der GTX680 - kurz vor den 700'ern gekauft. Naja wurscht - langt...

Eheran 10. Nov 2013

Volle Zustimmung. Habe auch eine Refferenz wie GTX780/680 und GTX770/670, sowie AMD...



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