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Geforce GTX 1050 Ti
Geforce GTX 1050 Ti (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Benchmarks, Verfügbarkeit und Fazit

Anstelle ausufernder Benchmark-Diagramme haben wir dieses Mal knapp ein Dutzend Spiele gestartet und uns einige Szenen angeschaut. Battlefield 1 etwa läuft in 1080p mit gut 50 fps in Ultra-Details, einzig bei sehr vielen Effekten fällt die Bildrate in den 40er-Bereich. Doom rennt mit gleicher Auflösung erst mit High- statt Ultra-Einstellungen durchweg mit 60 fps - weniger macht kaum Spaß. Titel wie Fallout 4, Far Cry Primal, Gears of War 4, GTA 5, Rise of the Tomb Raider, die Skyrim Special Edition und The Witcher 3 sind mit 40 bis 50 fps spielbar, sofern eine Qualitätsstufe heruntergeschaltet wird.

  • MSI Geforce GTX 1050 Ti (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Platine ist einseitig bestückt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • DVI, HDMI und DP (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein 6-Pin-Anschluss fehlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Karte misst 177 mm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ohne Kühler (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • GP107-Grafikchip (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Lötstelle für einen 6-Pol-Anschluss ist vorhanden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der GDDR5-Speicher stammt von Samsung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Aluminiumkühler fällt sehr simpel aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Takt und Temperatur nach 20 min 3D-Last (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ark Survival Evolved, 1080p, Medium, FXAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Battlefield 1, 1080p, High, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Doom, 1080p, High, TSSAA 8Tx (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Fallout 4, 1080p, Ultra, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Far Cry Primal, 1080p, Very High, SMAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Gears of War 4, 1080p, High, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • GTA 5, 1080p, Very High, 2x MSAA, Adv Settings On (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Rise of the Tomb Raider, 1080p, High, SMAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Skyrim Special Edition, 1080p, Ultra, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • The Witcher 3, 1080p, High (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Battlefield 1, 1080p, High, TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)

Verglichen mit älteren Nvidia-Modellen sortiert sich die Geforce GTX 1050 Ti daher zwischen der Geforce GTX 960 und der Geforce GTX 970 ein. In Relation zu AMDs Portfolio positioniert Nvidia die neue Pascal-Karte zwischen der Radeon RX 460 und der Radeon RX 470: Die Geforce GTX 1050 Ti ist etwa 30 bis 40 Prozent flotter als das kleine Polaris-Modell, das große wiederum liegt mit dem gleichen Abstand vor der neuen Geforce. Für die Nvidia-Karte sprechen Funktionen wie Shadowplay, womit Let's Player ihre Spiele live auf Twitch streamen oder ohne Leistungsverlust als H.264-Video capturen können. AMD hat die Unterstützung für das Pendant, die Gaming-Evolved-App, eingestellt.

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Verfügbarkeit

Anders als von den größeren Pascal-Grafikkarten gibt es kein Referenzdesign äh keine Founder's Edition seitens Nvidia, stattdessen wird die Geforce GTX 1050 Ti von Partnern in Form von Custom-Designs verkauft. Die starten wie die von uns getestete MSI Geforce GTX 1050 Ti 4G OC bei rund 150 Euro, die Lieferbarkeit ist bisher allerdings längst nicht bei allen Modellen gegeben.

Fazit

Nvidia hat mit der Geforce GTX 1050 Ti eine absolut überzeugende Grafikkarte abgeliefert. Mit hohen oder maximalen Details reicht deren Leistung aus, um selbst anspruchsvolle Spiele mit oft 60 fps darzustellen. Dabei bleibt unser MSI-Modell leise und benötigt mit 58 Watt äußerst wenig Energie für die gebotene Geschwindigkeit. Die 4 GByte Videospeicher sind für aktuelle Titel ausreichend, die volle Texturauflösung gibt es damit jedoch nicht.

Wir halten die 150 Euro dank Mehrwert wie Shadowplay zwar für angemessen - aber für zu viel, wenn rein die Leistung pro Euro zählt. AMDs Partner verkaufen die Radeon RX 470 mit 4 GByte Speicher ab 190 Euro, die Karte liefert eine um gut 30 Prozent höhere Geschwindigkeit. Die Preisdifferenz ließe sich aber auch in den Prozessor oder eine größere SSD investieren, denn mit einer Grafikkarte alleine hat noch kein Spielerechner funktioniert.

 Geforce GTX 1050 Ti im Test: Die quasi perfekte Mittelklasse-Grafikkarte

eye home zur Startseite
plastikschaufel 15. Nov 2016

AMD hat keine Karten im gleichen Preissegment wie in Nvidia, weil sie nicht mithalten...

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Heinzel 10. Nov 2016

Und wo gibts die für 150¤? Ich sehe da Preise ab 200¤ und das ist dann halt wieder was...

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pcfuchs 10. Nov 2016

Ich habe gerade einen Mini-PC mit dem Schwestergehäuse Sharkoon QB One und der CPU i3...

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Dr.Proton 09. Nov 2016

Habe ich etwas überlesen oder fehlen jegliche Angaben zum Rest des Testsystems um...

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Heinzel 07. Nov 2016

Passiv gekühlte Karten sind, wenn man nach dem Preisvergleich-Filter gehen darf der davon...

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