Jen-Hsun Huang stellt die Geforce Experience vor.
Jen-Hsun Huang stellt die Geforce Experience vor. (Bild: Nvidia)

Geforce Experience Automatische Grafikeinstellungen per Cloud für Spiele

Mit dem System "Geforce Experience" will Nvidia PC-Spielern viel Konfigurationsarbeit abnehmen. Künftig sollen die Einstellungen für die Grafikdetails des Spiels wie auch die Bildverbesserungen im Grafiktreiber automatisch angepasst werden.

Anzeige

Reicht die Leistung der Grafikkarte noch für achtfaches Anti-Aliasing? Und welches der drei Verfahren zur Kantenglättung in meinem Grafiktreiber soll ich wählen? Wie bekomme ich die flimmernden Schatten im neuen Spiel weg? Solche Fragen sollen sich PC-Spieler bald nicht mehr stellen müssen.

Dafür will Nvidia mit seinem System namens "Geforce Experience" sorgen. Auf einer Gaming-Veranstaltung in Schanghai stellte Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang das Konzept vor. Es besteht aus Sicht des Spielers aus einem Programm, in dem vor allem ein Knopf wichtig ist: "Optimize my PC". Beim Klick darauf werden sowohl die Einstellungen des Spiels als auch die Einstellungen des Grafiktreibers auf Werte gesetzt, die für den jeweiligen PC sinnvoll sind.

Dahinter steckt natürlich ein Cloud-Algorithmus, der Huang zufolge auf einem eigenen Supercomputer von Nvidia läuft. Aus den Millionen möglichen Kombinationen von Hard- und Software soll die Geforce Experience sofort die richtigen Einstellungen heraussuchen. Auch wenn es einen für ein frisch installiertes Spiel optimierten Treiber gibt, soll das Programm auf dem PC des Spielers darauf hinweisen.

Huang führte das am Beispiel von Skyrim vor, das auf einem PC mit der 100-Euro-Grafikkarte GTS 450 nach dem Klick auf die Optimierung mehr Details darstellte. Gerade dieses Spiel stellt sich nach der Installation in der Regel auf sehr konservative Werte ein, so dass die Hardware nicht ausgereizt wird - zumindest das erkennt Geforce Experience schon gut.

Auch mit dem Titel Aliens vs. Predators klappte das. Dabei wurde unter anderem das Anti-Aliasing abgeschaltet, um die so freigewordene Grafikleistung in höher aufgelöste Texturen zu stecken. Manuelle Eingriffsmöglichkeiten sollen für den Spieler aber immer bestehen bleiben.

Dem Nvidia-Mitbegründer zufolge arbeitet ein Team des GPU-Entwicklers bereits seit fünf Jahren an Geforce Experience. Wie viele Spiele das System bereits kennt und mit welchen Hardwarekombinationen es getestet wurde, gab Huang aber noch nicht bekannt. Am 6. Juni soll die Lösung zunächst als Betaversion zur Verfügung stehen. Wie der Name schon vermuten lässt, arbeitet die Geforce Experience nur mit Nvidia-Grafikkarten zusammen.


S-Talker 02. Mai 2012

Man braucht für alles eine Cloud ...und einen Touchscreen ...und Wi-Fi ...und USB ...und...

lolig 01. Mai 2012

Grob ist alles das gleiche, wobei cloud imho ein ziemlich schwammiger Begriff ist der...

spyro2000 01. Mai 2012

Der Spieler sollte selbst Präferenzen im Treiber setzen können. Man könnte das als eine...

Kommentieren



Anzeige

  1. Anwendungsbetreuer/in Kapitalmarkt / Risikomanagement
    Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG, Hamburg
  2. Softwareentwickler (m/w) für den Bereich Technische Anwendungs­entwicklung, Schwerpunkt CRM
    BAUER AG, Schrobenhausen Raum München
  3. Java EE-Entwickler (Jee / J2ee) (m/w)
    Topcart GmbH, Wiesbaden
  4. Projektmanager/-in für Prozess- und Datenmanagement im Themengebiet Finanz- und Servicedienstleistungen
    Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. Blu-rays je 7,97 EUR
    (u. a. Fast & Furious 6, Bad Neighbors, Oblivion, The Purge)
  2. TIPP: Game of Thrones: Die komplette dritte Staffel [Blu-ray]
    24,97€
  3. TIPP: Lucy (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
    11,97€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Nvidia Shield

    Gaming-Set-Top-Konsole mit Spielestreaming

  2. Xiaomi Yi

    Neuer Konkurrent für die Gopro

  3. Force-Touch

    Festes Drücken hilft beim nächsten iPhone zu navigieren

  4. Visa Connected Car Commerce

    Wenn das Auto die Pizza bezahlt

  5. Verschlüsselung

    Neue TLS-Angriffe Smack und Freak

  6. OxygenOS von Oneplus

    "Wir wollen keine Funktionen entwickeln, die nerven"

  7. Leap

    Blackberry stellt Smartphone ohne Hardwaretastatur vor

  8. VR-Brille Project Morpheus

    Fast-Endkundenversion jetzt mit 120 Hz Bildrate

  9. Pebble Time Steel

    Die bessere Apple Watch?

  10. Honor 6 Plus

    Android-Smartphone mit Top-Ausstattung und Dual-Kamera



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



MIPS Creator CI20 angetestet: Die Platine zum Pausemachen
MIPS Creator CI20 angetestet
Die Platine zum Pausemachen
  1. Raspberry Pi 2 Fotografieren nur ohne Blitz
  2. Raspberry Pi 2 ausprobiert Schnell rechnen, langsam speichern
  3. Internet der Dinge Windows 10 läuft kostenlos auf dem Raspberry Pi 2

Raspberry Pi 2: Die Feierabend-Maschine
Raspberry Pi 2
Die Feierabend-Maschine
  1. Bastelrechner Das Raspberry Pi 2 hat viermal mehr Wumms
  2. Dual-Monitor-Betrieb VGA-Anschluss für Plus-Modelle des Raspberry Pi
  3. Bitscope Micro im Test Oszilloskop und Logic Analyzer für den Bastelrechner

Jolla Tablet im Hands on: Sailfish OS funktioniert auch auf dem Tablet
Jolla Tablet im Hands on
Sailfish OS funktioniert auch auf dem Tablet
  1. Sailfish-OS-Tablet Jolla geht in die nächste Runde

  1. Re: FullHD @ 120 Hz auf der PS4

    PiranhA | 09:34

  2. Re: Gefährlich!

    katzenpisse | 09:33

  3. Re: Jetzt neu, mit noch mehr Speicherverbrauch :D

    ragnarok | 09:32

  4. Re: Du wähnst Dich also alleine auf dieser Welt?

    Bouncy | 09:31

  5. Re: Als Prominenter wäre das nicht passiert...

    Chantalle47 | 09:31


  1. 09:20

  2. 08:28

  3. 08:07

  4. 08:06

  5. 08:01

  6. 07:58

  7. 06:30

  8. 05:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel