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Die Gear S3 Frontier
Die Gear S3 Frontier (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Per Notfallfunktion Hilfe rufen

Mit der Notfallfunktion können wir im Ernstfall schnell und unkompliziert jemandem unseren Standort mitteilen. Dazu drücken wir den Home-Button der Gear S3 dreimal schnell hintereinander; anschließend signalisiert eine rote Markierung am linken Rand des Watchfaces, dass der Notrufmodus aktiv ist. Dann wird unsere aktuelle Position mit dem Hinweis, dass es sich um einen Notfall handelt, per SMS an bis zu vier ausgewählte Kontakte geschickt.

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  • Die neue Gear S3 von Samsung (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie der Vorgänger kommt auch die Gear S3 wieder mit einem Pulsmesser und einer drehbaren Lünette, mit der die Smartwatch bedient werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear S3 ist verglichen mit der Gear S2 größer und klobiger geworden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display der Gear S3 ...
  • ... ist mit 1,3 Zoll um 0,1 Zoll größer als das des Vorgängers. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist sehr gut verarbeitet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear S3 am Handgelenk (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Display der Gear S3 ...

Diese erhalten zwei Nachrichten: Eine erste mit dem Hinweis auf einen Notfall und eine zweite mit einem Link zu Glympse, einem Dienst, bei dem Nutzer ihre Position in Echtzeit teilen können. In unseren Versuchen kamen beide Nachrichten innerhalb von 30 Sekunden nach Auslösen des Notsignals bei unserem Notfallkontakt an. Eine Stunde lang wird die Position des Trägers anschließend übertragen und kann verfolgt werden - in einer Notsituation kann das lebensrettend sein. Zusätzlich zu einer SMS-Nachricht kann auch ein Anruf zu einem Notfallkontakt aufgebaut werden; die Sprechverbindung erfolgt dann über die Uhr selbst. Die Positionsübertragung kann über das Benachrichtigungsmenü beendet werden, dann verschwindet auch der rote Marker wieder.

Akku ermöglicht gute Laufzeit

Der in der Gear S3 verbaute Akku soll Samsung zufolge vier Tage lang mit einer Ladung durchhalten - in unserem Test haben wir das bei normaler Nutzung nicht geschafft. Verwenden wir das GPS-Modul selten, kommen wir problemlos auf eine Nutzungsdauer von zwei bis zweieinhalb Tagen. Bei häufiger GPS-Nutzung sinkt dieser Wert auf anderthalb bis maximal zwei Tage. Das reicht immer noch aus, um die Uhr auch nachts zu tragen, um den Schlaf zu überwachen. Aufgeladen wird die Smartwatch über eine induktive Ladeschale, wie sie auch schon bei der Gear S2 verwendet wurde.

Bei der Gear S3 können Nutzer das Watchface auch durchgehend angeschaltet lassen - in einer etwas dunkleren und grafisch abgespeckteren Variante, die aber je nach Ziffernblatt beispielsweise immer noch über einen Sekundenzeiger verfügt. Das ist im Alltag zwar praktisch, da wir die Uhrzeit ablesen können, ohne das Handgelenk zur Aktivierung des Bildschirms drehen zu müssen; die Akkulaufzeit sinkt dann allerdings auf einen Tag. Einen entsprechenden Hinweis gibt Samsung auch, wenn wir das durchgehend aktive Display aktivieren.

Die Benutzeroberfläche der Gear S3 läuft dank 768 MByte Arbeitsspeicher und einem Dual-Core-Prozessor mit einer Taktrate von 1 GHz flüssig. Wartezeiten beim Start von Anwendungen können wir nicht beobachten.

App-Auswahl lässt immer noch zu wünschen übrig

Für die Gear S3 steht die gleiche App-Auswahl wie für den Vorgänger zur Verfügung. Die Anwendungen können entweder über die Gear-App auf dem Smartphone installiert werden oder auch direkt über die Smartwatch. Dort steht allerdings nur eine winzige Auswahl an Anwendungen zur Verfügung, wirklich ernsthaft lassen sich Apps nur über die Gear-App aufspielen.

Zur Verfügung stehen neben Navigations-Apps, kleinen Hilfsanwendungen wie Taschenrechnern oder News-Apps auch Spiele, die sich auf der Smartwatch spielen lassen. Diese profitieren wie im Falle von Monster Vampire von der Lünettensteuerung der Gear S3 und sind ein netter Zeitvertreib. Ein Blick auf das Gesamtangebot an Apps lässt uns aber eher enttäuscht zurück. Anders als bei der Apple Watch kann Samsung für seine Smartwatches kaum nennenswerte Apps bekannter Dienste oder Unternehmen anbieten. Instagram fehlt ebenso wie Twitter, auch Apps von Fluggesellschaften oder großen News-Webseiten sowie die meisten Smart-Home-Anbieter fehlen.

Natürlich kann man argumentieren, dass es viel zu umständlich sei, Instagram oder die Lufthansa-App auf einer Uhr zu verwenden. Ist es bei manchen Gelegenheiten und für manche Nutzer aber tatsächlich nicht: Uns ist es lieber, wenn wir diese Möglichkeiten haben - und die Wahl haben, sie nicht zu nutzen, als wenn von vornherein keine Apps zur Verfügung stehen. Und beispielsweise sein Bahnticket oder den Boarding Pass wie bei der Apple Watch direkt am Handgelenk tragen zu können, fanden wir in manchen Situationen durchaus praktisch.

Samsung ist es offenbar auch mit dem Erscheinen der Gear S3 nicht gelungen, trotz einer versprochenen Anzahl von 10.000 Apps auch Anwendungen großer Dienste und Unternehmen bereitzustellen. Verglichen mit der Apple Watch - ob man deren Bedienkonzept mag oder nicht, sei einmal dahingestellt - können wir mit der Gear S3 schlicht viel weniger anfangen. Das ist schade, da die Lünettenbedienung der Krone der Apple Watch immer noch weit überlegen und die Benutzeroberfläche insgesamt übersichtlicher ist. Vom Nutzungsumfang her ist die Apple Watch aber immer noch vor der Gear S3.

 Bedienung ist unverändert komfortabelVerfügbarkeit und Fazit 

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coloneloneill7 08. Dez 2016

Habe eine Casio Pro Trek PRW-2500, die misst 56,3mm x 50,6mm x 15,0mm, komme prima mit...

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unbuntu 03. Dez 2016

You are exploding it wrong.

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staeff 01. Dez 2016

Man sollte aber dazu sagen, dass always on bei der S2 heißt: monochrome Zeiger und...

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ranzassel 30. Nov 2016

Kann ich nur zustimmen. Tizen ist echt super flüssig und mit der Lünettensteuerung...

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Airblader 30. Nov 2016

... Ich sehe nämlich noch immer "voraussichtliche Lieferung: 18.11." bei meiner...

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