Anzeige
Die Agenten des GCHQ haben gezielt Chips im Macbook Air des Guardian-Chefredakteurs zerstört.
Die Agenten des GCHQ haben gezielt Chips im Macbook Air des Guardian-Chefredakteurs zerstört. (Bild: Privacy International)

GCHQ: Macbook Air des Guardian mit merkwürdigen Komponenten

Als der britische Geheimdienst die Zerstörung des Laptops des Guardian anordnete, wurden außer Festplatten weitere Hardwarekomponenten außer Gefecht gesetzt. Experten fragen sich, warum.

Anzeige

Im Juni 2013 musste die Redaktion des Guardian Festplatten und ein Notebook unter Aufsicht des britischen Geheimdiensts zerstören. Dort sollen NSA-Unterlagen aus dem Fundus Edward Snowdens gespeichert gewesen sein. Der Guardian hat den zerstörten Laptop Experten zur Analyse überlassen. Die entdeckten Erstaunliches.

Denn offenbar haben die Mitarbeiter des GCHQ nicht nur die Festplatten, sondern auch gezielt einige Chips vernichtet, die mutmaßlich kaum geheime Dokumente enthalten können. Es handelt sich dabei um den Controller für die Tastatur und das Trackpad sowie die GPU in dem Macbook Air des Guardian-Chefredakteurs Alan Rusbridger. Allerdings entdeckten Experten einen vermeintlichen Flash-Speicher, der mit dem Trackpad- und Tastaturchip verbunden war.

Gezielte Zerstörung

Die Fotos der Chips, die die Bürgerrechtsorganisation Privacy International auf ihrer Webseite veröffentlicht hat, lassen kaum Zweifel, dass sie gezielt vernichtet wurden. In deren Umgebung sind die Platinen intakt. Es seien allerdings nicht die einzigen Bausteine, die unter den Augen der mutmaßlichen GCHQ-Mitarbeiter zerstört wurden, heißt es in dem Blogeintrag.

Ein Fazit traut sich Privacy International noch nicht zu, das das Macbook Air im Auftrag des Guardian untersucht hat. Erstaunlich sei nur, dass nicht der ganze Laptop zerstört wurde, sondern dass die GCHQ-Agenten planmäßig vorgingen. In Zusammenarbeit mit externen Experten wolle die Organisation weitere Nachforschungen anstellen und die anderen zerstörten Chips untersuchen. Außerdem habe Privacy International die mutmaßlichen Hersteller der Komponenten sowie Apple informiert.

Im Zuge der Enthüllungen durch Edward Snowden war bekanntgeworden, dass die NSA gezielt Hardware auf dem Versandweg abgreift und präpariert.


eye home zur Startseite
humpfor 27. Mai 2014

Vor allem, gab es bei Mac Tastaturen nicht eine "hack-firmware" die genau sowas machte...

Trollversteher 27. Mai 2014

Vielleicht habt ihr auch alle den Artikel nicht zu ende gelesen...

Trollversteher 27. Mai 2014

Haben Sie ihn nicht verstanden, oder weichen Sie nur aus, weil Ihnen zu seinem Argument...

Trollversteher 27. Mai 2014

Schon mal den Satz "wehret den Anfängen" gehört? Wer abwartet, bis "Dir, Deiner Familie...

joojak 26. Mai 2014

Ich sehe das auch so, dass hatdware unterwandert ist. Ein Geheimdienst gibt sich nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. iCD.GmbH & Co.KG, Frechen
  2. BRZ Deutschland GmbH, Augsburg, Stuttgart, Leipzig, Nürnberg
  3. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe, Ettlingen
  4. OCLC GmbH, Böhl-Iggelheim bei Mannheim


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 134,98€
  2. 59,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Vodafone und Ericsson

    Prototyp eines 5G-Netzes in Deutschland

  2. Slim

    Hinweise auf schlanke Playstation 4

  3. Wasserwaagen-App

    Android-Trojaner im Play Store installiert ungewollt Apps

  4. Datenrate

    Telekom und M-Net gewinnen Connect-Festnetztest

  5. Star Wars Lego im Test

    Das Erwachen der Lustigkeit

  6. Video-Streaming

    Sky Online kommt aufs aktuelle Apple TV

  7. Extreme/Ultra Micro-SD

    Sandisk will die schnellste µSD-Karte mit 256 GByte haben

  8. BND-Gesetzreform

    Voller Zugriff auf die Kabel der Telekom

  9. Premier League

    Manchester City will Fußballdaten hacken lassen

  10. Grafikkarten

    Geforce GTX 1060 und Radeon RX 490 kündigen sich an



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Telefonabzocke: Dirty Harry erklärt mein Windows für kaputt
Telefonabzocke
Dirty Harry erklärt mein Windows für kaputt
  1. Security Ransomware-Bosse verdienen 90.000 US-Dollar pro Jahr
  2. Security-Studie Mit Schokolade zum Passwort
  3. Festnahme und Razzien Koordinierte Aktion gegen Cybercrime

Oneplus Three im Test: Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
Oneplus Three im Test
Ein Alptraum für die Android-Konkurrenz
  1. Android-Smartphone Diskussionen um Speichermanagement beim Oneplus Three
  2. Smartphones Oneplus soll keine günstigeren Modellreihen mehr planen
  3. Ohne Einladung Oneplus Three kommt mit 6 GByte RAM für 400 Euro

Mobbing auf Wikipedia: Content-Vandalismus, Drohungen und Beschimpfung
Mobbing auf Wikipedia
Content-Vandalismus, Drohungen und Beschimpfung
  1. Freies Wissen Katherine Maher wird dauerhafte Wikimedia-Chefin

  1. Re: Na und?

    david_rieger | 15:49

  2. Re: Warum eine News/Beachtung?

    Palerider | 15:48

  3. Re: Wann gibt's mal wieder richtige Tastaturen?

    ichbinsmalwieder | 15:48

  4. Re: *Das* hier ist lustig.

    seby | 15:47

  5. Re: Leserate als Kriterium?

    ichbinsmalwieder | 15:46


  1. 15:58

  2. 15:21

  3. 14:18

  4. 14:05

  5. 14:00

  6. 13:49

  7. 13:45

  8. 13:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel