Gas Powered Games Wildman-Kampagne geht trotz Entlassungen weiter

Viel dramatischer kann eine Kickstarter-Kampagne nicht sein: In einem hoch emotionalen Video verkündete Chris Taylor Entlassungen - sein Projekt Wildman wolle er trotzdem durchziehen. Inzwischen versucht der Spielentwickler, sein frisch gekündigtes Team wieder zusammenzustellen.

Anzeige

Es geht bei jeder Kickstarter-Kampagne um die berufliche und damit meist auch persönliche Zukunft von Menschen - so dramatisch wie bei Wildman läuft das aber selten ab. Das Projekt von Gas Powered Games ging Mitte Januar 2013 online, um mindestens 1,1 Millionen US-Dollar für die Entwicklung der Rollen- und Strategiespielmischung zu sammeln. Obwohl die Kampagne gut anlief - schließlich ist Initiator und Chefentwickler Chris Taylor kein Unbekannter in der Szene -, kam am 18. Januar 2013 eine überraschende Wende. In einem sehr emotionalen Video verkündete Taylor, dass er einen Großteil der Mitarbeiter von Gas Powered Games entlassen musste.

Der Schritt sei unvermeidbar gewesen, so Taylor, andernfalls müsse er sein Studio vollständig schließen und allen Mitarbeitern kündigen, falls über Kickstarter nicht genug Finanzmittel zusammenkämen.

Inzwischen sieht Taylor die Sache offenbar wieder etwas optimistischer. Dem US-Magazin Polygon sagte er: "Bei Kickstarter geht es inzwischen darum, eine Firma zu retten, und das Spiel kommt dann abgeschlagen an zweiter Stelle". Er habe viel Unterstützung durch die Spielebranche und die Community bekommen, weshalb er bereits jetzt Treffen mit seinen ehemaligen Mitarbeitern vereinbare, um über eine Rückkehr zu sprechen. Auf Kickstarter haben derzeit knapp 5.200 Unterstützer rund 270.000 US-Dollar zugesagt, die Kampagne läuft noch 25 Tage.


theonlyone 29. Jan 2013

Chris Taylor ist schlichtweg zu "gut herzig" um in dem Markt der Publisher zu überleben...

Kommentieren




Anzeige
  1. Leiter (m/w) Software Development Produktion
    BYK-Gardner GmbH, Geretsried
  2. Senior JAVA EE Software-Entwickler (m/w)
    financial.com AG, München
  3. Junior Online-Redakteur/in
    Bayerische Landeszahnärztekammer, München
  4. Sachbearbeiter (m/w) Organisation Prozessmanagement IT
    BauGrund Immobilien-Management GmbH, Bonn

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Intel MIC

    Xeon Phi in neuen und kompakten Formen

  2. Ex-US-Vizepräsident

    Cheney verdächtigt Edward Snowden der Spionage für China

  3. Systemtool

    CPU-Z für Android zeigt Takt und Systemdaten

  4. Opt-out-Zwang

    Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein

  5. Gearbox vs 3D Realms

    Millionenstreit um Duke Nukem Forever

  6. ISC 2013

    Telekom und Alcatel-Lucent zeigen 400 GBit/s

  7. Eco

    EU streicht Gelder für Bekämpfung von Kinderpornografie

  8. Watch Dogs

    Der Sysadmin-Alptraum

  9. Formfaktor M.2

    PCIe-SSD von Samsung für Ultrabooks mit 1,4 GByte/s

  10. Xbox One

    340.000 Asteroiden aus der Cloud



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Überwachungsskandal: NSA hört offenbar Telefone ohne Gerichtsbeschluss ab
Überwachungsskandal
NSA hört offenbar Telefone ohne Gerichtsbeschluss ab

Die NSA hat laut einem US-Abgeordneten bestätigt, dass der Geheimdienst Telefonate ohne Gerichtsbeschluss abhört - auch von US-Bürgern. Welche das sind, entscheidet jeweils ein NSA-Analyst. Derweil streiten Google und Twitter mit Microsoft um die Veröffentlichung der Fisa-Anfragen.

  1. Prism EU-Kommission verlangt Auskunft zu Überwachungsprogramm
  2. EU Regierung verteidigt Blockade der EU-Datenschutzverordnung
  3. Prism Google will Fisa-Anfragen veröffentlichen

Wolfenstein angespielt: Makabere Naziszenen mit Action
Wolfenstein angespielt
Makabere Naziszenen mit Action

E3 2013 Morbider Humor im Stil von Inglourious Basterds und knallige Action auf Basis der id-Tech-5-Engine: In Wolfenstein - The New Order gerät der Spieler in den 1960er Jahren unter Nazis.

  1. Bethesda Neues Wolfenstein auf Basis von id Tech 5

Rechenzentrum: Facebook kühlt seine Daten in Schweden
Rechenzentrum
Facebook kühlt seine Daten in Schweden

Facebook hat sein erstes Rechenzentrum außerhalb der USA in Betrieb genommen. Das Luleå Data Center befindet sich in Schweden. Zum Start gewährt das Unternehmen Einblicke in das Gebäude.

  1. #Hashtags Facebook führt das Verschlagworten ein
  2. Hilfe auf Facebook Das Empathie-Netzwerk
  3. Soziales Netzwerk Facebook bestätigt Promi-Seiten

Zum Artikel