Galaxy Gear Smartwatch funktioniert nur mit Samsung-Geräten

Samsungs geplante Smartwatch wird nur mit Galaxy-Smartphones und -Tablets funktionieren. Zudem wurde bekannt, dass die Galaxy Gear doch nicht mit Android laufen wird und auch keine direkten Telefonate erlaubt.

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Bloomberg berichtete vergangene Woche, auf Samsungs Galaxy Gear werde Android laufen und die Uhr sollte direkt zum Telefonieren verwendet werden können. Dem widersprechen zwei neue Berichte entschieden. Laut den Quellen von The Verge wird die Galaxy Gear ein Zubehör für Smartphones und Tablets und konzeptionell damit ähnlich aufgebaut sein wie bisherige Smartwatches. Das bedeutet, die Uhr ist quasi eine Art Fernsteuerdisplay für Smartphone oder Tablet. Die Verbindung zwischen den Geräten erfolgt über Bluetooth.

Auch ein Bericht von Gigaom benennt Insider, die den Angaben von Bloomberg widersprechen. Zudem werden im Wesentlichen die Hardwarespezifikationen bestätigt, die Sammobile kürzlich veröffentlicht hatte. Demnach läuft in der Armbanduhr Samsungs Dual-Core-Prozessor Exynos 4212 mit einer Taktrate von 1,5 GHz, und es steht 1 GByte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Als Display dient ein 1,67 Zoll großes Amoled mit einer Auflösung von 320 x 320 Pixeln. Die Uhr soll eine 2-Megapixel-Kamera haben und soll Bluetooth und NFC abdecken.

Smartwatch-App wird nur im Samsung-eigenen Store angeboten

Darüber hinaus weiß Gigaom einiges Neues zu berichten: Die Galaxy Gear wird über eine Android-App gesteuert, die Samsung allerdings wohl nicht in Googles Play Store anbieten will. Stattdessen soll es die Verwaltungssoftware nur im Samsung-eigenen Store geben, den es jedoch nur für Galaxy-Modelle gibt. Damit könnte die Galaxy Gear nicht ohne weiteres mit Android-Smartphones anderer Hersteller verwendet werden. Anders ist es bei Sonys Smartwatches, die alle auch mit Nicht-Sony-Geräten verwendet werden können.

Laut Gigaom wird die Galaxy Gear eine synchrone Bedienung ermöglichen. Wenn also auf der Uhr eine Aktion durchgeführt wird, zeigt das eingeschaltete Smartphone-Display die gleichen Informationen an. Als Beispiel wird genannt, dass der Nutzer auf der Smartwatch eine E-Mail öffnen und dann zum Smartphone wechseln und die E-Mail dort direkt weiterlesen kann.

Angeblich arbeiten auch Apple und Google an eigenen Smartwatches. Diese stehen vor der Herausforderung, das Problem mit den vergleichsweise kurzen Akkulaufzeiten in den Griff zu bekommen. Denn Uhrenträger sind es eigentlich nicht gewohnt, ihre Armbanduhr alle paar Tage aufladen zu müssen.


matok 20. Aug 2013

Den meisten Käufern mag es egal sein welches OS auf ihrem Gerät läuft. Den wenigsten...

linuxuser1 20. Aug 2013

Die bisherigen Uhren sind gefloppt, weil sie Mist waren und nicht, weil sie nicht...

Bernie78 20. Aug 2013

Es geht wohl nicht um das 1:1-fernsteuern. Ich habe das eher so verstanden, dass die Uhr...

Benutzername123 20. Aug 2013

wie, eine dumme smartwatch, und nen dual core mit 1GB RAM? Wie passt denn das zusammen...

Anonymer Nutzer 20. Aug 2013

+1 --- "defective by design"

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