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Gabuns Kommunikationsminister Blaise Louembe gibt die Me.ga-Sperrung bekannt.
Gabuns Kommunikationsminister Blaise Louembe gibt die Me.ga-Sperrung bekannt. (Bild: Celia Lebur/AFP/Getty Images)

Gabun: Kim Dotcoms neuer Dienst Mega bereits blockiert

Gabuns Kommunikationsminister Blaise Louembe gibt die Me.ga-Sperrung bekannt.
Gabuns Kommunikationsminister Blaise Louembe gibt die Me.ga-Sperrung bekannt. (Bild: Celia Lebur/AFP/Getty Images)

Die Regierung von Gabun hat die Webadresse http://me.ga blockiert, weil sie nichts mit "skrupellosen Menschen" zu tun haben wolle, die das Urheberrecht verletzten. Doch der Nachfolger von Megaupload ist noch gar nicht in Betrieb.

Kim Schmitz alias Dotcom kann die Webadresse Me.ga für seinen neuen Sharehoster Mega nicht nutzen. Wie Dotcom bei Twitter bekanntgab, hat die Regierung von Gabun, einem Staat in Zentralafrika, dessen Top-Level-Domain .ga ist, die Adresse gesperrt.

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Gabuns Kommunikationsminister Blaise Louembe sagte AFP, er habe Anweisung gegeben, dass Me.ga sofort blockiert werde, weil Gabun sich "nicht zur Plattform für die Verletzung von Urheberrechten durch skrupellose Menschen" machen lasse. Louembe sagte, der Domainname sei von einer Person in Frankreich registriert worden.

Dotcom erklärte bei Twitter, dass die USA und der Medienkonzern Vivendi Gabun wohl zu dieser Entscheidung gedrängt hätten. "Macht euch keine Sorgen, wir haben eine alternative Domainadresse. Das zeigt einfach nur die Arglist der Hexenjagd, die die US-Regierung betreibt."

Ein globales Cloud-Dateisystem, bei dem alle Daten automatisch im Browser verschlüsselt und entschlüsselt werden, solle Mega werden, hieß es auf dessen Website. Sie ging in der Nacht zum 1. November 2012 unter Me.ga online, leitete aber auf kim.com/mega weiter. Die Server brachen beim Start vorübergehend zusammen. Mit Me.ga sollten sich mehrere Uploads gleichzeitig abwickeln und auch nach einem Abbruch fortsetzen lassen, wie es von anderen Cloud-Diensten bekannt ist.

Während die Server von Megaupload in den USA gestanden hätten, setze Mega auf "Distributed Hosting", erklärte Dotcom. Zu Wired hatte er gesagt, dass sich jeder Hoster weltweit daran beteiligen könne.

Interessenten können sich bei ihm bewerben, sollten aber sicherstellen, dass Festplatten bei Ausfällen innerhalb von 24 Stunden ersetzt werden und gut vernetzt sind. Die Server selbst sollten mindestens über 20 TByte Speicherplatz, einen hochwertigen Raid-Controller und eine Anbindung mit mindestens 1 GBit/s, besser mit 2 GBit/s verfügen. Als Betriebssystem sollte Linux installiert sein. Angebote mit monatlichen Pauschalen würden dabei bevorzugt und es werde gegebenenfalls auch mit Werbeflächen bezahlt, heißt es weiter. Unternehmen mit Sitz in den USA kommen nicht infrage.

Starten soll Mega Anfang 2013, genau ein Jahr nach der Hausdurchsuchung in der Villa von Kim Dotcom in Neuseeland, die am 20. Januar 2012 stattfand. In den USA läuft weiterhin ein Verfahren gegen Dotcom, der derzeit auf Kaution frei ist. Dem 38-Jährigen droht eine Strafe von maximal 20 Jahren im Zusammenhang mit seinem Sharehoster Megaupload.

Nachtrag vom 7. November 2012, 17:01 Uhr

Unklar ist, ob die Sperrung durch Gabun bereits umgesetzt ist, oder ob Hacker die Kontrolle über die URL erlangt haben.


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Endwickler 09. Nov 2012

Nein. Ich finde die Artikel sehr unterhaltsam und lese sie immer gerne, habe aber...

Endwickler 08. Nov 2012

Tja, 50 Völker auf einem Haufen sind eben nicht ganz einfach. :-)

Endwickler 08. Nov 2012

Nun ja, da Amerika mit großem Abstand deren größter Handelspartner ist, fällt es mir...

Endwickler 08. Nov 2012

Interessanter Vergleich. Während der Gläubige weiß, dass man nicht naiv sein muss, um...

Rainer P 08. Nov 2012

2 Zeichen ist gut... Mittlerweile gibts ja in .de schon 1-Zeichen Domains! Der Knaller...



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