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Zen-basierte CPUs sollen zuerst als FX erscheinen.
Zen-basierte CPUs sollen zuerst als FX erscheinen. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

FX-Prozessoren: Zen-basierte CPUs erscheinen zuerst für Gamingsysteme

Zen-basierte CPUs sollen zuerst als FX erscheinen.
Zen-basierte CPUs sollen zuerst als FX erscheinen. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

AMD hat angekündigt, CPUs mit Zen-Architektur zuerst für den High-End-Desktop und nicht den Servermarkt zu veröffentlichen. Das ist ein ungewöhnliches Vorgehen, uns erscheint es aber logisch.

AMDs Finanzchef hat sich dazu geäußert, für welchen Markt der CPU-Entwickler zuerst Prozessoren auf Basis der neuen Zen-Architektur veröffentlichen möchte. CFO Devinder Kumar sagte auf der Raymond James Technology Investors Conference, AMD plant, zu Beginn das High-End-Desktop-Segment mit Zen-basierten Chips zu bedienen und den Servermarkt danach. PC-Spieler erhalten die CPUs für den neuen Sockel AM4 also zuerst.

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Devinder Kumar nennt den Grund gleich selbst: Einst hielt AMD einen Server-Marktanteil von rund 25 Prozent, mittlerweile unter einem Prozent. Zwar sind die Verkaufspreise und die Marge im Serversegment hoch, die Absatzzahlen für AMD wären aber extrem gering. Da erscheint es sinnvoll, Ressourcen und Zeit in die Desktopversion zu stecken, zumal der Sockel AM4 durch Bristol Ridge vor dem Start von Zen-basierten CPUs im Handel sein dürfte.

  • Bristol Ridge und Summit Ridge erscheinen für den Sockel AM4 (Bild: AMD)
Bristol Ridge und Summit Ridge erscheinen für den Sockel AM4 (Bild: AMD)

Denkbar ist auch, dass AMD für den Servermarkt einen Prozessor mit mehr Kernen und Speicherkanälen fertigt, der zusätzlichen Validierungsaufwand erfordert. Zudem arbeitet der Hersteller an einer Art Superchip für HPC (High Performance Computing) mit integrierter Grafikeinheit und SK Hynix' Stapelspeicher (High Bandwidth Memory). Der soll 2017 erscheinen und dürfte aus mehreren Dies bestehen, die auf einem Interposer sitzen.

In den vergangenen Jahren hatte AMD das Serversegment meist zuerst bedient: Im Herbst 2007 erschienen die Opteron 2300 alias Barcelona, der Phenom X4 9600 - Agena genannt - folgte zwei Monate später. Bei den Shanghai-Opterons und den Phenom II X4 ging AMD genauso vor, das gilt auch für die Sechskerner Istanbul und die Phenom II X6. Die Valencia-/Interlagos-Opterons hingegen erschienen einige Wochen nach den ersten FX-Bulldozer-Modellen.


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plutoniumsulfat 14. Dez 2015

Ich habe dich sehr wohl verstanden, du aber mich anscheinend nicht. Denn auf allen 115x...

wasdeeh 10. Dez 2015

In der Tat. Ich ärger mich bis heut, dass ich zu ungeduldig für Sandy Bridge war und mir...

Ach 09. Dez 2015

Einfach ist das ja weder für AMD noch für Intel, ansonsten hoffe ich mal, dass wir die...

barforbarfoo 09. Dez 2015

Danke!

matok 09. Dez 2015

Ja, Sinn würde es schon ergeben. Allerdings denke ich, dass es schlicht und ergreifend...



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