Fusion: Telekom verbucht 6,9 Milliarden Euro Verlust
René Obermann im Mai 2012 (Bild: Wolfgang Rattay/Reuters)

Fusion Telekom verbucht 6,9 Milliarden Euro Verlust

Die Fusion der US-Tochter führt bei der Telekom zu einem hohen Verlust, allerdings nur in den Büchern. Konzernchef Obermann bat, nicht "nur auf das tiefrote Konzernergebnis" zu schauen.

Anzeige

Die Deutsche Telekom hat im dritten Quartal 2012 durch Abschreibungen auf T-Mobile USA einen Verlust von 6,9 Milliarden Euro verzeichnet. Das gab das Unternehmen am 8. November 2012 bekannt. Die Belastung entstand wegen der geplanten Fusion der US-Tochter mit dem Konkurrenten MetroPCS, die am 3. Oktober bekanntgegeben wurde. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte die Telekom noch einen Gewinn von 1,069 Milliarden Euro.

Konzernchef René Obermann warnte davor, "jetzt nur auf das tiefrote Konzernergebnis" zu schauen. Finanzvorstand Timotheus Höttges betonte: "...die Wertminderung entsteht einzig und allein daraus, dass gemäß den IFRS-Standards der MetroPCS-Börsenkurs zugrunde gelegt werden muss." Anfang Oktober 2012 stand T-Mobile USA in den Büchern der Telekom nach Handelsblatt-Berechnungen noch mit einem Nettowert von knapp 20 Milliarden Euro. Der Fusionspartner MetroPCS sei aber nur bereit gewesen, einen Unternehmenswert von umgerechnet 12 Milliarden Euro zu akzeptieren.

Der Konzernumsatz der Telekom sank um 0,1 Prozent auf 14,7 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebitda ging um 2,6 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro zurück, hier seien höhere "Aufwendungen für Marketing und Vertrieb" die Ursache.

Im Deutschlandgeschäft erreichte die Zahl der Entertain-Kunden bis Ende September 2012 1,9 Millionen und lag damit um 39 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei VDSL-Anschlüssen betrug der Zuwachs 55 Prozent im Jahresvergleich. Die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden stieg im abgelaufenen Quartal um 555.000. Davon entfielen 171.000 auf das eigene Geschäft unter den Marken Telekom und Congstar und die übrigen auf den Bereich der Service Provider.


swissmess 08. Nov 2012

Also als "normaler" Mensch verstehe ich das eh erstmal nicht. Klar das Verständnis...

Kommentieren



Anzeige

  1. Senior Manager CRM (m/w)
    Kontron AG, Augsburg
  2. Inhouse Spezialist SAP (m/w)
    ROTA YOKOGAWA GmbH & Co. KG, Wehr am Rhein
  3. Systemadministrator (m/w) Windows
    KDO Personaldienste, Oldenburg
  4. Manager (m/w) of End User Support Services
    CSM Deutschland GmbH, Bremen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Moore's Law

    Totgesagte schrumpfen länger

  2. Agents of Storm

    Free-to-Play-Strategie von den Max-Payne-Machern

  3. Sipgate

    Dienste nach DDoS-Angriff wiederhergestellt

  4. Rockstar Games

    GTA San Andreas erscheint neu für die Xbox 360

  5. G3 Screen

    LGs erstes Smartphone mit eigenem Nuclun-Prozessor

  6. Apple Watch

    Apples Saphirglas-Hersteller stellt Produktion ein

  7. LG G Watch R

    Runde Smartwatch von LG kommt nach Deutschland

  8. Systemanforderungen

    Ohne 200-Euro-Grafikkarte läuft Assassin's Creed Unity nicht

  9. App Rooms

    Facebook macht die Foren mobil

  10. Leistungsschutzrecht

    Streit zwischen Verlagen und Google geht weiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

    •  / 
    Zum Artikel