The Secret World Diablo 3 und Guild Wars 2 bringen Funcom in Not

Hohe Verluste sorgen für drakonische Sparmaßnahmen auch bei der Belegschaft: Funcom kämpft nach dem schwachen Start von The Secret World mit Problemen. Helfen sollen künftig kleinere Titel im Stile von Minecraft und World of Tanks.

Anzeige

"Diablo 3 und besonders Guild Wars 2 haben mehr Zugkraft und Schwung als erwartet": So erklärt Funcom seine Probleme bei der Vermarktung von The Secret World. Zwar ist das MMORPG angeblich das bestverkaufte Programm innerhalb des Genres auf Steam. Trotzdem habe man bislang lediglich um die 200.000 Exemplare absetzen können - die Erwartungen im Vorfeld waren mehr als doppelt so hoch gewesen.

Ein weiterer Grund für die enttäuschenden Verkaufszahlen sind nach Ansicht des Unternehmens auch negative Tests in der US-Fachpresse - anders in Europa und im Test von Golem.de, wo das Programm überwiegend gut weggekommen ist. Das Entwicklerteam arbeitet an Detailverbesserungen, unter anderem was das Kampfsystem angeht. Die Veröffentlichung der angekündigten monatlichen Erweiterungen verschiebt sich um einige Wochen - Funcom betont aber, weiter stark in das MMORPG investieren zu wollen.

Das Entwicklerstudio, das seinen Hauptsitz im norwegischen Oslo hat, muss jetzt sparen - auch bei den zuletzt rund 300 Mitarbeitern. Betroffen ist gut die Hälfte der Belegschaft an den Standorten in Oslo, Montreal, Durham und Peking. Allerdings schweigt sich das Unternehmen darüber aus, in welchem Maße es zu Entlassungen oder zu Maßnahmen wie Zwangsurlaub oder Gehaltskürzungen greift. Der deutsche Community Manager, der bei den Spielern hierzulande überdurchschnittlich bekannt und wegen seines Engagements geschätzt war, hat seinen Job wenige Tage vor Bekanntgabe der aktuellen Geschäftszahlen verloren.

Denen zufolge hat Funcom im gerade abgelaufenen Quartal des Geschäftsjahrs einen Umsatz von 2,56 Millionen US-Dollar erzielt - im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 3,08 Millionen US-Dollar. Der Quartalsverlust (EBITDA) ist von 2,06 auf 9,85 Millionen US-Dollar gestiegen. Der Aktienkurs des Unternehmens an der Börse von Oslo ist seit April 2012 um rund 85 Prozent gefallen.


Herr von Bödefeld 03. Sep 2012

Ja, damit wäre ich einverstanden. Aber ich sehe nicht ein, für irgendetwas Geld zu...

mag 30. Aug 2012

Das wird es mindestens dadurch, dass du dich in einer frühen Phase des Spiels...

Andrej553 30. Aug 2012

Schön und toll das dir das nicht gefällt, deshalb ist die Aussage es wäre "Blödsinn...

IT.Gnom 30. Aug 2012

Seneca schrieb (49 n. Chr.): "Viele Menschen jammern über die Kürze des Lebens, selbst...

Bouncy 30. Aug 2012

Ja, traurig, imho geniale Spiele mit sooo viel Potential, so schön erzählte Geschichten...

Kommentieren



Anzeige

  1. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  2. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  3. Referent (m/w) Lernmanagementsysteme mit Schwerpunkt IT-Fachkonzeption
    Gothaer Finanzholding AG, Köln
  4. SAP Inhouse Berater BI (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  2. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  3. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  4. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  5. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  6. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  7. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  8. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  9. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  10. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel