Fujifilm-Retrokameras X20 und X100S mit X-Trans-Sensoren und optischen Suchern

Fujifilm hat mit der X20 und der X100S die Nachfolgegeneration seiner Retrokameras vorgestellt und sie mit dem X-Trans-Sensor ausgestattet, der auch schon in den Fujifilm-Systemkameras seinen Dienst verrichtet. Neu ist sein Einsatz als 2/3 Zoll großes Modell.

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Fujifilms X-Kamerserie ist um zwei Exemplare reicher geworden: Auf der Unterhaltungselektronikmesse CES 2013 stellte der japanische Kamerahersteller die X100S mit APS-C-Sensor und Festbrennweite und die X20 mit 4fach-Zoom und 2/3 Zoll großem Sensor vor. Beide Sensoren sind in der X-Trans-Technik aufgebaut. Dabei wird statt des regelmäßigen Bayer-Musters eine unregelmäßige Verteilung der Farbfelder gewählt. Das soll nicht nur den Moiré-Effekt verringern und damit den Tiefpassfilter überflüssig machen, der die Bildqualität verschlechtert, sondern auch die Auflösung erhöhen. Bei der Systemkamera X-Pro1 funktionierte das sehr gut.

  • Fujifilm X100S (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X100S (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X100S (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X100S (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X100S (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X100S (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X100S (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X20 (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X20 (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X20 (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X20 (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X20 (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X20 (Bild: Fujifilm)
Fujifilm X20 (Bild: Fujifilm)

Die Fujifilm X20 arbeitet mit einem fest eingebauten 4fach-Zoom mit f/2 bis 2,8 und deckt eine Kleinbildbrennweite von 28 bis 112 mm ab. Ein optischer Bildstabilisator soll Verwackler reduzieren. Der Sensor erreicht eine Auflösung von 12 Megapixeln und arbeitet zwischen ISO 100 und 12.800.

Die X20 ist mit einem optischen Sucher ausgerüstet, der eine Bildfeldabdeckung von 85 Prozent bei einer Bildfeldgröße von 20 Grad liefert. Integriert in den Sucheraufbau ist ein durchsichtiges LCD-Element, das Daten wie Verschlusszeit, Blende, ISO-Wert und das aktive Autofokusfeld in das Sucherbild einblendet. Bei Tageslicht werden die Informationen in Schwarz angezeigt, beim Fotografieren in dunkler Umgebung wird auf Grün gewechselt. Alternativ kann auch der 7,1 cm (2,8 Zoll) große LC-Monitor mit 460.000 Bildpunkten genutzt werden.

Die X20 ist mit einem Hybridautofokus ausgerüstet, der je nach Situation einen Phasen- oder einen Kontrastautofokus verwendet. Beim Phasenautofokus werden einige Pixel des Bildsensors genutzt, um eine Berechnung der Phasendifferenz durchzuführen. Fujifilm gibt an, dass bei optimalen Bedienungen nur 0,06 Sekunden vergehen, bis die Scharfstellung erfolgt.

Die "Fokus Peaking"-Funktion hebt beim manuellen Scharfstellen die Kontrastkanten farbig hervor. Beim Filmen erreicht die Kamera Full-HD-Auflösung und nimmt bis zu 60 Bilder pro Sekunde auf.

Die Fujifilm X20 misst 117 x 69,6 x 56,8 mm und wiegt ohne Akku rund 333 Gramm. Sie soll ab Februar 2013 für rund 550 Euro in den Handel kommen.

X100S mit großem Sensor und Hilfestellung für manuelles Fokussieren 

zonk 08. Jan 2013

ich denke zweiteres

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