Fujifilm Günstige Systemkamera X-A1 ohne X-Trans-Sensor

Fujifilm hat eine weitere spiegellose Systemkamera vorgestellt, die mit dem X-Bajonett ausgerüstet ist. Die Fujifilm X-A1 muss im Gegensatz zu allen bisherigen Modellen ohne den hochgelobten X-Trans-Sensor auskommen, ist dafür aber die bislang günstigste Version.

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Mit der X-A1 hat der japanische Hersteller Fujifilm nun schon das vierte spiegellose Modell seiner X-Serie vorgestellt. Die A1 ersetzt nicht etwa eine bisherige Kamera, sondern markiert das neue Einsteigermodell. Mit einem Preis von rund 600 Euro für die Kamera und das Objektiv Fujinon XC16-50mm liegt sie preislich auf dem Niveau einer guten Kompaktkamera wie der Sony Cybershot RX100 II.

  • Fujifilm XC50-230mm F4.5-6.7 OIS (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm XC50-230mm F4.5-6.7 OIS (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X-A1 (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X-A1 (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X-A1 (Bild: Fujifilm)
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  • Fujifilm X-A1 (Bild: Fujifilm)
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  • Fujifilm X-A1 (Bild: Fujifilm)
  • Fujifilm X-A1 (Bild: Fujifilm)
Fujifilm X-A1 (Bild: Fujifilm)

Die Fujifilm X-A1 ist aus Kostengründen allerdings nicht mit dem X-Trans-Sensor der anderen Modelle ausgerüstet. Stattdessen ist ein herkömmlicher CMOS-Sensor im APS-C-Format mit 16 Megapixeln eingebaut. Er ist mit einem normalen Bayer-Muster ausgestattet, das sich alle zwei Pixel wiederholt und kommt auf eine Empfindlichkeit von ISO 25.600. Beim X-Trans-Sensor hatte Fujifilm eine scheinbar unregelmäßige Verteilung gewählt - sie wiederholt sich allerdings nur alle sechs Pixel. Das soll nicht nur den Moiré-Effekt verringern und damit den Tiefpassfilter überflüssig machen, der die Bildqualität verschlechtert, sondern auch die Auflösung erhöhen.

Die Fujifilm X-A1 ist mit einem klappbaren Display (3 Zoll, 920.000 Bildpunkte) ausgerüstet und verfügt über WLAN zum Datenaustausch und für die Kamerafernbedienung über mobile Endgeräte mit iOS und Android. Einen optischen oder digitalen Sucher gibt es jedoch nicht.

Die Kamera soll eine Serienbildgeschwindigkeit von bis zu 5,6 Bildern pro Sekunde erreichen. Maximal 30 Aufnahmen hintereinander sind mit dieser Frequenz möglich. Eine reine Knipskamera mit vielen Automatikfunktionen ist die A1 nicht. Sie ist mit zahlreichen Einstellrädern und Bedienungselementen ausgestattet, die alle auf der rechten Kameraseite angeordnet wurden. So soll die kleine Kamera (116,9 x 66,5 x 39 mm) mit nur einer Hand bedient werden können. Mit Akku und Speicherkarte wiegt die A1 330 Gramm, wobei dazu noch das Gewicht des jeweiligen Objektivs kommt.

Über Einstellräder können Blende, Verschlusszeit und Belichtungskorrektur verändert werden. Wer will, kann über individuell belegbare Tasten Einstellungen von ISO-Empfindlichkeit bis Weißabgleich vornehmen, ohne dass jedes Mal das Menü aufgerufen werden muss.

Neben dem eingebauten Blitz kann auch ein Systemblitz aufgesteckt werden. Neben Fotos können Videos in Full-HD (1080p) mit 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden.

Mit dem Objektiv "Fujinon XC16-50mm" soll die Fujifilm X-A1 rund 600 Euro kosten, wenn sie im Oktober 2013 in den Farben Schwarz, Blau und Rot in den Handel kommt.

Parallel zur neuen Kamera kündigte Fujifilm auch das Telezoom "XC50-230mm F4.5-6.7 OIS" mit eingebautem Bildstabilisator an. Es besteht aus 13 Glaselementen in zehn Gruppen, einschließlich einer asphärischen Linse und einer ED-Linse. Das neue Objektiv soll ab November 2013 für 400 Euro erhältlich sein. Damit besteht der Objektivpark für das X-Bajonett aus zehn Modellen.


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