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Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme
Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme (Bild: Deutsche Telekom)

FTTH: Telekom will Glasfaserausbau auf Kosten des Kunden anbieten

Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme
Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme (Bild: Deutsche Telekom)

Die Telekom will testweise Kunden auf eigene Kosten Glasfaser bis ins Haus legen. "Aber das kann teuer für ihn werden", sagt Telekom-Chef Niek Jan van Damme.

Die Deutsche Telekom hält einen flächendeckenden Glasfaserausbau in Deutschland noch nicht für realistisch. "Die 80 Milliarden Euro, die ein flächendeckender Glasfaserausbau kostet, hat niemand", sagte Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme der Welt am Sonntag. "Wir testen jedoch gerade die Möglichkeit, jedem Kunden einen Glasfaseranschluss auf Wunsch zu liefern."

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Auf die Frage, ob es nicht besser wäre, direkt Glasfaserleitungen in die Wohnungen hineinzulegen, statt weiter in das Kupferkabel zu investieren, meinte van Damme: "Am Ende wird es auch so sein. Aber das ist sehr teuer." Zunächst sollten die Kupferleitungen ausgereizt werden, das Ende der Fahnenstange sei dort noch nicht erreicht, erklärte er. "Wir haben kürzlich dort Geschwindigkeiten von 11 GBit/s über Kupfer getestet. Warum sollen wir ganz Deutschland aufbuddeln, um Glasfaser auszulegen? Wir haben jetzt schon 50.000 Telekom-Baustellen im Betrieb ", so van Damme weiter.

Die Telekom hatte im Jahr 2012 FTTH mit einer Datenübertragungsrate von 200 MBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload angeboten.

Glasfaser erst in ferner Zukunft

Laut einer internen Bedarfsprognose der Telekom braucht selbst ein besonders internetaffiner Vier-Personen-Haushalt in zehn Jahren nur einen Internetzugang mit maximal 208 MBit/s im Download und 50 Mbit/s im Upload. Diese Angaben stammen von Ulrich Nitschke, Leiter Strategieentwicklung Telekom Deutschland. Diese Datenübertragungsrate reiche aus, damit die gesamte Familie gleichzeitig an verschiedenen Geräten hochauflösendes 3D-Fernsehen schauen, Videotelefonate führen und Streaming-Dienste nutzen könne.

Mit Super Vectoring will die Telekom im Festnetz 250 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload bieten. Durch Weiterentwicklungen ihres Hybridrouters soll im Jahr 2018 eine Datenrate von bis zu 550 MBit/s erreicht werden, erklärte die Telekom im März 2015.


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ThorstenRetzlaff 25. Jun 2016

Gerade hat Deutschland Griechenland weitere 75 Milliarden Euro Soforthilfe zugesagt. Aber...

mziegler 11. Mär 2016

Wenn ich mir anschaue, dass bei uns wochenlang Telekomtechniker an den Verteilern...

/mecki78 25. Feb 2016

Ich soll für das Kabel bezahlen und für die Kosten es zu verlegen, aber es gehört dann...

Dwalinn 24. Feb 2016

Du hast gerade gute Punkte aufgezählt warum man nach Möglichkeit lieber ins Stadion...

plutoniumsulfat 23. Feb 2016

Kommt auf die Straße an :D



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