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Abzweig zu einem Gebäude für FTTB
Abzweig zu einem Gebäude für FTTB (Bild: Johnsson/Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

FTTH: Glasfaserversorgung steigt in Deutschland nur leicht

Abzweig zu einem Gebäude für FTTB
Abzweig zu einem Gebäude für FTTB (Bild: Johnsson/Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported)

Die im Buglas zusammengeschlossenen Netzbetreiber haben Angaben zum Glasfaserausbau in Deutschland gemacht. Sie beklagen, dass beim Nahbereichs-Vectoring bereits in vielen Gebieten bestehende, bessere Glasfaser von der Telekom überbaut wurden.

Die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Glasfaseranschluss (Buglas) haben im Jahr 2015 in Deutschland knapp 200.000 weitere Haushalte direkt mit Glasfaser angeschlossen. Das gab der Buglas am 8. Dezember 2015 bekannt. Mit Glasfaser bezeichnet der Verband mit Fiber To The Home (FTTH) echtes Glasfaser und Fiber To The Building (FTTB), wo im Haus mit Kupfer oder anderen Techniken verkabelt wird.

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In Summe stellen die Unternehmen damit nun insgesamt über 1,6 Millionen Haushalten einen Glasfaseranschluss bereit. Der sogenannte Take-up von FTTB/H-Anschlüssen, also deren tatsächliche Buchung, ist angestiegen und liegt bei über einer halben Million Anschlüsse.

Verbandspräsident Jens Prautzsch erklärte: "Der Zuwachs in diesem Jahr ist zwar erfreulich, bei einem auf mehr Nachhaltigkeit ausgelegten Investitionsumfeld könnten die Zahlen aber erheblich höher ausgefallen sein." Zudem würden gerade mit dem Nahbereichs-Vectoring bereits in vielen Gebieten bestehende bessere Glasfaseranschlussnetze überbaut.

FTTH bei der Telekom

Die Deutsche Telekom hat annähernd 500.000 Haushalte mit Fiber To The Home (FTTH) erschlossen. Die Anzahl der zahlenden Kunden ist niedriger. Das sagte Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme am 18. Mai 2015 Golem.de auf Anfrage. Andere Schätzungen liegen bei 300.000 bis 500.000 durch die Telekom erschlossene Haushalte.

Die Telekom hatte im Jahr 2012 FTTH mit einer Datenübertragungsrate von 200 MBit/s im Download und 100 MBit/s im Upload breiter angeboten. Die Ausbaustädte waren Braunschweig, Brühl/Baden, Hannover, Hennigsdorf, Ingolstadt, Kornwestheim, Mettmann, Neu-Isenburg, Offenburg, Potsdam, Rastatt und Stade. Danach konzentrierte sich der Konzern auf das Vectoring. Laut einer internen Bedarfsprognose der Telekom braucht selbst ein besonders internetaffiner Vier-Personen-Haushalt in zehn Jahren nur einen Internetzugang mit maximal 208 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload.


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plutoniumsulfat 09. Dez 2015

Der kann auch Kilometer weiter stehen. Wir kennen ja die Wohnsituation des TE nicht. Dann...

matok 09. Dez 2015

Eine Bedarfsprognose geht vom Durchschnitt aus. Ich sage nicht, dass es Menschen geben...

Mett 09. Dez 2015

100% finanziert? Was ist aus dem Märchen geworden, die Banken finanzieren ein Eigenheim...

spezi 09. Dez 2015

Ja, "exklusiv" bezieht sich auf VDSL. Wenn ein Anbieter in einem Kabelstrang VDSL...



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