Anzeige
WLAN im Bus in Spanien
WLAN im Bus in Spanien (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Freifunker: Offene Funknetze von neuer Vorratsspeicherung betroffen

WLAN im Bus in Spanien
WLAN im Bus in Spanien (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Freifunker fürchten, von der neuen Vorratsdatenspeicherung erfasst zu werden. Auch die offenen Funknetze könnten damit gezwungen werden, die Nutzerdaten zu erheben. Die Kriminalbeamten kritisieren den Entwurf ebenfalls, wollen aber die Totalüberwachung.

Anzeige

Freifunker kritisieren die Konsequenzen der neuen Vorratsdatenspeicherung. Der Entwurf würde unter Umständen auch Freifunker zwingen, Vorratsdatenspeicherung zu betreiben und damit die "Idee des Freifunks vernichten", heißt es im Blog der Initiative. Das dezentrale gemeinnützige Netz, mit über 13.000 Zugängen in rund 200 Orten in Deutschland verfügbar, sei damit bedroht.

Kripo wettert über "Pervertierung des Grundrechtsschutzes"

Nach der vom Kabinett beschlossenen neuen Vorratsdatenspeicherung sollen Telekommunikationsanbieter IP-Adressen von Computern und Verbindungsdaten zu Telefongesprächen demnach maximal zehn Wochen speichern dürfen. Standortdaten bei Handygesprächen sollen höchstens vier Wochen lang gespeichert werden, Daten zum E-Mail-Verkehr gar nicht. Inhalte der Kommunikation sind ohnehin nicht zur Speicherung vorgesehen.

"Wir begrüßen grundsätzlich die längst überfällige Wiedereinführung der Speicherung von Telekommunikationsdaten", so der Bundesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), André Schulz. Die Ermittler brauchten diese Daten als einen Baustein in der Kriminalitätsbekämpfung und zur Abwehr schwerster Straftaten dringend. Der Gesetzesentwurf sei aber bei weitem nicht ausreichend und praxisfern. Die vorgesehenen Fristen für IP-Adressen und Verbindungsdaten zu Telefongesprächen seien erheblich zu kurz. Eine Speicherfrist von drei Monaten sei "mindestens erforderlich". Auch die Beschränkung auf schwere Straftaten und Terrorgefahr sei falsch: Telekommunikationsdaten würden heute auch bei Alltagskriminalität wie dem Wohnungseinbruch und bei Betrugstaten benötigt. Die Polizei dürfe bei zahlreichen Delikten den Wohnraum technisch überwachen und Gesprächsinhalte aufzeichnen, dürfe aber nicht wissen, wer vor vier Wochen mit welchen Personen telefoniert habe. Schulz: "Das ist eine Pervertierung des Grundrechtsschutzes."


eye home zur Startseite
Seitan-Sushi-Fan 30. Mai 2015

Und wie kommt der Laptop beim Access Point an? Bestimmt doch über ein unverschlüsseltes...

Prinzeumel 29. Mai 2015

Der Zug ist schon abgefahren...wir hatten mittlerweile ja wieder mal eine Volkszählung...

Rababer 29. Mai 2015

Ich bezweifel das, da solch Menschen psychisch nicht ganz labil sind. Man denkt auch es...

cbotmk3 28. Mai 2015

Der Vergleich hinkt, die VDS hat eine ganz andere Dimension: Blitzer stehen an bestimmten...

cbotmk3 28. Mai 2015

Als mir jemand mit dem Satz kam "Ich habe ja nichts zu verbergen" habe ich auch den...

Kommentieren



Anzeige

  1. Professional IT Consultant Automotive Marketing und Sales (m/w)
    T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen
  2. Trainee (m/w) IT-Anwendungen
    Süwag Energie AG, Frankfurt am Main
  3. NetCracker Senior Architect / Designer OSS (m/w)
    T-Systems International GmbH, Berlin
  4. Consultant (m/w) Business Intelligence (Reporting)
    T-Systems on site services GmbH, Nürnberg

Detailsuche



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 3 Blu-rays für 20 EUR
    (u. a. Spaceballs, Anastasia, Bullitt, Over the top, Space Jam)
  2. VORBESTELLBAR: X-Men Apocalypse [Blu-ray]
    19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. TV-Serien Einstieg auf Blu-ray reduziert
    (u. a. Arrow, Hannibal, The Originals, Banshee, The Big Bang Theory, Silicon Valley)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Section Control

    Bremsen vor Blitzern soll nicht mehr vor Bußgeld schützen

  2. Beam

    ISS-Modul erfolgreich aufgeblasen

  3. Arbeitsbedingungen

    Apple-Store-Mitarbeiterin gewährt Blick hinter die Kulissen

  4. Modulares Smartphone

    Project-Ara-Ideengeber hat von Google mehr erwartet

  5. Telekom-Konzernchef

    "Vectoring schafft Wettbewerb"

  6. Model S

    Teslas Autopilot verursacht Auffahrunfall

  7. Security

    Microsoft will Passwort 'Passwort' verbieten

  8. Boston Dynamics

    Google will Roboterfirma an Toyota verkaufen

  9. Oracle-Anwältin nach Niederlage

    "Google hat die GPL getötet"

  10. Selbstvermessung

    Jawbone steigt offenbar aus Fitnesstracker-Geschäft aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xiaomi Mi5 im Test: Das fast perfekte Top-Smartphone
Xiaomi Mi5 im Test
Das fast perfekte Top-Smartphone
  1. Konkurrenz zu DJI Xiaomi mit Kampfpreis für Mi-Drohne
  2. YI 4K Xiaomi greift mit 4K-Actionkamera GoPro an

Hyperloop Global Challenge: Jeder will den Rohrpostzug
Hyperloop Global Challenge
Jeder will den Rohrpostzug
  1. Hyperloop HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen
  2. Hyperloop One Der Hyperloop fährt - wenn auch nur kurz
  3. Inductrack Hyperloop schwebt ohne Strom

Doom im Test: Die beste blöde Ballerorgie
Doom im Test
Die beste blöde Ballerorgie
  1. Doom im Technik-Test Im Nightmare-Mode erzittert die Grafikkarte
  2. id Software Doom wird Vulkan unterstützen
  3. Id Software PC-Spieler müssen 45 GByte von Steam laden

  1. Re: Was ein Unsinn...

    dev_null | 17:12

  2. Re: Und wenn man zu langsam fährt?

    bplhkp | 17:10

  3. Re: Na toll..

    Berner Rösti | 17:09

  4. Re: Keinerlei Kontrolle

    Bautz | 17:08

  5. Ich weiß nicht was du meinst

    deus-ex | 17:06


  1. 12:45

  2. 12:12

  3. 11:19

  4. 09:44

  5. 14:15

  6. 13:47

  7. 13:00

  8. 12:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel