Freedom Fighter Box
Die Freifunker finden, dass das einem Verbot gleichkommende Urteil zu WLANs die wirtschaftliche Entwicklung hierzulande behindert. Viele Cafés zum Beispiel trauten sich nicht mehr, ihren Gästen ein offenes Netz zur Verfügung zu stellen, sagt Neumann. Die Freedom Fighter Box soll darauf aufmerksam machen. Daher wird jeder, der über einen der Router surft, zuerst auf eine Kampagnenseite geleitet. "Freifunk statt Angst", steht dort.
Die Aktion ist unbefristet, sagt Neumann. Der Provider habe die VPN-Tunnel ohne eine Zeitbegrenzung zur Verfügung gestellt. Das sei natürlich Werbung für ihn. Immerhin kann bei ihm jeder einen solchen VPN-Tunnel mieten. Doch Neumann sagt, dass es nicht unbedingt gleich Schweden sein müsse. Auch bei deutschen Zugangsanbietern könnten solche Dienste gemietet werden.
Neumann sagt: "Wir suchen gerade Provider in Deutschland, die dabei mitmachen wollen." Denn Router hat der Verein noch einige auf Lager. Insgesamt 560 Stück haben die Freifunker mal geschenkt bekommen. Die müssen allerdings noch mit der neuen Software bestückt werden. Und es fehlen entsprechend viele VPN-Tunnel.
Die große Koalition im Berliner Senat setzt sich unterdessen mit einer Bundesratsinitiative für eine Änderung der Störerhaftung ein. Die soll für die Betreiber eines offenen WLANs zumindest beschränkt werden. Eine Abschaffung der Störerhaftung fordert die Stadt aber nicht.
| Freifunk: Berliner Verein verschenkt anonyme Netzzugänge |






So eine Art "Roaming" ist sogar aus Sicherheitsgründen für die WLAN Nutzer interessant...
Genau, dann geht das los. Gibts ja bis jetzt nicht. Wer so etwas betreibt, hat das...
Ja, richtig, anstatt User wäre Anschlussinhaber das bessere Wort gewesen. Das Beispiel...
war neulich in Danzig, die Stadt stellt in der ganzen Innenstadt kostenloses Wlan zur...
Auch "bei deutschen Zugangsanbietern" soll man solche VPN Tunnel erhalten können? Und die...
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