Freier Dropbox-Konkurrent Owncloud erhält 2,5 Millionen US Dollar

Der Softwareentwickler Owncloud Inc. erhält 2,5 Millionen US-Dollar von verschiedenen Investoren. Das Geld soll in die File-Sharing- und File-Synchronisierungssoftware Owncloud fließen, die auch als Open Source zur kostenlosen Nutzung bereitsteht.

Anzeige

Mit einer Finanzspritze in Höhe von 2,5 Millionen US-Dollar will das US-Startup Owncloud seine gleichnamige File-Sharing- und File-Synchronisierungssoftware weiterentwickeln und vermarkten. Die Investition stammt von mehreren Business Angels und vom Wachstumsfinanzierer General Catalyst Partners, der Owncloud Inc. seit der Gründung begleitet. Owncloud-Chef Markus Rex plant, "die Kundenbasis im Bereich Großunternehmen und Bildung aggressiv auszubauen", zudem sollen Serviceprovider unterstützt werden, die Owncloud-Dienste anbieten.

Das von Owncloud Inc. entwickelte und gepflegte Open-Source-Projekt Owncloud ermöglicht es, mit einer PHP-basierten Serveranwendung und zugehörigen Softwareclients Adressen, Termine, Bilder, Office-, Video- und Audiodateien zu teilen und zu synchronisieren. Die Community-Edition von Owncloud ist kostenlos zugänglich.

Käufer der kommerziellen Owncloud-Software erhalten zusätzliche Funktionen und Unterstützung bei der Wartung. Derzeit erweitert Owncloud die Software um für den professionellen Einsatz relevante Funktionen wie dynamische Storage-Zuteilung, ein Logging-Modul und Support für Oracle-Datenbanken.

Anders als bei Cloud-Storage-Diensten wie Dropbox können die Dateien bei Owncloud auf eigenen Speichersystemen und bei verschiedenen Hosting-Dienstleistern liegen. Owncloud wirbt damit, dass Unternehmen und Privatanwender damit "die volle Kontrolle über all ihre digitalen Inhalte" behalten.

Das Konzept scheint aufzugehen: Bisher wurden laut Unternehmensangaben 650.000 Downloads von Owncloud gezählt. Die Software und komplette Serverdienste werden weltweit über ein Partnernetz von derzeit 70 Systemintegratoren und Serviceprovidern vertrieben. Als Beispiele für Unternehmen, die Owncloud einsetzen, werden die Stuttgarter Lebensversicherung, die University of Florida und die ETH Zürich genannt.

"In diesem zunehmend enger werdenden Markt gibt es niemanden, der sich wie Owncloud in eine vorhandene IT-Umgebung integrieren kann und den Kunden die Möglichkeit bietet, internen und externen Storage flexibel miteinander zu kombinieren", sagte Larry Bohn, Managing Director des Lead- Investors General Catalyst, der neues Mitglied im Aufsichtsrat von Owncloud Inc. wird. Bohn geht davon aus, dass sich Owncloud mit seinen Fähigkeiten im Markt differenzieren kann und damit erfolgreich sein wird.

Owncloud Inc. wurde 2011 in Boston gegründet. Das europäische Büro ist in Nürnberg.


pholem 02. Dez 2012

Es gibt da sicher viele Tutorials, aber vllt habt ihr nach den Erfahrungen die ihr...

volkskamera 01. Dez 2012

Das Teilen von Galerien ist nicht möglich und wird es auch auf absehbare Zeit nicht sein...

volkskamera 01. Dez 2012

Die Funktionalität in der Basis ist ja soweit gegeben. Aber da steckt noch sehr viel...

TheUnichi 27. Nov 2012

In welcher Sicht denn hässlich? Die Usability kann hier und da noch verbessert werden...

TheUnichi 27. Nov 2012

Da hält jemand seinen eigenen Code mal für besser als den Rest der Welt. Wie jeder, der...

Kommentieren




Anzeige
  1. Projektleiter (m/w)
    Outcome Unternehmensberatung GmbH, Köln
  2. Softwareentwickler .NET (m/w)
    Nobilia Werke J. Stickling GmbH & Co., Verl
  3. Software-Entwickler PHP / MySQL (m/w)
    jobvector/Capsid GmbH, Düsseldorf
  4. Help Desk Techniker / Help Desk Technikerin
    Scheidt & Bachmann System Service GmbH, Mönchengladbach

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Omni

    Spurts und Schleicheinlagen im Wohnzimmer

  2. Prism

    US-Spähprogramme sollen 50 Anschläge verhindert haben

  3. JDownloader2

    Downloadsoftware für Streaming in Deutschland verboten

  4. Canonical

    Telekom tritt Beratergruppe für Ubuntu Touch bei

  5. Pocket Tripod

    Drehbares iPhone-Stativ in Kreditkartengröße

  6. Thinkpad S531

    Neues Ultrabook mit Alugehäuse und langer Laufzeit

  7. IP

    Nvidia bietet Lizenzen für Patente und Kepler-Architektur an

  8. Valve

    Steam-Inhalte künftig möglicherweise verleihbar

  9. Drosselung

    Weitere Erhöhung des DSL-Inklusiv-Volumens möglich

  10. Microsoft

    Enhanced Mitigation Experience Toolkit 4.0 ist fertig



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xbox One: 340.000 Asteroiden aus der Cloud
Xbox One
340.000 Asteroiden aus der Cloud

E3 2013 Wie leistungsstark Xbox One und Playstation 4 im Vergleich sind, lässt sich noch nicht endgültig sagen. Mit einer Demonstration hat Microsoft versucht, die Bedeutung der zusätzlich möglichen Cloud-Berechnungen zu belegen. Außerdem konnte Golem.de die beiden neuen Konsolencontroller ausprobieren.

  1. We are Watching You Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA
  2. Xbox One Anonymer Microsoft-Entwickler verteidigt DRM
  3. Video-Interview Cevat Yerli über Römer, Ryse und Xbox-One-Technik

Photofast: MicroSD-Laufwerke für Macbooks
Photofast
MicroSD-Laufwerke für Macbooks

Photofast hat eine Speichererweiterung für Macbooks vorgestellt, die mit MicroSD-Karten bestückt wird. Die Konstruktion wird dann in den SD-Kartenschacht der Geräte gesteckt, wo sie fast vollständig verschwindet. Wer will, kann auch den beigelegten, winzigen MicroSD-Adapter für den USB-Port nutzen.

  1. Geplante Obsoleszenz Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
  2. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  3. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle

Opt-out-Zwang: Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein
Opt-out-Zwang
Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein

Was erst nur für Neukunden galt, bekommen jetzt alle Kunden von Internet Service Providern und Nutzer öffentlicher WLANs: Pornofilter. Doch sie lassen sich (noch) ausschalten.

  1. Eco EU streicht Mittel für Bekämpfung von Kinderpornografie
  2. Urheberrecht Schweizer Rechteinhaber wollen Websites sperren
  3. Filesharing Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

Zum Artikel