Freier Desktop Cinnamon 1.3 setzt auf Panel-Applets

In dem Gnome-Shell-Fork Cinnamon 1.3 der Linux-Mint-Macher sind nun alle Einträge der Kontrollleiste als Applet umgesetzt und diese können frei sortiert werden. Außerdem wurden die Einstellungen überarbeitet.

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Der Linux-Mint-Initiator Clement Lefebvre hat Cinnamon 1.3 freigegeben. In dem Gnome-Shell-Fork sind nun alle Elemente der Kontrollleiste Applets. Diese können per Drag-and-Drop frei sortiert werden, Gleiches gilt für die angelegten Programmstarter. Mit Cinnamon streben die Entwickler eine Oberfläche an, die sich möglichst wie Gnome 2.32 bedienen lässt. In der kommenden Veröffentlichung von Linux Mint wird Cinnamon wahrscheinlich die derzeit genutzte Variante von Gnome 3 mit den Mint Gnome Shell Extensions ersetzen.

Die Optik des Einstellungswerkzeuges von Cinnamon wurde überarbeitet und die Funktionsweise ähnelt nun den Einstellungen von Gnome 3. Die Untermenüs werden separat dargestellt und nicht mehr gemeinsam mit der Übersicht. Darüber hinaus können Anwender mit dem Werkzeug nun nicht nur die Erscheinung von Cinnamon selbst ändern, sondern auch die verwendeten Schriftarten, das Fensterverhalten, Desktop-Icons oder auch GTK-Themes. Damit einhergehend werden Theme-Designer gebeten, vor allem den Applet-Teil ihrer Themes zu überarbeiten.

Außerdem sollten sämtliche Erweiterungen, die die Funktionalität der Kontrollleiste erweitern, nun als Applet implementiert werden, denn die Erweiterungen werden fest in das Panel integriert und können anders als die Applets deshalb nicht verschoben werden.

Die Oberfläche Cinnamon ist neben Linux Mint auch für die Distributionen Ubuntu, Arch Linux, Gentoo, Fedora und Opensuse zum Download erhältlich. Der Entwickler Nelson Marques kündigte in seinem Blog an, dass die nächste Opensuse-Version voraussichtlich standardmäßig eine Option bieten wird, um Cinnamon zu installieren.

Nachtrag vom 21. Februar 2012

Inzwischen hat Clement Lefebvre das Update Cinnamon 1.3.1 veröffenlicht. Die Aktualisierung behebt einige kleine Fehler, etwa im Batterie-Applet. Außerdem wird das Drag-and-Drop im Panel verbessert. Nutzer sehen nun durch farbige Markierungen, in welchem der drei Teile des Panels die Applets landen, wenn sie verschoben werden. Dies funktioniert jedoch nur mit dem Standard-Theme. Andere Themes müssen dafür angepasst werden.


elgooG 21. Feb 2012

...und das war nicht in einer sachlichen Form möglich? Du bist bei Linux auch nicht auf...

Der Kaiser! 20. Feb 2012

GTK 3.x ist auch ganz ordentlich. Es ist schlanker als GTK 2.x. Und den Desktop mit...

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