Mit Ffmpeg 1.1 lässt sich ins Opus-Format konvertieren.
Mit Ffmpeg 1.1 lässt sich ins Opus-Format konvertieren. (Bild: Ffmpeg)

Freie Codecsammlung FFmpeg 1.1 codiert ins Opus-Format

Das aktuelle FFmpeg 1.1 kann Audiodateien in das Opus-Format umwandeln. Außerdem wurden die Funktionen des FLAC-Encoders erweitert und die Schnittstelle zu den diversen Werkzeugen verbessert.

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Nur zwei Monate nach der Veröffentlichung von FFmpeg 1.0 haben die Entwickler Version 1.1 freigegeben. Zu den wesentlichen Änderungen gehört die erweiterte Unterstützung für den neue Audio-Codec Opus. Außerdem lassen sich FLAC-Dateien mit 24-Bit-Audio erstellen.

Mit Änderungen an der Schnittstelle zum FFServer können die diversen Werkzeuge im Bibliotheksformat FFM2 erstellt werden. Damit sind sie unabhängiger von einer spezifischen Versionsnummer und können zudem einfacher erweitert werden.

H.264-Videos, deren Auflösung oder Pixelformate geändert wurden, werden künftig über mehrere Threads decodiert. Der Vobsub-Demuxer wurde ebenfalls so verbessert, dass IDX-SUB-Dateien abgespielt oder in andere Formate umgewandelt werden können, etwa in MKV.

Außerdem lassen sich animierte Gifs ebenso decodieren und demuxen wie Pinnacles Targa-Cinewave-Format oder weitere Video-Codecs von Silicon Graphics.

Auch eine Unterstützung für zahlreiche Untertitelformate wurde zu FFmpeg 1.1 hinzugefügt, darunter solche im Raw-Text-Format. Ein neuer Filter ermöglicht es, Untertitel in einen Videostream einzubinden, die im Libav-Format und mit dem Libavcodec erstellt wurden.

Eine umfangreiche Liste aller Änderungen haben die Entwickler in einer Liste zusammengefasst. Ffmpeg 1.1 alias Fireflower steht als Quellcode auf den Github-Servern des Projekts zum Download bereit. Die Codec- und Werkzeugsammlung wird unter der GPL und LGPL veröffentlicht.


Neuro-Chef 08. Jan 2013

Aber gut, wenn ffmpeg das jetzt auch kann (konnte es vorher nicht?!). :-)

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