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Das Team des Berliner Startups Frestyl
Das Team des Berliner Startups Frestyl (Bild: Frestyl)

Frauen und IT: "Frauen sind Naturtalente im Programmieren"

Hat die IT-Welt ein Gender-Problem? Es mangelt an weiblichen Fachkräften, dafür gibt es Vorurteile und Diskriminierungen im Überfluss. Wie Entwicklerinnen sich wieder ihre eigenen Räume schaffen.

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Programmierkurse für Mädchen, Frauenstipendien, Mentoring: Förderprogramme für Frauen in MINT-Berufen gibt es viele. Trotzdem sind sie in IT-Berufen weiterhin wenig vertreten: Der deutsche IT-Branchenverband Bitkom sprach in diesem Jahr von einem Frauenanteil von 14 Prozent. In den Ausbildungsberufen ging die Quote sogar auf aktuell acht Prozent zurück. Ein positives Signal könnte sein, dass an den deutschen Universitäten immer mehr Informatik-Erstsemester Frauen sind. In den USA war dagegen 2011 nicht einmal jeder achte Bachelor-Absolvent in diesem Fachbereich eine Frau (PDF).

Frauen interessieren sich nicht für Technik? Doch.

Vor Jahren war das noch ganz anders: 1984 waren in den USA 37 Prozent der Informatik-Absolventen Frauen. Es ist also klar: Mit Pauschalargumenten wie "Frauen interessieren sich nicht für Technik" ist es nicht getan. Bestes Beispiel: Ada Lovelace. Sie gilt als erste Programmiererin der Welt.

In den Anfangszeiten der Rechentechnik war die Tätigkeit des Programmierens gesamtgesellschaftlich weiblich konnotiert. In einem Artikel der Cosmopolitan aus dem Jahr 1967 sagte die Informatikerin Grace Hopper, die den Spitznamen "Großmutter von COBOL" hat: "Es ist wie ein Abendessen zu planen. Man muss vorausdenken und alles zeitlich abstimmen, damit es rechtzeitig fertig ist. Programmieren braucht Geduld und die Fähigkeit, auf Details zu achten. Frauen sind Naturtalente im Programmieren."

Die Rails Girls Berlin

Diese Einsicht ist heutzutage nicht mehr verbreitet. Laura Laugwitz ist Mitorganisatorin bei den Rails Girls Berlin, die mit Programmier-Workshops mehr Frauen für die IT begeistern wollen. Sie sieht einen "gesamtgesellschaftlichen Teufelskreis". Aktuell seien "Männlichkeit (sowie Weißsein) und Technik fest miteinander verknüpft. Bei Männern werden der Spaß an und das Verständnis für Technik automatisch angenommen. Von ihnen wird erwartet, dass sie sich hinter die Anwendung denken können. Frauen werden höchstens als Nutzerinnen gesehen."

Das manifestiert sich bereits in der Schule, in der oftmals durch bewusste und unbewusste Erwartungshaltung Jungen bei technischen Themen intensiver gefördert werden als Mädchen (PDF). Ellen Wieland, die gerade ihr Masterstudium in der Informatik abschließt, sieht das als Grund dafür, dass viele den Schritt in die IT nicht wagen: "Ich denke, dass viele Frauen sich das Informatik-Studium nicht zutrauen. Viele Jungs können schon vorher ein bisschen programmieren, Mädels aber meist nicht."

Programmierte Vorurteile

Laura Laugwitz hat durch Umwege zu einem Informatikstudium gefunden. Neben ihrem Studium der Sozialwissenschaften hat sie als Softwaretesterin gearbeitet und danach ihre Bachelorarbeit darüber geschrieben, wie sich Frauen eigene Räume in der IT schaffen. "Ich stolperte dabei über Rails Girls Berlin und über meinen jetzigen Studiengang (Informatik und Wirtschaft als Frauenstudiengang) - und blieb bei beidem hängen."

Im Studium setzt sich leider oftmals fort, dass weibliche Technikbegeisterung als exotisch angesehen wird. Laura Laugwitz sagt, dass Studentinnen "nicht selten von selbstbewusster auftretenden Kommilitonen verunsichert oder tatsächlich verbal angegriffen werden". Solche Sexismen haben abschreckende Wirkung.

Frauen fühlen sich diskriminiert 

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Bachsau 20. Okt 2014

weil es völlig egal ist, welches Geschlecht eine Fachkraft hat. Wenn es den Frauen an Mut...

Bachsau 20. Okt 2014

Den "Feministinnen" von heute geht es doch gar nicht mehr um echte Gleichstellung. Die...

Bachsau 20. Okt 2014

Der Feminismus ist ein Geschwür das unsere Gesellschaft krank macht und mit...

Bachsau 20. Okt 2014

Ich frage mich nur, warum man Frauen immer in den Arsch kriechen muss. Wenn die gerne die...

Eheran 25. Aug 2014

Jede Frau, die ich bei entsprechender Gelegenheit darauf anspreche, meint, dass sie es...

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