Android-Fragmentierung: Android-Mitbegründer hält Problem für übertrieben
Rich Miner ist einer der Mitbegründer von Android. (Bild: Google)

Android-Fragmentierung Android-Mitbegründer hält Problem für übertrieben

Der Android-Mitbegründer Rich Miner hält das Problem der Android-Fragmentierung für übertrieben. Nur für technisch Interessierte sei es ein Thema, mit welcher Version des Betriebssystems ihr Android-Smartphone oder -Tablet läuft.

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Normale Kunden interessieren sich nicht dafür, welche Version des Betriebssystems auf ihrem Smartphone oder Tablet läuft, meint der Android-Mitbegründer Rich Miner, wie Xconomy berichtet. Er geht davon aus, dass nur technisch Interessierte immer die aktuelle Version eines Betriebssystems haben wollen. Daher sei die bestehende Android-Fragmentierung auch kein großes Thema, ergänzt er. Die ganze Debatte um die Android-Fragmentierung sei übertrieben.

Als Beleg nennt er das kürzlich bekanntgewordene Sicherheitsloch in allen Android-Versionen. Google soll bereits im März 2013 einen Patch an die Gerätehersteller verteilt haben. Aber vier Monate später soll lediglich das Galaxy S4 von Samsung ein Update erhalten haben, das den Fehler beseitigt. Alle übrigen Gerätebesitzer warten weiterhin, dass sie eine aktualisierte Firmware erhalten, mit der das Sicherheitsloch geschlossen wird.

Noch immer dauert es sehr lange, bis eine neue Android-Version für die Geräte der Kunden angeboten wird. Ende Oktober 2012 stellte Google Android 4.2 offiziell vor und acht Monate später laufen gerade mal 5,6 Prozent der Geräte mit der aktuellen Version. Deutlich besser ist der Verteilungsgrad bei der Vorversion: Android 4.1 läuft nach einem Jahr auf 32,3 Prozent der Geräte. Aber dennoch bedeutet es, dass auf weit über 60 Prozent der verwendeten Android-Geräte eine ältere Version installiert ist. Zum Großteil liegt das daran, dass die Gerätehersteller keine Updates anbieten.

Aufgrund der Android-Fragmentierung gibt es immer wieder Apps, die auf älteren Geräten nicht laufen. Erst diese Woche hatte Google verkündet, mit der Verteilung des Updates auf Google Maps 7 für Android zu beginnen. Im Unterschied zur Vorversion setzt die neue Version mindestens Android 4.0.3 alias Ice Cream Sandwich voraus. Das bedeutet, dass knapp 40 Prozent der Besitzer eines Android-Geräts die neue Version nicht erhalten werden.


chrulri 15. Jul 2013

Tolle Diskussionsgrundlage bietest du hier: Keine. Tschüss.

nf1n1ty 15. Jul 2013

Genau das wollten wir wissen! Danke. Thread kann geschlossen werden. Alle unauffällig...

flasherle 15. Jul 2013

Wie oft musste ich im app-store beim installieren von irgendwelchen apps schon lesen...

Peter Brülls 14. Jul 2013

It is difficult to get a man to understand something, when his salary depends upon...

posix 14. Jul 2013

Tja auch wenn das viele Menschen erschüttern wird in ihrem Weltbild: Software unterliegt...

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