Anzeige
Polizeifahrzeuge nahe der Foxconn-Fabrik in Taiyuan nach dem Tumult
Polizeifahrzeuge nahe der Foxconn-Fabrik in Taiyuan nach dem Tumult (Bild: Stringer China/Reuters)

Foxconn Massenschlägerei in Fabrik des iPhone-Produzenten

Mehrere tausend Arbeiter einer Fabrik des taiwanischen Auftragsherstellers Foxconn waren in der Nacht zum Montag in eine Massenschlägerei verwickelt. Foxconn erklärt, es sei ein privater Streit gewesen. Chinesische Internetnutzer bezweifeln das.

Anzeige

Arbeiter einer Fabrik von Foxconn haben sich in der Nacht zum Montag eine Massenschlägerei geliefert. Der taiwanische Auftragshersteller schloss die Produktionsstätte daraufhin für den Montag. Die Ursache für den Tumult ist unklar.

Auslöser für den Krawall soll ein Streit gewesen sein. Dieser sei gegen 23 Uhr Ortszeit in einem Wohnheim in der Nähe der Fabrik in Taiyuan, der Hauptstadt der Provinz Shanxi, ausgebrochen. Die Schlägerei sei eskaliert - schließlich seien 2.000 Personen an der Massenschlägerei beteiligt gewesen, berichtet die BBC unter Berufung auf Foxconn.

Verletzte und Festnahmen

Die Polizei habe die Unruhen gegen 3 Uhr morgens unter Kontrolle gebracht. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua ist erst am Montagmorgen um 9 Uhr wieder Ruhe eingekehrt. Zwischen 10 und 40 Personen wurden verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Nach Angaben des Dienstes Techweb.com.cn kamen zehn Menschen ums Leben. Mehrere Personen wurden festgenommen. Laut Xinhua waren 5.000 Polizisten im Einsatz.

Der Grund für die Auseinandersetzung ist nicht klar. Die Polizei untersuche die Angelegenheit noch, berichtet Xinhua. Foxconn erklärte laut BBC, es habe sich um eine persönliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Arbeitern gehandelt, die eskaliert sei. Die Schlägerei habe nichts mit den Arbeitsbedingungen zu tun.

War Wachpersonal beteiligt?

Im Forum des Internetanbieters Baidu war jedoch die Rede davon, dass die Schlägerei ausgebrochen war, nachdem Wachpersonal einen oder mehrere Arbeiter geschlagen hatte. In dem Forum wurden auch Fotos veröffentlicht, die den Tumult in Taiyuan sowie Zerstörungen in der Fabrik zeigen sollen.

Die Fabrik in Taiyuan hat 79.000 Beschäftigte. Es ist unklar, was dort produziert wird. Foxconn wollte sich nicht dazu äußern, ob in Taiyuan das iPhone 5, das Apple kürzlich vorgestellt hat, gebaut wird. Foxconn war in der Vergangenheit mehrfach wegen der Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen geraten. So hatten sich in den vergangenen Jahren mehrfach Arbeiter das Leben genommen.


Anonymer Nutzer 25. Sep 2012

Klar. Das würdest Du dann in Deiner üppigen Freizeit neben der 75 Stunden-Woche...

caso 24. Sep 2012

Was ist der "BAR"?

Kommentieren


creet / 24. Sep 2012



Anzeige

  1. Webentwickler ASP.NET4 (m/w)
    T-Systems on site services GmbH, Wilhelmshaven
  2. Systemadministrator / 2nd Level Supporter (m/w)
    TUI InfoTec GmbH, deutschlandweit
  3. Senior Java-Entwickler (m/w)
    SoftProject GmbH, Ettlingen
  4. IT-Architekt Security (m/w)
    Generali Deutschland Informatik Services GmbH, Hamburg

Detailsuche


Top-Angebote
  1. NEU: Men in Black 3 (+ Blu-ray) [Blu-ray 3D]
    9,90€
  2. NEU: The Green Hornet (inkl. 2D Blu-ray) [Blu-ray 3D]
    9,90€
  3. NEU: Bad Boys 2 [Blu-ray]
    7,90€ FSK 18

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Recht auf Vergessenwerden

    Google sperrt Links für alle europäischen Nutzer

  2. Abodienst

    Humble Bundle finanziert neue Indiegames

  3. 28HPCU-Fertigung

    ARM und UMC machen Smartphone-Chips günstiger

  4. Poseidon-Gruppe

    Über ein Jahrzehnt internationale Cyberattacken

  5. EU-Datenschützer

    Ein langer böser Brief an Facebook

  6. Graphite-Bibliothek

    Wenn Schriftarten zur Sicherheitslücke werden

  7. Verizon

    AOL-Eigner wollen Yahoo kaufen

  8. Imagination Technologies

    CEO tritt nach fast 20 Jahren zurück

  9. IMHO

    Amazon krempelt den Spielemarkt um

  10. Marshmallow und Lollipop

    HTC, Samsung und Sony verteilen Android-Updates



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Tails 2.0 angeschaut: Die Linux-Distribution zum sicheren Surfen neu aufgelegt
Tails 2.0 angeschaut
Die Linux-Distribution zum sicheren Surfen neu aufgelegt

Asteroidenbergbau: Verblendet vom Platinrausch
Asteroidenbergbau
Verblendet vom Platinrausch
  1. Escape Dynamics Firma für mikrowellenbetriebene Raumschiffe ist bankrott
  2. Raumfahrt SpaceX und Orbital bauen Triebwerke für das US-Militär
  3. Dream Chaser Mini-Shuttle darf zur ISS fliegen

Künstliche Intelligenz: Alpha Go spielt wie ein Japaner
Künstliche Intelligenz
Alpha Go spielt wie ein Japaner
  1. Deepmind Mit neuronalem Netz durch den Irrgarten
  2. Nachruf KI-Pionier Marvin Minsky mit 88 Jahren gestorben
  3. OpenAI Elon Musk unterstützt Forschung an gemeinnütziger KI

  1. Re: Flash braucht man doch

    Clarissa1986 | 16:46

  2. Re: GNOME 3 ist toll, die Anwendungs-"Updates...

    SelfEsteem | 16:45

  3. Re: AUJA! Super Idee! :D

    Clarissa1986 | 16:43

  4. Re: Netscape scheint immer noch durch

    cpt.dirk | 16:42

  5. Re: Overclocking vielleicht bald unmöglich

    cicero | 16:41


  1. 16:51

  2. 16:23

  3. 15:54

  4. 15:19

  5. 15:07

  6. 14:36

  7. 13:43

  8. 13:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel