Foxbot: Foxconn stellt Roboter ein
Foxconn-Fabrik (Symbolbild): Foxbots aus eigener Produktion (Bild: Daniel Berehulak/Getty Images)

Foxbot Foxconn stellt Roboter ein

300.000 Roboter wollte Foxconn-Chef Terry Gou bis Ende 2012 in seinen Fabriken aufstellen. Dieses Ziel wird das Unternehmen nicht erreichen.

Anzeige

Der taiwanische Auftragshersteller Foxconn stellt seine Produktion um: Die ersten Roboter sind in einer der Fabriken installiert worden. Weitere sollen noch in diesem Jahr folgen.

Foxbots werden die Roboter genannt, die Foxconn selbst baut. Die ersten 10.000 seien kürzlich aufgestellt worden, berichtet das US-Nachrichtenangebot Singularity Hub. Weitere 20.000 sollen noch bis Ende des Jahres folgen.

Einfache Aufgaben

Bei den Foxbots handelt es sich um Roboterarme, die allerdings nur eingeschränkte Fähigkeiten haben sollen, wie das chinesische Nachrichtenangebot Techweb berichtet. Die Roboter seien nur für einfache Aufgaben geeignet - etwa dazu, Teile auszuwählen, hochzuheben und abzulegen, sagte ein Informant Techweb. Ein Foxbot koste zwischen 140.000 und 160.000 Yuan, umgerechnet knapp 18.000 bis etwa 20.000 Euro.

Mit den etwa 30.000 Foxbots, die bis Ende des Jahres im Einsatz sein sollen, bleibt Foxconn hinter dem eigenen Plan zurück: Im August 2011 hatte Foxconn-Chef Terry Gou angekündigt, bis Ende 2012 sollten 300.000 Roboter in seinen Fabriken arbeiten. Ziel seien eine Million Roboter im Jahr 2014.

Roboter müssten aber nicht notwendigerweise Arbeiter ersetzen, sagte ein Ingenieur von der Universität in Taiyuan in der Provinz Shanxi dem chinesischen Nachrichtenangebot. Foxconn könnte die Arbeiter für andere Aufgaben umschulen, etwa für die Instandhaltung der Roboter, erklärte er.

Kritik wegen Arbeitsbedingungen

Foxconn beschäftigt rund 1,2 Millionen Menschen, die Mehrheit auf dem chinesischen Festland. Der taiwanische Auftragsproduzent ist wiederholt wegen schlechter Arbeitsbedingungen in die Kritik geraten. In den vergangenen Jahren hatten sich mehrere Arbeiter das Leben genommen.

Kürzlich kam es in der Foxconn-Fabrik in Taiyuan zu einer Massenschlägerei. Foxconn erklärte, die Schlägerei habe nichts mit den Arbeitsbedingungen zu tun gehabt. Im chinesischen Internetforum war jedoch die Rede davon, dass sie ausgebrochen war, nachdem Wachpersonal einen oder mehrere Arbeiter geschlagen hatte.


SoniX 15. Nov 2012

Wir sind ja schon über die Steuern hinaus. Es müsste ja das komplette Einkommen aller...

Naitsabes 15. Nov 2012

Der Lohn ist natürlich "Moms althergebrachtes Roboteröl" :D

beladinon 14. Nov 2012

Um usw. mal auszuführen: Acer,Amazon.com,Cisco,Dell,Hewlett-Packard,Intel,Microsoft...

Mopsmelder500 14. Nov 2012

Die funktionieren wie ein trojanisches Pferd - 2 Kinder werden in ein Gehäuse gesperrt...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w)
    ZF Friedrichshafen AG, Passau
  2. Informatikerin / Informatiker oder Wirtschaftsinformatikerin / Wirtschaftsinformatiker
    Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Bamberg
  3. Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik
    Universität Passau, Passau
  4. Web-Entwickler (m/w)
    PROJECT PI Immobilien AG, Nürnberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  2. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  3. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  4. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu

  5. Preisvergleich

    Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

  6. Akoya P2213T

    Medion stellt Windows-Convertible für 400 Euro vor

  7. Hacker

    Lizard Squad offenbar verhaftet

  8. Lennart Poettering

    Systemd und Btrfs statt Linux-Distributionen mit Paketen

  9. Dircrypt

    Ransomware liefert Schlüssel mit

  10. Wegen Computerabstürzen

    Nasa will Speicher eines Marsroboters neu formatieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Windows on Devices: Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
Windows on Devices
Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
  1. Entwicklerboard Microsoft verteilt kostenloses Windows für Intels Galileo
  2. Intel Galileo Generation 2 im August
  3. Intel Galileo Gen 2 Verbesserte Version für die Maker-Szene

Test Bioshock für iOS: Unterwasserstadt für die Hosentasche
Test Bioshock für iOS
Unterwasserstadt für die Hosentasche
  1. Unter Wasser Bioshock auf iOS-Geräten

Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

    •  / 
    Zum Artikel