Foxbot Foxconn stellt Roboter ein

300.000 Roboter wollte Foxconn-Chef Terry Gou bis Ende 2012 in seinen Fabriken aufstellen. Dieses Ziel wird das Unternehmen nicht erreichen.

Anzeige

Der taiwanische Auftragshersteller Foxconn stellt seine Produktion um: Die ersten Roboter sind in einer der Fabriken installiert worden. Weitere sollen noch in diesem Jahr folgen.

Foxbots werden die Roboter genannt, die Foxconn selbst baut. Die ersten 10.000 seien kürzlich aufgestellt worden, berichtet das US-Nachrichtenangebot Singularity Hub. Weitere 20.000 sollen noch bis Ende des Jahres folgen.

Einfache Aufgaben

Bei den Foxbots handelt es sich um Roboterarme, die allerdings nur eingeschränkte Fähigkeiten haben sollen, wie das chinesische Nachrichtenangebot Techweb berichtet. Die Roboter seien nur für einfache Aufgaben geeignet - etwa dazu, Teile auszuwählen, hochzuheben und abzulegen, sagte ein Informant Techweb. Ein Foxbot koste zwischen 140.000 und 160.000 Yuan, umgerechnet knapp 18.000 bis etwa 20.000 Euro.

Mit den etwa 30.000 Foxbots, die bis Ende des Jahres im Einsatz sein sollen, bleibt Foxconn hinter dem eigenen Plan zurück: Im August 2011 hatte Foxconn-Chef Terry Gou angekündigt, bis Ende 2012 sollten 300.000 Roboter in seinen Fabriken arbeiten. Ziel seien eine Million Roboter im Jahr 2014.

Roboter müssten aber nicht notwendigerweise Arbeiter ersetzen, sagte ein Ingenieur von der Universität in Taiyuan in der Provinz Shanxi dem chinesischen Nachrichtenangebot. Foxconn könnte die Arbeiter für andere Aufgaben umschulen, etwa für die Instandhaltung der Roboter, erklärte er.

Kritik wegen Arbeitsbedingungen

Foxconn beschäftigt rund 1,2 Millionen Menschen, die Mehrheit auf dem chinesischen Festland. Der taiwanische Auftragsproduzent ist wiederholt wegen schlechter Arbeitsbedingungen in die Kritik geraten. In den vergangenen Jahren hatten sich mehrere Arbeiter das Leben genommen.

Kürzlich kam es in der Foxconn-Fabrik in Taiyuan zu einer Massenschlägerei. Foxconn erklärte, die Schlägerei habe nichts mit den Arbeitsbedingungen zu tun gehabt. Im chinesischen Internetforum war jedoch die Rede davon, dass sie ausgebrochen war, nachdem Wachpersonal einen oder mehrere Arbeiter geschlagen hatte.


SoniX 15. Nov 2012

Wir sind ja schon über die Steuern hinaus. Es müsste ja das komplette Einkommen aller...

Naitsabes 15. Nov 2012

Der Lohn ist natürlich "Moms althergebrachtes Roboteröl" :D

beladinon 14. Nov 2012

Um usw. mal auszuführen: Acer,Amazon.com,Cisco,Dell,Hewlett-Packard,Intel,Microsoft...

Mopsmelder500 14. Nov 2012

Die funktionieren wie ein trojanisches Pferd - 2 Kinder werden in ein Gehäuse gesperrt...

Kommentieren




Anzeige
  1. Linux / UNIX-Spezialist (m/w)
    SPIRIT/21, deutschlandweit
  2. Research Fellow (m/w)
    Universität Passau, Passau
  3. Solution Manager/IT-Spezialist DMS und Workflow (m/w)
    Deutsche Leasing AG, Bad Homburg
  4. Junior Systementwickler (m/w)
    Flughafen München GmbH, München-Flughafen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Video

    Yahoo gibt Angebot für Hulu ab

  2. Google X

    Google baut mobiles Internet in Afrika und Südostasien

  3. Xbox One

    Handel muss Gebrauchtspiele de-registrieren

  4. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  5. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  6. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  7. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  8. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  9. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  10. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Need for Speed Rivals: Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern
Need for Speed Rivals
Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

Eine offene Spielumgebung, sehr schnelle Autos und spannende Verfolgungsjagden kündigt EA für Need for Speed Rivals an. Das Rennspiel auf Basis der Frostbite-3-Engine erscheint auch für die Next-Gen-Konsole.


Surface Pro im Test: Microsofts Tablet überzeugt als Notebook
Surface Pro im Test
Microsofts Tablet überzeugt als Notebook

Ein bisschen dicker, ein bisschen schwerer und dafür viel schneller: Das ist Microsofts Surface Pro im Vergleich zum Surface RT. Wir haben das Windows-8-Gerät auf seine Stärken hin untersucht und stellen fest, dass auch Microsoft Probleme mit einem kleinen Full-HD-Display hat.

  1. Microsoft Verkauf des Surface Pro startet am 31. Mai
  2. XPS 10 und Surface Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets
  3. Neue Firmware Update macht das Surface RT lauter

Hacks for Sale: Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen
Hacks for Sale
Chinesische Hacker werben offen auf IT-Messen

Ein guter Hacker verdient in China 100.000 US-Dollar im Jahr. Die Fertigkeit, in fremde Systeme einzudringen, wird auf IT-Sicherheitsmessen ganz offen beworben und an Universitäten gelehrt.

  1. Yahoo Japan Daten von 22 Millionen Nutzern kompromittiert
  2. Security Gefährliche Lücke im Linux-Kernel
  3. Polizei Apple hat Warteliste für Umgehung der iPhone-Verschlüsselung

Zum Artikel