Der Hate-Button von Hater
Der Hate-Button von Hater (Bild: Screenshot: Golem.de)

Fotosharing Hater haten mit Hater

Zu lange im Stau gestanden? Das Lieblingsrestaurant ist voll? Für den Frustabbau in solchen Momenten soll Hater sorgen. Mit der Fotosharing-App können Bilder von nervigen Gegenständen oder Momenten geteilt werden. Das birgt Gefahren.

Anzeige

Geteiltes Leid ist halbes Leid, sagt der Volksmund. Auf dem sozialen Netzwerk Facebook können Mitglieder zwar Dinge teilen, die sie nicht mögen. Der Like-Button ist bei solchen Bildern oder Statusupdates aber oft nicht angebracht. Einen Dislike-Button gibt es nicht.

Hater ist das Gegenstück zum erhobenen Daumen bei Facebook und dem +1-Button bei Google+. Mit der App können Bilder von ungeliebten Dingen geteilt werden. Andere Mitglieder können mit dem Hate-Button (Daumen nach unten) zustimmen oder einen Kommentar hinterlassen. Die beliebtesten Hassobjekte der Community werden auch angezeigt. Duckfaces. Bilder von Staus. Prominente. Hitler.

  • Der Startbildschirm von Hater.  (Screenshot: Golem.de)
  • Mit dem "Alter Ego"-Profil kann ein zusätzlicher Benutzername vergeben werden. (Screenshot: Golem.de)
  • Die beliebtesten Hassobjekte werden von dem Dienst dargestellt. (Screenshot: Golem.de)
Der Startbildschirm von Hater. (Screenshot: Golem.de)

Hater-Entwickler Jake Banks sagte dem Onlinemagazin Mashable: "Alles, was man in anderen sozialen Netzwerken machen kann, ist liken. Wenn ich im Stau stehe und ich hasse es, dann will ich das auch sagen können." Banks hofft, dass die Nutzer seiner App ein wenig Frust ablassen können.

Der Medienjournalist Tobias Gillen sieht auf der Seite Netzpiloten.de eine mögliche Gefahr des Dienstes: "Sollte 'Hater' tatsächlich das neue Instagram für Trolle werden, also bald schon eine gewisse Popularität besitzen, könnte sie schnell eine recht simple Cybermobbing-Plattform werden", schreibt er. Theoretisch könnte sich bald jeder auf der Plattform wiederfinden und öffentlich gehasst werden.

Die Entwickler machen das öffentliche Hassen einfach: Für den anonymen Rant bietet Hater zusätzlich zum Nutzerprofil ein "Alter Ego" mit Alias-Namen an. Zwischen den Profilen kann jederzeit umgeschaltet werden. Beide Profile können unterschiedliche Beschreibungen und Fotos enthalten. Das macht es noch einfacher, anonym zu bleiben.

Bei der Anmeldung können sich Nutzer auch mit ihren Kontakten von Twitter und Facebook verbinden. Posts können auf diesen Netzwerken geteilt werden. Auch per E-Mail oder MMS kann die Nachricht verschickt werden.

Die App soll es auch bald für Android-Smartphones geben. Laut der Entwickler wird diese in den kommenden Monaten veröffentlicht. An einer neuen Version für iOS wird gearbeitet. Die derzeitige Version stürzt häufig ab.


Spaghetticode 13. Mär 2013

Komisch. Bei mir ist es genau umgekehrt.

renegade334 13. Mär 2013

Ich würde mich dafür interessieren, was am meisten gehatet wird. Ich kann da schon mal...

phex 13. Mär 2013

Also wer als Hater schon Hater "hatet", für den ist dann das Glücksbärchiforum die letzte...

fratze123 13. Mär 2013

Legal wohl eher nicht und wenn die Plattform kein Konzept gegen illegale Verwendung hat...

Endwickler 13. Mär 2013

Es wäre immerhin schön, wenn es wieder Kameras gäbe, die das ganze Leben halten. :-)

Kommentieren



Anzeige

  1. Programmierer (m/w)
    PfalzKom, Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Ludwigshafen
  2. Test Architekt/in Embedded Platform (m/w)
    Advanced Driver Information Technology GmbH, Hildesheim
  3. Technischer Berater (m/w) C++ / Java
    USU AG, Bonn
  4. Senior Javascript Frontend Developer (m/w)
    tresmo GmbH, Augsburg

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. NEU: X-Men Zukunft ist Vergangenheit [Blu-ray]
    12,90€
  2. Iron Man 3 (Steelbook) [Blu-ray] [Limited Edition]
    7,97€
  3. VORBESTELLBAR: Die Pinguine aus Madagascar [3D Blu-ray]
    23,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       

  1. Spionagesoftware

    NSA-Programm Regin zwei Jahre im Kanzleramt aktiv

  2. Biofabrikation

    Forscher wollen Gewebe aus Spinnenseide drucken

  3. Ultrabook-Prozessor

    Intels Skylake ersetzt Broadwell bereits im Frühsommer

  4. GTX-970-Affäre

    AMD veralbert Nvidia per Twitter und verlost Grafikkarten

  5. Spielebranche

    Sega streicht 300 Stellen

  6. Gegen Pegida

    Informatiker und Bitkom für Flüchtlinge und Vielfalt

  7. Smartphones

    Huawei empfindet Windows Phone als Einheitsbrei

  8. FCC

    Erst 25 MBit/s sind in den USA jetzt ein Breitbandanschluss

  9. DVB-T2/HEVC

    Nur ein Betreiber will Antennen-TV in HD aufbauen

  10. Place Tips

    Facebook wird zum Stadtführer



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Glibc: Ein Geist gefährdet Linux-Systeme
Glibc
Ein Geist gefährdet Linux-Systeme
  1. Tamil Driver Freier Treiber für ARMs Mali-T-GPUs entsteht
  2. Red Star ausprobiert Das Linux aus Nordkorea
  3. Linux-Jahresrückblick 2014 Umbauarbeiten, Gezanke und Container

Onlinehandel: Welche Versand-Flatrates sich nicht lohnen
Onlinehandel
Welche Versand-Flatrates sich nicht lohnen
  1. Quartalsbericht Amazons Ausgaben steigen auf 28,7 Milliarden US-Dollar
  2. Amazon Original Movies Amazon will eigene Kinofilme kurz nach der Premiere streamen
  3. Ultra-HD Amazons 4K-Videos vorerst nur für Smart-TVs

The Witcher 3: Hinter den Kulissen der Konsolenoptimierer
The Witcher 3
Hinter den Kulissen der Konsolenoptimierer
  1. The Witcher 3 angespielt Geralt und die "Mission Bratpfanne"
  2. CD Projekt The Witcher 3 hätte gerne eine 350-Euro-Grafikkarte
  3. The Witcher 3 Geralt von Riva hext erst im Mai 2015

    •  / 
    Zum Artikel