Fotofilter und Profilhintergründe Twitter macht sich hübsch

Twitter hat in seinen mobilen Apps für Android und iOS Fotofilter eingebaut und ermöglicht dem Anwender, sein Profil optisch aufzupeppen. Kurz zuvor verwarf Facebook die direkte Instagram-Unterstützung auf Twitter.

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Mit der kargen 140-Zeichen-Darstellung des Mikrobloggingdienstes Twitter ist es endgültig vorbei. Stattdessen gibt es nun ein Bildbearbeitungswerkzeug mit Filterfunktionen für die mobilen Clients und das dazugehörige Fotohosting.

Die Updates der iOS- und Android-Apps von Twitter beinhalten eine Sammlung von Filtern, die Anwender auf ihre Fotos anwenden können. Sie machen die Bildbearbeitungs- und Sharingplattform Instagram überflüssig, deren enge Integration in Twitter kurzerhand abgeschaltet wurde.

Mit den Twitter-Bildfiltern lassen sich Digitalfotos so verändern, dass es scheint, als seien sie mit alten Analogkameras aufgenommen oder mit falschen Entwicklungsprozessen behandelt worden. Sie ähneln den Filtern von Instagram. Vor der Anwendung der Filter kann in einer Rasteransicht geprüft werden, welche Verfremdung sich am besten eignet. Eine Beschnittfunktion sowie eine automatische Schattenaufhellung und Farbkorrektur sind in der rudimentären Bildbearbeitung der Twitter-Apps ebenfalls enthalten.

Ab dem 12. Dezember 2012 sollen nach einer längeren Betaphase zudem alle Anwender ihre Twitter-Profile im Web mit einem Bild verschönern können, das anstelle des grauen Untergrunds oben in der Seite angezeigt wird. Bislang wurde diese Möglichkeit nur erprobt, aber nicht allen Anwendern zugänglich gemacht. Zusammen mit dem Seitenhintergrund und dem Profilbild lässt sich so die eigene Präsenz individualisieren.

Die Twitter-App für Android kann über Google Play in Version 3.6.0 bereits heruntergeladen werden, während die Veröffentlichung im iTunes App Store noch auf sich warten lässt.


Endwickler 12. Dez 2012

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