Anzeige
Samsung-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, das die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus erhöhen könnte.
Samsung-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, das die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus erhöhen könnte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Forschung: Neue Technologie ermöglicht Akkus mit höherer Kapazität

Samsung-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, das die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus erhöhen könnte.
Samsung-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, das die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus erhöhen könnte. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Ein neues Fertigungsverfahren verspricht eine nahezu doppelt so große Kapazität bei Lithium-Ionen-Akkus - bei gleicher Größe. Wissenschaftler von Samsung haben die Technologie entwickelt und jetzt präsentiert.

Anzeige

In den vergangenen Jahren konnte die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus stetig verbessert werden, ebenso die Anzahl der möglichen Ladezyklen. Weil sich das Silizium in den Akkus bei jedem Ladezyklus ausdehnt, sind der Kapazität eines Akkus aus Platzgründen aktuell aber Grenzen gesetzt. Dieses Problem könnte ein Forscherteam von Samsung jetzt zumindest teilweise gelöst haben.

Graphen-Beschichtung sorgt für Verschiebungen

Wie Business Korea unter Bezugnahme auf ein auf Nature Communications veröffentlichtes Paper berichtet, haben es die Wissenschaftler geschafft, Silizium-Anoden zu beschichten: Dabei wird Graphen direkt auf den Silizium-Nanopartikeln aufgetragen, die als Anoden fungieren. Durch diese Schicht soll der durch die Ladevorgänge ausgelöste Volumenzuwachs kompensiert werden, wodurch eine höhere Dichte erreicht wird, die letztlich zu einer höheren Kapazität führt.

Die Volumenausdehnung wird insofern eingedämmt, als sich die Siliziumpartikel dank des Graphen an benachbarten beschichteten Partikeln vorbeischieben können. Dadurch ist die volumetrische Energiedichte, also die Kapazität des Akkus, beim ersten Ladezyklus um 1,8 Mal höher als bei aktuellen Lithium-Ionen-Batterien. Beim 200. Ladezyklus ist sie noch 1,5 Mal höher.

Die Forscher sind der Meinung, dass ihre Beobachtungen als Prototyp dienen könnten, um derartige Silizium-Anoden in kommerzieller Technik nutzen zu können. Laut Business Korea erwartet Samsung, dass die neue Technologie Auswirkungen auf mobile Geräte sowie die Herstellung von Elektroautos haben wird. Beobachtern zufolge dürfte das neue Verfahren noch zwei bis drei Jahre benötigen, um Marktreife zu erreichen.


eye home zur Startseite
Technikfreak 03. Jul 2015

Nur wenn nicht die gewonnene Lebensqualität nicht durch eine erhöhte Population...

gerro 29. Jun 2015

ach, akkus gäge es ja schon wirklich gute!! ein freund hat einen entwickelt, oder gebaut...

Niaxa 28. Jun 2015

Wüsste nicht das eines meiner mittlerweile deutlich über 10 Samsunghandys je Probleme mit...

GaliMali 28. Jun 2015

Mit oder ohne UMTS? ;-)

ArcherV 28. Jun 2015

@Garius Ja da stimme ich dir zu. Wobei Stargate für mich immer eine Serie für...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Controller/in für das IT-Performancemanagement
    Daimler AG, Stuttgart
  2. Senior Experte AT (m/w) Developer Evangelist Connected Home
    Deutsche Telekom AG, Darmstadt
  3. Solution Architect/Lösungsarchit- ekt (m/w)
    BCT Technology AG, Willstätt
  4. Linux-Systemadministrator (m/w)
    energy & meteo systems GmbH, Oldenburg

Detailsuche



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. VORBESTELLBAR: Battlefield 1 [PC & Konsole]
    54,98€/64,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. NEU: Battleborn stark reduziert
    ab 29,97€
  3. VORBESTELLBAR: Gran Turismo Sport - Steel Book Edition - [PlayStation 4]
    79,99€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Smartphones

    Huawei verklagt Samsung wegen LTE-Patenten

  2. Oracle vs. Google

    Wie man Geschworene am besten verwirrt

  3. Dell P4317Q

    43-Zoll-Display mit 4K für extreme Multitasker

  4. Logos

    Google Maps bekommt Werbung im Kartenmaterial

  5. Fahrdienstvermittler

    VW plant für die Zukunft, in der Autobesitz uncool ist

  6. Services

    HP Enterprise gründet weiteren Konzernteil aus

  7. Toshiba OCZ RD400

    Schnelle Consumer-M.2-SSD mit Extender-Karte

  8. Hyperloop

    HTT will seine Rohrpostzüge aus Marvel-Material bauen

  9. Smartwatches

    Pebble 2 und Pebble Time 2 mit Pulsmesser

  10. Kickstarter

    Pebble Core als GPS-Anhänger für Hacker und Sportler



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gardena Smart Garden im Test: Plug and Spray mit Hindernissen
Gardena Smart Garden im Test
Plug and Spray mit Hindernissen
  1. Smart Home Homekit soll in iOS 10 zentrale App bekommen
  2. Revolv Google macht Heimautomatisierung kaputt
  3. Intelligentes Heim Alphabet könnte sich von Nest trennen

Zerotouch im Hands on: Logitechs Smartphone-Halterung fürs Auto fehlt etwas
Zerotouch im Hands on
Logitechs Smartphone-Halterung fürs Auto fehlt etwas
  1. Logi Base Logitechs iPad-Pro-Dock lädt über den Smart Connector
  2. Logitech G900 im Test Die erste Maus mit Wireless-Kabel

Aquaris M10 Ubuntu Edition im Test: Ubuntu versaut noch jedes Tablet
Aquaris M10 Ubuntu Edition im Test
Ubuntu versaut noch jedes Tablet
  1. Snap Ubuntus neues Paketformat ist unter X11 unsicher
  2. Xenial Xerus Ubuntu will weiter mit Alleingängen punkten
  3. Xenial Xerus Ubuntu 16.04 verzichtet auf proprietären AMD-Treiber

  1. Re: Ist das nicht Schwachsinn? Weil...

    Destroyer2442 | 11:06

  2. Akkulaufzeit 1 Woche reißt es doch ggü. schöneren...

    GrandmasterA | 11:05

  3. 2,5 mal so steif wie Aluminium...

    kernkraftzwerg | 11:05

  4. Re: ein opensource windows ...

    MFGSparka | 11:04

  5. Re: Amazon Logistics

    MFGSparka | 11:01


  1. 10:58

  2. 09:00

  3. 07:52

  4. 07:39

  5. 07:33

  6. 07:21

  7. 07:14

  8. 19:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel