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Drohne über der Mojave-Wüste
Drohne über der Mojave-Wüste (Bild: Nasa)

Forschung: Nasa will Flugkontrolle für Lieferdrohnen entwickeln

Drohne über der Mojave-Wüste
Drohne über der Mojave-Wüste (Bild: Nasa)

Kleine Drohnen, die Pakete ausliefern, das Land vermessen, als Fotografen agieren und Falschparker jagen: In wenigen Jahren soll viel Verkehr in der Luft herrschen. Damit der konfliktfrei funktionieren kann, muss eine Flugkontrolle her. Die soll von der Nasa und Dutzenden anderer Firmen kommen. Doch die Schwierigkeiten sind enorm groß.

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"Der Himmel wird zunehmend überfüllt werden, wenn kommerzielle und private unbemannte Flugobjekte, gemeinhin Drohnen genannt, populärer werden", so Parimal Kopardekar, der als Manager für das Nasa-Projekt Safe Autonomous Systems Operations arbeitet. Drohnenhersteller entwickeln derweil immer mehr Einsatzmöglichkeiten für die kleinen Flugkörper, die nicht nur zum Filmen, sondern auch für Transportaufgaben eingesetzt werden sollen.

Das Problem: Derzeit können die Drohnen untereinander, aber auch ihre Piloten miteinander nicht kommunizieren. Abstürze und Zusammenstöße sind programmiert. Deshalb ist es auch nicht gestattet, die Drohnen außerhalb der Sichtreichweite einzusetzen. Das senkt ihren Nutzen aber massiv. Welcher Lieferant würde schon vor den Augen seiner Kundschaft eine Drohne mit Waren bestücken und ein kurzes Stück zu ihm hinfliegen?

Die Nasa und die Flugsicherheitsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) wollen deshalb ein Verkehrsmanagementsystem für niedrigfliegende Drohnen entwickeln. Vergangenes Jahr hatte das Ames Research Center der Nasa eine Einladung an Industrievertreter, Behörden und Forschungseinrichtungen ausgesprochen. Diese sollen zur Entwicklung eines solchen Systems beitragen.

Die Nasa steuert ihrerseits ihre Forschungsergebnisse bei und koordiniert das Vorhaben. Das Nasa-Team untersucht und testet Möglichkeiten, mit Drohnen vom Boden aus zu kommunizieren, um zum Beispiel dynamische, virtuelle Korridore zu errichten, in die andere Drohnen nicht einfliegen dürfen.

Einige Firmen haben Systeme entwickelt, die ebenfalls wichtige Bausteine für ein solches System darstellen könnten. Dazu gehört eine Überprüfung der Flugreichweite anhand des Akkustands und der Umgebung. Ein anderes Unternehmen entwickelt eine Datenbank, die sogenannte No-Fly-Zonen enthält, mit der Privatleute Drohnenüberflüge über ihr Grundstück untersagen können. Prototypen für die Kollisionsvermeidung bestehen genauso wie Werkzeuge, um ganze Flotten von Drohnen zu befehligen. Bislang sind der Einladung über 100 Organisationen gefolgt, doch die Nasa setzt auf eine noch größere Beteiligung.

Die größte Herausforderung bei der Integration von Drohnen in den Luftraum ist ein zuverlässiges Verfolgungssystem. Radar eignet sich aufgrund der niedrigen Flughöhen und der extrem kleinen Flugkörper nicht. Dennoch müssen die Drohnen vom Boden und von anderen Flugzeugen aus erkannt werden können. Die Nasa versucht deshalb, mit Mobilfunkanbietern und ihren Masten ein Ortungssystem aufzubauen.

Ende Juli 2015 veranstalten die Nasa und der regionale Verein der Association for Unmanned Vehicle Systems International eine dreitägige Ausstellung, um Interessengruppen zusammenzubringen. Die Veranstaltung findet vom 28. bis 30. Juli im Ames Research Center statt.


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nuvi 15. Jun 2015

50 euro pro stunde pro drohne.. wartung? Also wird die drohne nach jedem flug kaputt oder...

MarioWario 15. Jun 2015

sollten die ganze Diskussion für die nächsten zehn Jahre killen.

Prinzeumel 15. Jun 2015

IMG Tag kennst du? Danke. :) Im militärBereich dauert es sicher nimmer lang. Wobei ich...



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