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Konstantin Novoselov (links) zeigt eine Graphen-LED
Konstantin Novoselov (links) zeigt eine Graphen-LED (Bild: Universität Manchester)

Forschung: Graphen soll LEDs verbessern

Konstantin Novoselov (links) zeigt eine Graphen-LED
Konstantin Novoselov (links) zeigt eine Graphen-LED (Bild: Universität Manchester)

Forscher in Großbritannien wollen eine LED in einem klassischen birnenförmigen Gehäuse bauen, die ähnlich wie bei einer Glühlampe ein leuchtendes Filament besitzt, das mit dem Material Graphen beschichtet ist. Das soll für die Kühlung sorgen und die Lebensdauer erhöhen.

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Forscher der Universität Manchester arbeiten an einer LED-Lampe, die durch Graphen gekühlt wird und länger halten soll als herkömmliche Modelle. Das National Graphene Institute der Uni Manchester wurde im März 2015 eröffnet. Die LED-Lampe wurde beim Spin-Off Graphene Lighting der Uni Manchester entwickelt. Weitere technische Details beispielsweise zur Helligkeit und Haltbarkeit fehlen aber noch.

Das dimmbare Modell soll noch in diesem Jahr erhältlich sein und laut einem Bericht der BBC, die ein Interview mit Uni-Vizepräsident Colin Bailey führte, etwa 15 britische Pfund (21 Euro) kosten. Das Leuchtmittel erinnert an eine klassische Glühbirne und verfügt über eine Art Glühfaden, der allerdings eine LED ist. Die Verwendung von Graphen soll die Wärme besser abführen. Zudem soll die Konstruktion zehn Prozent weniger Energie benötigen als normale LEDs.

Graphen wurde 2004 von Andre Geim und Konstantin Novoselov an der Uni Manchester entdeckt. Für die Entdeckung wurde den Forschern 2010 der Nobelpreis für Physik verliehen. Es handelt sich dabei um eine Modifikation des Kohlenstoffs in Form eines bienenwabenförmigen Musters mit bemerkenswerten Eigenschaften. Das Material ist äußerst stabil und belastbar, lässt sich als Wasserfilter einsetzen, aber auch zur Versiegelung. Auch für Speicherzellen und eventuell für Solarzellen könnte es verwendet werden.

Das Forschungsinstitut versucht, praktische Anwendungsmöglichkeiten für Graphen zu finden. Dem BBC-Bericht zufolge gehören dazu leichtere Karosserien und Bauteile für Flugzeuge, aber auch Strukturen für künstliche Zähne. Graphen wird bereits für leichte Tennisschläger, Helme und Ski verwendet.


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interlingueX 30. Mär 2015

Es gibt tatsächlich mehrere Arten von Graphen. Für bis zu drei oder vier Lagen ist es...

SoniX 30. Mär 2015

Ich sage voraus: Niemals halten die solange! ;-)

Dr.InSide 30. Mär 2015

Was soll daran dämlich sein? Solche Birnen gibt's schon über 1 Jahr. Such doch mal bei...

Endwickler 30. Mär 2015

Ja, es geht um das Material, denn die Uni sicht Anwendungsgebiete für ihr Graphen...

Suma 30. Mär 2015

Es geht dabei nur indirekt um das Wort "Graphen" sondern eher um das Wort "sollen...

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