Formlabs Umstrittener 3D-Drucker Form 1 wird bald ausgeliefert

Im April will Formlabs die ersten 3D-Drucker ausliefern. Die Geräte werden derzeit von einem Auftragshersteller in den USA gebaut.

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Die ersten 3D-Drucker vom Typ Form 1 werden in diesem Frühjahr ausgeliefert: Im April sollen die ersten Nutzer, die den 3D-Drucker auf Kickstarter unterstützt haben, ihr Gerät erhalten, hat Hersteller Formlabs angekündigt.

Die Produktion des 3D-Druckers sei im Gange, schreibt Luke Winston im Blog des Unternehmens. Das Team habe die Zeit seit Ende der Kickstarter-Kampagne im Oktober genutzt, um das Gerät und die Software zu verbessern sowie um eine Lieferkette aufzubauen.

Auftragshersteller in den USA

Die steht inzwischen, und die Geräte werden gebaut. Anders als etwa Makerbot hat Formlabs keine eigene Fabrik gebaut, in der Geräte produziert werden. Das überlässt das Unternehmen einem Auftragshersteller. Der ist in den USA beheimatet, nicht - wie in der Hightech-Branche üblich - in Asien.

Es habe sich bereits bewährt, ein einheimisches Unternehmen zu beauftragen, da es so möglich gewesen sei, in letzter Minute noch Änderungen anzubringen, sagte Formlabs-Chef Maxim Lobovsky dem US-Technologiemagazin Wired. "Wir fanden beispielsweise einen Fehler, als die Fertigung der Blechteile begann. Es hätte funktioniert, es hätte aber zu Fehlern kommen können."

Die ersten Geräte sollen zuerst getestet werden, bevor das Unternehmen sie ausliefere, schreibt Winston im Blog. Danach sollen sie ausgeliefert werden. Einen genauen Termin nennt er nicht. Die Mehrheit der im Rahmen der Kickstarter-Kampagne georderten Geräte soll Ende April ausgeliefert werden. Wer einen Form 1 über die Website bestellt, muss sich bis Mai gedulden.

Durchschnittliche Verzögerung

Damit bleibt Formlabs halbwegs im selbstgesteckten Zeitrahmen: Bei Kickstarter hatte das Unternehmen angekündigt, die ersten 3D-Drucker sollten im Februar 2013 ausgeliefert werden. Den genannten Auslieferungstermin um zwei Monate zu überziehen, sei bei Crowdfunding-Kampagnen der Durchschnitt, hatte der US-Fernsehsender CNN Ende vergangenen Jahres herausgefunden: CNN hatte 50 Projekte untersucht. Davon hätten gerade mal acht ihren angekündigten Liefertermin eingehalten.

Die Crowdfunding-Aktion von Formlabs, einer Ausgründung des Massachusetts Institute of Technology (MIT), im Herbst 2012 verlief überaus erfolgreich: Statt der intendierten 100.000 US-Dollar bekam Formlabs 2,94 Millionen US-Dollar zugesagt. Nutzer orderten über 1.000 Geräte.

Stereolithographie

Form 1 baut Objekte per Stereolithographie aus einem flüssigen Kunstharz auf, das aushärtet, wenn es Licht mit einer bestimmten Wellenlänge ausgesetzt wird. In einen Behälter mit dem Harz wird eine Arbeitsplattform abgesenkt, auf der das Werkstück aufgebaut wird. Darunter sitzt ein Laser, der die Form des Gegenstandes abfährt und das Kunstharz belichtet. Danach wird die Arbeitsplattform angehoben und die nächste Lage ausgehärtet. Am Ende hängt das Werkstück kopfüber unter der Plattform. Das Verfahren ermöglicht eine höhere Auflösung als die Schmelzschichtung (Fused Deposition Modeling, FDM), das 3D-Druck-Verfahren, das viele Drucker nutzen.

Allerdings hat das US-Unternehmen 3D-Systems Formlabs verklagt. Die Technik der Stereolithographie sei von 3D-Systems patentiert und entwickelt worden, argumentiert der 3D-Drucker-Hersteller. Formlabs nutze die Technik unrechtmäßig. Die Klage richtet sich auch gegen die Crowdfunding-Plattform Kickstarter, da diese von dem Erfolg der Crowdfunding-Kampagne profitiert habe.


__destruct() 15. Feb 2013

Mit dem 3D-Drucker aus dem Artikel hat man dieses Problem nicht.

Der Spatz 15. Feb 2013

Zustimm! Auch sollte man den Spieltrieb nicht vergessen. Einem Star-Trek Fan mal ein...

debattierer 15. Feb 2013

+1

IT.Gnom 13. Feb 2013

. Bitte genauer erklären, was der Papst damit zu tun. Und vor allem welcher.

Emulex 12. Feb 2013

Du bist echt ein Widerporst. Chleudert den Purchen zu Poden !

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