Flashback-Entferner Apple löscht Mac-Trojaner nicht auf allen Systemen

Es ist eine ungewöhnliche Kombination, die Apple gegen den Flashback-Trojaner verteilt: Der Trojanerentferner wird mit dem Java-Sicherheitsupdate gebündelt. Derweil meldet Symantec bereits seit einigen Tagen sinkende Infektionszahlen.

Anzeige

Apple hat die dritte Aktualisierung des Java-Sicherheitsupdates veröffentlicht. Java for OS X 2012-003 für Lion und Java for Mac OS X 10.6 Update 8 beseitigen nicht nur Sicherheitslücken, sondern enthalten auch gleich ein Werkzeug, das vergleichbar mit Microsofts Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software ist. Sollte das kombinierte Update bei der Installation den Flashback-Trojaner finden, wird er entfernt.

Zu beachten ist allerdings, dass sich Apple selbst bei diesem Befall bisher nicht dazu durchringen konnte, auch ältere Mac-OS-Versionen vernünftig zu versorgen. Mac OS X 10.5 alias Leopard und frühere Versionen werden nicht mehr mit Updates versorgt. Mac OS X 10.5 ist etwa Ende 2007 erschienen. Der Support wurde Ende 2011 eingestellt.

Apple kommuniziert kaum

Microsoft hat nicht zuletzt wegen solcher Vorfälle den Supportzeitraum für Sicherheitsupdates von Windows XP immer wieder verlängert. Er liegt derzeit laut dem Lifecycle-Dokument bei mehr als zwölf Jahren. Microsoft propagiert zudem aktiv, wann Systeme aus welchen Supporttypen herausfallen. Bei Apple fehlt eine derartige Kommunikation mit den Kunden ganz.

Um aktiv die Verbreitung des Trojaners zu verhindern, hat Apple damit mehr als eine Woche gebraucht. Zunächst wurde Anfang April 2012 hastig ein Java-Update veröffentlicht, das kurz danach wegen Programmierfehlern noch einmal korrigiert werden musste. Es beseitigte seit Wochen bekannte Sicherheitslücken in Java, auf die Oracle sehr deutlich hingewiesen und die es zuvor bereits geschlossen hatte.

Langsame Reaktion ermöglichte erst den Flashback-Trojaner-Befall 

OnlineGamer 14. Apr 2012

Du bist nicht beleidigt sondern nur hochmütig.

Der Kaiser! 13. Apr 2012

Das liesse sich leicht ändern..

Der Kaiser! 13. Apr 2012

Zumindest nicht unter diesen Bedingungen..

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-System Engineer (m/w)
    DEKRA SE, Stuttgart
  2. Bauingenieur / Bauingenieurin bzw. Bauinformatiker / Bauinformatikerin
    Ed. Züblin AG, Stuttgart
  3. IT Service Manager (m/w) Entwicklung von Basis-Kundenfunktionen
    Daimler AG, Stuttgart
  4. Softwareentwickler Microsoft C# / .NET (m/w)
    HABA - Erfinder für Kinder, Habermaaß GmbH, Bad Rodach

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Intel

    Broxton LTE erst 2016, Skylake-Produktion noch 2015

  2. Bitcoin-Börse

    Mtgox soll verkauft oder aufgelöst werden

  3. Samsung

    Topsmartphone mit Tizen kommt im Sommer

  4. Axel-Springer-Chef

    "Wir haben Angst vor Google"

  5. WLAN

    Quantenna plant 10 Gigabit pro Sekunde für 2015

  6. All-in-One Media Keyboard

    Microsofts erste drahtlose Tastatur mit Touchpad

  7. Sicherheitslücke

    Manipulation der Icons im Android-Launcher möglich

  8. Test Fifa Fußball-WM Brasilien 2014

    Unkomplizierter Kick ins WM-Finale

  9. Cortana im Test

    Gebt Windows Phone eine Stimme

  10. Megaupload

    Kim Dotcom bekommt sein Vermögen zurück



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Display Scanout Engine: Xbox, streck das Bild!
Display Scanout Engine
Xbox, streck das Bild!

Die Xbox One berechnet viele Spiele nicht nativ in 1080p. Stattdessen vergrößern ein Hardware-Scaler oder einige Softwareschritte niedrigere Auflösungen. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile, welche die Bildqualität oder Bildrate beeinflussen.

  1. Xbox One Upgedated und preisgesenkt
  2. Xbox One Microsoft denkt über Xbox-360-Emulation nach
  3. Xbox One Inoffizielle PC-Treiber für Controller erhältlich

Facebook und Oculus Rift: Vier Prognosen zu Faceboculus
Facebook und Oculus Rift
Vier Prognosen zu Faceboculus

Der erste Shitstorm hat sich gelegt. Und Oculus gehört immer noch Facebook. Was ändert das jetzt? Und was bedeutet das für die Zukunft? Wer sich mit Entwicklern und Experten unterhält, der kann einige erste Schlüsse ziehen.

  1. Oculus Rift 25.000 Exemplare der neuen Dev-Kit-Version verkauft
  2. Developer Center Sicherheitslücke bei Oculus VR
  3. Oculus VR "Wir haben nicht so viele Morddrohungen erwartet"

Windows XP ade: Linux ist nicht nur ein Lückenfüller
Windows XP ade
Linux ist nicht nur ein Lückenfüller

Wenn der Support für Windows XP ausläuft, wird es dringend Zeit, nach einer sicheren und vor allem kostenlosen Alternative zu suchen. Linux ist dafür bestens geeignet. Bleibt nur noch die Qual der Wahl.

  1. Open Source Linux 3.15 startet in die Testphase
  2. Linux-Kernel LTO-Patch entfacht Diskussion
  3. Linux-Distribution Opensuse baut um und verschiebt Version 13.2

    •  / 
    Zum Artikel