Flash-Plugin Adobe will Mozillas Click-to-Play unterstützen

Vom Flash-Entwickler kommen wohlwollende Worte zu Mozillas Entscheidung, auch Plugins von Adobe auf Click-to-Play umzustellen. Adobe hofft, dass dadurch mehr Nutzer alte Flash-Installationen ersetzen.

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Adobe hat kein Problem damit, dass sich die Entwickler von Mozilla dafür entschieden haben, alte Flash-Plugins abzuschalten. Mozilla will in Firefox nahezu alle Plugins auf Click-to-Play umstellen. Das gilt auch für Adobes Flash-Plugin, wenn es sich nicht um die jeweils aktuelle Version handelt, und für den Adobe Reader.

Adobe teilt nun in seinem Blog mit, dass diese Entscheidung Adobe-Kunden schützt. Adobe sieht Schwierigkeiten, den Endanwender davon zu überzeugen, zeitnah Updates einzuspielen. Gerade Nutzern, die seit Monaten oder gar Jahren ihre Software nicht aktualisiert haben, wird somit geholfen.

Adobe hofft, dass so auch Nutzer, die bisher nicht erreichbar waren, davon überzeugt werden, ihre Plugin-Software zu aktualisieren. Firefox wird den Anwender nämlich mit Warnmeldungen unterstützen, sofern diese ein altes Plugin ausführen wollen. Adobe sagt nun seine Unterstützung für Mozillas Projekt zu.

Adobe ist in der Vergangenheit häufig ein Angriffsziel für Entwickler von Schadsoftware gewesen. Mittlerweile wird aber insbesondere der Flash-Player zeitnah durch die neue Updateroutine beim Anwender aktualisiert, so dass Anwender in der Regel schnell wieder geschützt sind. Entwickler von Schadsoftware wenden sich zunehmend von Flash als Plattform ab. Eines der wichtigsten Angriffsziele ist stattdessen Java als Plugin für Browser. Oracle will sich bemühen, die Angriffsfläche in Zukunft zu reduzieren.


EvilSheep 31. Jan 2013

Du könntest aber auch einfach aufhören es absichtlich falsch verstehen zu wollen und das...

Endwickler 31. Jan 2013

Wozu einen Flashblocker, wenn man es einfach in der Config des Browsers festlegen kann?

Endwickler 31. Jan 2013

Da kann ich nur hoffen, dass sie das nicht für einzelne Produkte wieder mit dem kommenden...

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