Flash Player: Sicherheitslücken werden aktiv ausgenutzt
Sicherheitsupdate für Adobes Flash Player (Bild: midiman/CC BY 2.0)

Flash Player Sicherheitslücken werden aktiv ausgenutzt

Adobe warnt vor zwei Sicherheitslücken im Flash Player, die derzeit aktiv ausgenutzt werden. Angreifer können darüber beliebigen Schadcode ausführen und so fremde Computer unter ihre Kontrolle bringen. Adobe hat mit einem Notfallpatch darauf reagiert.

Anzeige

Adobe hat für den Flash Player einen Sicherheitspatch veröffentlicht, mit dem zwei Sicherheitslücken geschlossen werden, die derzeit aktiv ausgenutzt werden. Angreifer verschicken derzeit manipulierte Word-Dateien per E-Mail. In diesen in Umlauf befindlichen Word-Dateien ist Flash-Code enthalten, über den beim Öffnen der Datei mit Microsofts Textverarbeitung Schadcode ausgeführt wird, so dass der Rechner des Opfers von dem Angreifer kontrolliert werden kann. Beide nun bekanntgewordenen Sicherheitslücken werden auf diese Art und Weise ausgenutzt.

Gezielte Attacke auf Mac-Systeme

Eine der beiden Sicherheitslücken zielt zudem auf Mac-Nutzer, die als Browser Firefox oder Safari verwenden. Dazu genügt der Besuch einer Webseite, die den betreffenden Flash-Code enthält, um Opfer einer Attacke zu werden. Sofern das Ausführen von Flash-Inhalten im Browser aktiviert ist, reicht das Öffnen der manipulierten Webseite und der Angreifer kann Schadcode ausführen, um den betreffenden Computer unter seine Kontrolle zu bringen.

Das eine Sicherheitsloch haben Sicherheitsexperten von Kaspersky Labs bemerkt, das andere hatten die Shadowserver Foundation sowie die Computerspezialisten von Lockheed Martin entdeckt. Beide wurden vertraulich an Adobe gemeldet.

Die beiden Sicherheitslücken sind in allen aktuellen Versionen des Flash Players für Windows, Mac OS, Linux und Android enthalten. Windows- und Mac-OS-Nutzer können sich den aktuellen Flash Player mit der Version 11.5.502.149 über Adobes Webseite herunterladen. Für Linux-Systeme lautet die aktuelle Versionsnummer 11.2.202.262.

Nutzer von Googles Chrome-Browser erhalten laut Adobe eine aktualisierte Version, mit der die Sicherheitslücken im Flash-Player-Plugin beseitigt werden. Innerhalb von Chrome lautet die aktuelle Flash-Version 11.5.31.139. Auch Nutzer des Internet Explorer 10 für Windows 8 erhalten nach Angabe von Adobe eine neue Flash-Version über ein Browserupdate. In diesem Fall lautet die Flash-Version nach dem Update 11.3.379.14.

Flash-Update für Android wird über den Play Store verteilt

Ein Update des Flash Players für Android 2.x sowie 3.x und Android 4.x wird automatisch über Googles Play Store verteilt. Dazu muss der Flash Player bereits auf dem Android-Gerät installiert sein, denn seit Mitte August 2012 gibt es den Flash Player nicht mehr im Play Store. Für Android 2.x und 3.x lautet die aktuelle Versionsnummer 11.1.115.32 und für Android 4.x gibt es die Version 11.1.111.37.


phelmig 12. Feb 2013

Chrome bietet schon lange an (wenn auch etwas versteckt), dass Flash und Java-Inhalte...

phelmig 12. Feb 2013

Das ist bereits für die nächste Version angekündigt UND in der Beta schon...

Tuxianer 09. Feb 2013

Weil sie halt drin sind in Flash. So wie in Java. Nein. Sonst gäbe es die Scheunentore...

elliot 08. Feb 2013

"Die beiden Sicherheitslücken sind in allen aktuellen Versionen des Flash Players für...

Spaghetticode 08. Feb 2013

Aber nur, wenn man ausschließlich den IE10 nutzt. Und den gibt es derzeit nur für...

Kommentieren


Henning Uhle / 08. Feb 2013

Einfallstor Flash Player

internetanbieter.info / 08. Feb 2013

Schwere Sicherheitslücken beim Flash-Player



Anzeige

  1. Mitarbeiter Offer & Sales Development (m/w)
    GDF SUEZ Energy Sales GmbH, Berlin
  2. IT-Spezialist Netz- und Systemmanagement (m/w)
    Infokom GmbH, Karlsruhe
  3. IT Support Administrator (m/w)
    GENTHERM GmbH, Odelzhausen
  4. Consultant Finance Processes & Applications (m/w)
    Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. IMHO

    Microsoft kauft sich einen Markt mit Klötzchen

  2. AVMs neuer VDSL-Router

    Fritzbox 3490 hat sechs Antennen für ein schnelles WLAN

  3. Infoseite

    So wird man Apples U2-Geschenk wieder los

  4. Luxuslimousine

    S-Klasse als Plug-in Hybrid mit 2,8 Litern Verbrauch

  5. Streaming-Dienst

    Netflix startet mit kostenlosem Probemonat

  6. FBI

    US-Biometriedatenbank ist betriebsbereit

  7. Huawei Cloud Congress

    Huawei will weltweit der führende IT-Konzern werden

  8. VESA-Standard

    Displayport 1.3 A/V für 5K-Displays ist fertig

  9. Panasonic

    Lumix GM5 ist ein Systemkamera-Winzling

  10. Panasonic CM1

    Android-Smartphone mit 1 Zoll großem Bildsensor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Interview mit John Carmack: "Gear VR ist das Tollste, was ich in 20 Jahren gemacht habe"
Interview mit John Carmack
"Gear VR ist das Tollste, was ich in 20 Jahren gemacht habe"
  1. Phicomm Passion im Hands On Anständiges Full-HD-Smartphone mit 64-Bit-Prozessor
  2. Nokia Lumia 735 Das OLED-Weitwinkel-Selfie-Phone
  3. Nokia Lumia 830 Das günstigere Lumia 930

NFC in der Analyse: Probleme und Chancen der Nahfunktechnik
NFC in der Analyse
Probleme und Chancen der Nahfunktechnik
  1. NFC iPhone 6 soll zum digitalen Portemonnaie werden
  2. Mini-PC Broadwell- und Braswell-NUCs laden Smartphones drahtlos

Ultra High Definition: Scharf allein ist nicht genug
Ultra High Definition
Scharf allein ist nicht genug
  1. Ifa Vodafone Deutschland und Cisco bringen 4K-Set-Top-Box
  2. Alpentab Wienerwald Das Holztablet mit Bay Trail oder als Nobelversion
  3. Dell UltraSharp 27 Ultra HD 5K 27-Zoll-Monitor mit 5.120 x 2.880 Pixeln

    •  / 
    Zum Artikel