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Autonom fahrender Lexus von Google
Autonom fahrender Lexus von Google (Bild: Google)

Fixie: Radfahrer irritiert autonomes Google-Auto

Autonom fahrender Lexus von Google
Autonom fahrender Lexus von Google (Bild: Google)

Autonom fahrende Autos müssen vorsichtig im Umgang mit anderen Verkehrsteilnehmern sein. Radfahrer können bei Googles Testfahrzeugen offenbar zu Problemen führen. Das geschieht zwar zum Wohl der Radfahrer, kann den Verkehr aber nachhaltig aufhalten.

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Bei einer Begegnung mit einem Google-Auto hat ein Radfahrer im texanischen Austin eine interessante Entdeckung gemacht, wie er in einem Forum berichtet. Demnach hat der offenbar mit einem Fixie gefahrene Mann an einer Kreuzung mit Stoppschildern gehalten - genau wie das autonom fahrende Auto. Bei Fixie-Rädern ist kein Freilauf vorhanden, so dass durch Gegendruck auf die Pedale an Ort und Stelle balanciert werden kann.

Dieser Balanceakt, der auch als Track Stand bezeichnet wird, irritierte das Google-Auto offenbar. Die Software konnte nicht einschätzen, wie sich der Radfahrer bewegen werde und hielt das Auto mehrmals abrupt an. Dies geschah nach Angaben des Radfahrers ungefähr zwei Minuten lang. Die beiden Personen im Fahrzeug tippten derweil auf ihren Notebooks herum, vermutlich um den Fall zu dokumentieren. Bei dem Fahrzeug soll es sich um einen Toyota gehandelt haben, nicht um eines der kleinen Versuchsfahrzeuge, die Google ebenfalls auf öffentlichen Straßen testet.

Wie der nachfolgende Verkehr reagierte, ist nicht bekannt. Das Fahrzeug soll sich während des Manövers nicht aus der Mitte der Kreuzung herausbewegt haben.

Googles selbstfahrende Autos sind dazu programmiert, manchmal eine kleine Ordnungswidrigkeit zu begehen und die Geschwindigkeitsbegrenzung um bis zu 16 km/h zu überschreiten. Der leitende Softwareingenieur, Dmitri Dolgov, sagte der BBC vor einem Jahr, dass sich die Google-Autos an den Fahrzeugen in unmittelbarer Nähe orientierten. Wenn diese die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten, gebe auch Googles Auto Gas. Langsamer zu fahren könnte sonst eine Gefahr für die Insassen und die anderen Verkehrsteilnehmer darstellen.


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ArcherV 06. Sep 2015

War zum Glück nur ein Einzelfall.. Ja, bei Taxen hab ich das auch schon öfters gesehen...

Stepinsky 01. Sep 2015

Natürlich hat das Fahrzeug innerhalb einer algorithmischen Logik richtig reagiert, aber...

xUser 01. Sep 2015

Doch! Das ständige Auf- und Abspringen (bei korrekt eingestellten Sattel) ist sehr...

borg 01. Sep 2015

Ooch, das geht seit Jahren auch ohne autonom mit kohlenstoffbasierenden Fahreinheiten...

Kennnny 01. Sep 2015

Gute Frage - keine Ahnung :-) Letztendlich wird es wohl genauso gehandhabt wie bei uns...



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