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Charge 2 mit eingeschaltetem Display
Charge 2 mit eingeschaltetem Display (Bild: Fitbit)

Fitbit Charge 2 im Test: Fitness mit Herzschlag und Klopfgehäuse

Charge 2 mit eingeschaltetem Display
Charge 2 mit eingeschaltetem Display (Bild: Fitbit)

Der Charge HR von Fitbit ist einer der beliebtesten Fitnesstracker; mit dem Charge 2 gibt es nun einen Nachfolger. Neben sinnvollen Neuerungen hat er leider eine etwas zu sportliche Bedienung.

Zum ersten Mal ist es uns auf der Gamescom im August 2016 aufgefallen: Ein erstaunlich großer Teil der deutschen Spielebranche und der Messebesucher ist mit einem Fitnesstracker von Fitbit ausgestattet. Liegt das daran, dass Spieler ihre Jagd auf Monster in Pokémon Go auch mit einer Sportuhr festhalten wollen? Wie auch immer: Ein paar Wochen später ist mit dem Charge 2 der Nachfolger für Charge und Charge HR erhältlich, die übrigens laut Fitbit die meistverkauften Tracker der kalifornischen Firma sind.

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Die wichtigste Neuerung des Charge 2 ist das größere OLED-Bildschirmchen. Während Informationen wie Uhrzeit oder Puls auf dem HR nur in einer Zeile lesbar sind, zeigt der Charge 2 auf seinem viermal so großen Display mehrere Zeilen gleichzeitig an; die konkrete Auflösung verrät der Hersteller übrigens nicht.

Der Screen ist in Räumen, bei bedecktem Himmel und abends hervorragend ablesbar, bei Sonnenschein aber ziemlich schlecht - dann müssen wir irgendwie mit der freien Hand für Schatten sorgen. Die sieben verfügbaren Hauptzifferblätter (also die mit der Uhrzeit) können unkompliziert über die App gewechselt werden.

  • Charge HR (links) und Charge 2 sind fast gleich groß. (Foto: Steinlechner / Golem.de)
  • Charge 2 verwendet zwei LEDs zur Pulsmessung, die etwas besser gegen Streulicht abgeschirmt sind. (Foto: Steinlechner / Golem.de)
  • Das Gehäuse des Charge 2 wirkt weniger klobig. (Foto: Steinlechner / Golem.de)
  • Mit den beiden Klammern lässt sich das Armband lösen oder befestigen. (Foto: Steinlechner / Golem.de)
  • Die Herzfrequenz-in-Ruhe-Kurve hilft, Übertraining zu vermeiden. (Screenshot: Golem.de)
  • Einmal in der Stunde muss man sich bewegen - sonst gibt's einen (nicht weiter schlimmen) Aktivitäts-Strafpunkt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die geschätzte Cardiofitness ist eine Art VO2max light. (Screenshot: Golem.de)
  • Fitbit hat seine App in den letzten Monaten stark überarbeitet. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Band des Charge 2 ist minimal besser als das des HR. (Bild: Fitbit)
  • Alternativ gibt es auch recht teure Lederbänder. (Bild: Fitbit)
  • Die wichtigsten Farbversionen des Charge 2 im Überblick. (Bild: Fitbit)
  • Der Mechanismus zum Austausch der Bänder ist gut gelöst. (Bild: Fitbit)
Charge HR (links) und Charge 2 sind fast gleich groß. (Foto: Steinlechner / Golem.de)

Der Charge 2 zeigt die Uhrzeit oder sonstige Informationen nicht permanent an. Um das Display zu aktvieren, müssen wir wie bei der Apple Watch das Handgelenk zu uns drehen - was ausgesprochen gut funktioniert. Diese sogenannte Schnellansicht lässt sich über die App deaktivieren, um etwa nachts nicht versehentlich durch das Licht gestört zu werden.

Dann müssen wir den Bildschirm mit einem Druck auf die seitlich angebrachte Taste aufwecken. Oder wir müssen anklopfen: Wie beim Vorgänger gibt es keinen echten Touchscreen, stattdessen nutzt das Gerät die Bewegungssensoren. Ein doppeltes Klopfen weckt der Charge 2, ein einfaches wechselt durch die Anzeigen.

Wie beim HR reicht kein sanftes Tippen: Der Nutzer muss sportlich-fest pochen, idealerweise an den unteren Übergang von Display zu Gehäuse. Beim Charge 2 funktioniert das meistens, aber eben nicht immer, was auf Dauer dann doch ein bisschen nervt. Im Eifer des Gefechts ist man zudem schnell mal über die eigentlich gesuchte Funktion hinausgeschossen, etwa bei der Suche nach der gewünschten Sportart.

Es führt kein Wisch zurück ...

Leider kann man dann nicht wie bei einem Touchscreen zurückwischen, sondern muss sich erneut durch alle Anzeigen blättern. Ärgerlich: Zumindest derzeit ist es nicht möglich, bei Trainingseinheiten das Display wahlweise dauerhaft leuchten zu lassen.

Eine große Verbesserung gegenüber dem HR ist die Auswahl und Aktivierung von Trainings - gemeint sind Sporteinheiten, etwa eine Stunde Joggen oder eine Radtour. Auf dem Charge 2 lassen sich sieben Profile hinterlegen. Das Besondere: Bei jedem lässt sich festlegen, ob bei seiner Aktivierung die Route vom Smartphone per GPS erfasst wird.

Falls wir also Wandern auswählen und unser Mobilgerät dabei haben, zeichnet Fitbit auch die Strecke mit auf. Beim Gewichtheben dagegen würde das keinen Sinn ergeben, so dass wir im Menü der App die Connected-GPS-Funktion deaktiviert vorfinden.

In der Praxis müssen wir also nur auf dem Tracker die Sportart auswählen, dann das Training mit einem langen Druck auf die Seitentaste starten und unser Smartphone dabeihaben. Zum Beenden des Trainings reicht ein weiterer langer Tastendruck. Schon werden Herzfrequenz und Route sowie alle weiteren Daten zusammengefügt und auf das Portal von Fitbit übertragen. Wer mag, kann die Tcx-Datei dann exportieren und bei Portalen wie Strava weiterverwenden.

Verfügbarkeit und Fazit 

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Berner Rösti 25. Sep 2016

Meine Erfahrung mit verschiedenen Modellen von Fitbit und Garmin haben gezeigt, dass es...

.hiro 25. Sep 2016

Oder läuft ohne Fitbit-Portal gar nichts? Bei meiner Moto 360 mit MotoBody tun sie...

ibsi 23. Sep 2016

Wäre für mich ein Grund das nicht zu nutzen. Bin da echt froh das die Google Fit Api...

Berner Rösti 22. Sep 2016

Hat sich das gebessert? Oder ist das gleich miserabel geblieben? Da hat die Fitbit ohne...

Dennis 22. Sep 2016

Hallo zusammen, ich habe meinem Lebensgefährten letzte Woche diese Uhr geschenkt. Uns ist...

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