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Charge 2 mit eingeschaltetem Display
Charge 2 mit eingeschaltetem Display (Bild: Fitbit)

Verfügbarkeit und Fazit

Was bei dem Charge 2 nicht im Angebot ist: Weder stehen fortgeschrittene Funktionen wie Intervalle zur Verfügung, noch gibt es Herzfrequenzalarme. Letzteres hängt auch damit zusammen, dass Fitbit die bei Anbietern wie Garmin oder Polar üblichen fünf Abstufungen zugunsten einer einfachen, aber unserer Auffassung nach für Einsteiger gar nicht schlechten Einteilung in Fettverbrennung, Kardio und Höchstleistung aufgegeben hat.

  • Charge HR (links) und Charge 2 sind fast gleich groß. (Foto: Steinlechner / Golem.de)
  • Charge 2 verwendet zwei LEDs zur Pulsmessung, die etwas besser gegen Streulicht abgeschirmt sind. (Foto: Steinlechner / Golem.de)
  • Das Gehäuse des Charge 2 wirkt weniger klobig. (Foto: Steinlechner / Golem.de)
  • Mit den beiden Klammern lässt sich das Armband lösen oder befestigen. (Foto: Steinlechner / Golem.de)
  • Die Herzfrequenz-in-Ruhe-Kurve hilft, Übertraining zu vermeiden. (Screenshot: Golem.de)
  • Einmal in der Stunde muss man sich bewegen - sonst gibt's einen (nicht weiter schlimmen) Aktivitäts-Strafpunkt. (Screenshot: Golem.de)
  • Die geschätzte Cardiofitness ist eine Art VO2max light. (Screenshot: Golem.de)
  • Fitbit hat seine App in den letzten Monaten stark überarbeitet. (Screenshot: Golem.de)
  • Das Band des Charge 2 ist minimal besser als das des HR. (Bild: Fitbit)
  • Alternativ gibt es auch recht teure Lederbänder. (Bild: Fitbit)
  • Die wichtigsten Farbversionen des Charge 2 im Überblick. (Bild: Fitbit)
  • Der Mechanismus zum Austausch der Bänder ist gut gelöst. (Bild: Fitbit)
Die geschätzte Cardiofitness ist eine Art VO2max light. (Screenshot: Golem.de)

Ebenfalls eine Art Sportexperte-Light-Funktion ist die neue Anzeige der Cardiofitness in der App. Dabei handelt es sich um eine simplifizierte Schätzung der VO2max - also die maximale Sauerstoffmenge, die der Körper während einer Übung verwenden kann. Normalerweise gibt es das nur in wesentlich teureren Sportuhren.

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Der Anwender bekommt mit dem Cardiofitness-Wert eine Angabe darüber, wie fit er im Vergleich mit anderen Menschen seines Alters und Geschlechts ist. Wichtiger und grafisch besser umgesetzt finden wir den Verlauf der Ruhepulskurve, was mit ein bisschen Erfahrung ein brauchbares Werkzeug zur Vermeidung von Über- oder Untertraining sein kann.

Nachrichten und Wecker

Eine Reihe von weiteren Funktionen des Charge 2 ist so ähnlich von anderen Fitbit-Geräten bekannt. So zeichnet das Gerät natürlich auch den Schlaf auf - unserem Eindruck nach sogar noch spürbar genauer als die Vorgänger. Es gibt Vibrationsalarme, mit denen man sich etwa morgens wecken lassen kann; die Vibration ist aber so schwach, dass wir davon nicht aufwachen würden. Außerdem werden Benachrichtigungen, etwa ankommende SMS, auf dem Display angezeigt - was man aber auch abstellen kann.

Der Charge 2 ist wie sein Vorgänger schweiß-, regen- und spritzwasserdicht. Er sollte laut Hersteller jedoch nicht beim Schwimmen getragen werden. Der Lithium-Polymer-Akku soll wie beim Vorgänger rund fünf Tage durchhalten. Wir sind beim Test mit sehr viel Rumspielerei auf vier Tage gekommen - im "echten" Alltag sollten fünf Tage also vermutlich tatsächlich in den meisten Fällen machbar sein, wenn auch eher knapp.

Fitbit Charge 2 ist in unterschiedlichen Farben erhältlich. Versionen mit silberfarbenem Gehäuse kosten rund 160 Euro, Varianten mit roségoldenem oder schwarzem Gehäuse sind 30 Euro teurer. Wechselbänder aus Kunststoff sind für 30 Euro und aus Leder für rund 70 Euro verfügbar. Der Fitnesstracker benötigt ein per Bluetooth LE gekoppeltes Smartphone oder Tablet, die App steht für iOS, Android und Windows Mobile zur Verfügung - auf Letzterem allerdings mit ein paar Funktionen weniger.

Fazit

Der Charge 2 sieht viel besser aus als der Vorgänger, er trägt sich dank des minimal besseren Bandmaterials angenehmer, und durch das Display ergeben sich einige Komfortverbesserungen, etwa bei der Auswahl der Trainingsart. Klasse ist auch die Zusammenarbeit mit einem gekoppelten Smartphone - aber die tollen Synchronisationsmöglichkeiten sind im Ökosystem von Fitbit ja traditionell eine der größten Stärken.

Auch die vom Charge 2 gelieferten Daten machen einen guten Eindruck. Das Erfassen des Schlafs kommt uns präziser vor als beim Vorgänger, und auch beim Alltagspuls gibt es wohl kleine Verbesserungen. Vor allem aber hat Fitbit in den letzten Monaten seine App ordentlich aufgemöbelt. Die stündlichen Aktivitäten sind klasse umgesetzt, und auch die Angabe des VO2max-Light-Werts ist etwas mehr als nur eine Spielerei.

Wirklich genervt hat uns auf Dauer, dass Fitbit keinen Touchscreen verbaut hat. Die Klopf-Bedienung funktioniert nicht immer gut und macht wenig Spaß. Besonders spürbar fanden wir dieses Manko, wenn wir den Charge 2 sowohl als Tracker und auch als Uhr benutzt und entsprechend oft verwendet haben. Sobald wir aber für die Zeit eine normale Uhr am anderen Handgelenk hatten und mit dem Fitbit-Gerät nur unsere Biodaten aufgezeichnet haben, hat uns die Klopfsteuerung nicht mehr gestört.

 Fitbit Charge 2 im Test: Fitness mit Herzschlag und Klopfgehäuse

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Berner Rösti 25. Sep 2016

Meine Erfahrung mit verschiedenen Modellen von Fitbit und Garmin haben gezeigt, dass es...

.hiro 25. Sep 2016

Oder läuft ohne Fitbit-Portal gar nichts? Bei meiner Moto 360 mit MotoBody tun sie...

ibsi 23. Sep 2016

Wäre für mich ein Grund das nicht zu nutzen. Bin da echt froh das die Google Fit Api...

Berner Rösti 22. Sep 2016

Hat sich das gebessert? Oder ist das gleich miserabel geblieben? Da hat die Fitbit ohne...

Dennis 22. Sep 2016

Hallo zusammen, ich habe meinem Lebensgefährten letzte Woche diese Uhr geschenkt. Uns ist...

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