Abo
  • Services:
Anzeige
Der Kühlschrank Chill Hub setzt auf Snappy Ubuntu Core als Betriebssystem.
Der Kühlschrank Chill Hub setzt auf Snappy Ubuntu Core als Betriebssystem. (Bild: Firstbuild.com)

Firstbuild Chill Hub: Ein smarter Kühlschrank nutzt Ubuntu

Der Kühlschrank Chill Hub setzt auf Snappy Ubuntu Core als Betriebssystem.
Der Kühlschrank Chill Hub setzt auf Snappy Ubuntu Core als Betriebssystem. (Bild: Firstbuild.com)

Chill Hub ist ein Kühlschrank mit USB-Anschlüssen und einem WLAN-Modul. Gesteuert wird das Gerät von GE mit einer speziellen Erweiterungsplatine sowie einem Raspberry Pi 2, auf dem Snappy Ubuntu Core läuft.

Anzeige

Einen smarten Kühlschrank stellt Ubuntu-Sponsor Canonical gemeinsam mit der von GE Appliances unterstützten Maker-Community Firstbuild vor. Er nutzt die für das Internet of Things gedachte Variante Snappy Core des freien Betriebssystems. Dank der offenen Dokumentation lässt sich mit der Software experimentieren.

Das Gerät ist im Grunde eine handelsübliche Kühl- und Gefrierkombination mit etwa 500 Liter Nutzinhalt und einigen technischen Erweiterungen, die den Zugriff auf die Sensordaten ebenso ermöglichen sollen wie die Kontrolle der Kühlschrankkomponenten. Als Schnittstellen stehen zwei USB-Ports bereit, zudem kann eine WLAN-Anbindung nach 802.11n genutzt werden.

Für die eigentliche Anbindung an das Gerät wird das kleine Modul Green Bean genutzt, mit dem sich eine ganze Reihe der Haushaltsgeräte von General Elecric (GE) steuern lassen sollen. Dazu gehört ein SDK für Node.js. Die kleine Platine fungiert als Vermittler zwischen dem internen, nicht dokumentierten Servicebus der Haushaltsgeräte und einem Computer. Die Platine wird über ein Netzwerkkabel mit der geräteseitigen RJ45-Buchse verbunden, welche sich mehr oder weniger versteckt im jeweiligen Gerät befindet. Über den USB-Anschluss kann ein Computer mit dem Gerät kommunizieren.

Im Fall des Chill Hubs wird dafür ein Raspberry PI 2 genutzt, das letztlich weitere Schnittstellen bereitstellt. So wird zum Beispiel ein USB-Hub für weitere Peripherie-Geräte verbaut. Bei den Extras ist etwa eine Waage möglich, die in dem Gerät steht und über zu Ende gehenden Vorräte informieren kann.

Eine Bastelplattform im Haushalt

Canonical beschreibt das Gerät nicht nur als smarten Kühlschrank. Bei dem Chill Hub soll es sich vielmehr um eine offene Entwicklerplattform für Maker, Hacker und Bastler handeln. Vorbestellt werden kann Chill Hub zurzeit für 800 US-Dollar, etwas mehr als 700 Euro. Verkauft werden soll das Gerät schließlich für knapp 1000 US-Dollar, etwas weniger als 900 Euro.

Geplant ist auch eine größere Luxusvariante für 3000 US-Dollar, die mehr USB-Anschlüsse und viele weitere Extras wie einen Eiswürfelbereiter oder LED-Beleuchtung bieten soll.


eye home zur Startseite
Leo K. 13. Mai 2015

Es gibt noch deutlich mehr als GUI und Kernel ;-). Und da Ubuntu auf dem Debian-Unstable...

most 13. Mai 2015

Das gleiche Thema gibt es doch immer wieder bei Apps oder Küchenmaschinen, die den...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Landeshauptstadt München, München
  2. Universität Passau, Passau
  3. Daimler AG, Sindelfingen
  4. Bosch SoftTec GmbH, Hildesheim


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 22,13€ inkl. Versand
  2. 29,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Smartphones

    iOS legt weltweit zu - außer in China und Deutschland

  2. Glasfaser

    Ewe steckt 1 Milliarde Euro in Fiber To The Home

  3. Nanotechnologie

    Mit Nanokristallen im Dunkeln sehen

  4. Angriff auf Verlinkung

    LG Hamburg fordert Prüfpflicht für kommerzielle Webseiten

  5. Managed-Exchange-Dienst

    Telekom-Cloud-Kunde konnte fremde Adressbücher einsehen

  6. Rockstar Games

    Spieleklassiker Bully für Mobile-Geräte erhältlich

  7. Crimson Relive Grafiktreiber

    AMD lässt seine Radeon-Karten chillen und streamen

  8. Layout Engine

    Facebook portiert CSS-Flexbox für native Apps

  9. Creators Update für Windows 10

    Microsoft wird neue Sicherheitsfunktionen bieten

  10. Landgericht Traunstein

    Postfach im Impressum einer Webseite nicht ausreichend



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Nach Angriff auf Telekom: Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
Nach Angriff auf Telekom
Mit dem Strafrecht Router ins Terrorcamp schicken oder so
  1. Pornoseite Xhamster spricht von Fake-Leak
  2. Mitfahrgelegenheit.de 640.000 Ibans von Mitfahrzentrale-Nutzern kopiert
  3. Spionage Malware kann Kopfhörer als Mikrofon nutzen

Gear S3 im Test: Großes Display, großer Akku, große Uhr
Gear S3 im Test
Großes Display, großer Akku, große Uhr
  1. In der Zuliefererkette Samsung und Panasonic sollen Arbeiter ausgebeutet haben
  2. Vernetztes Auto Samsung kauft Harman für 8 Milliarden US-Dollar
  3. 10LPU und 14LPU Samsung mit günstigerem 10- und schnellerem 14-nm-Prozess

Robot Operating System: Was Bratwurst-Bot und autonome Autos gemeinsam haben
Robot Operating System
Was Bratwurst-Bot und autonome Autos gemeinsam haben
  1. Roboterarm Dobot M1 - der Industrieroboter für daheim
  2. Roboter Laundroid faltet die Wäsche
  3. Fahrbare Roboter Japanische Firmen arbeiten an Transformers

  1. Re: Wieder eine Kickstarter Enttäuschung

    ChMu | 22:56

  2. Dritte bzw. dritte und vierte Kamera kaufen?

    DonDöner | 22:48

  3. Re: Emulationen sind immer gleichbedeutend wie...

    Kleine Schildkröte | 22:47

  4. Re: Was aufrüsten für WoW?

    vinylger | 22:46

  5. Re: Steuern

    sofries | 22:43


  1. 18:02

  2. 16:46

  3. 16:39

  4. 16:14

  5. 15:40

  6. 15:04

  7. 15:00

  8. 14:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel