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Firefox OS (Bild: Mozilla)

Firefox OS: Mozilla hat ambitionierte Pläne für Raspberry-Pi-Port

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Firefox OS (Bild: Mozilla)

Der Mozilla-Hacker Chris Jones arbeitet an einem Port von Firefox OS auf das Raspberry Pi. Für den Zugriff auf Hardware-Komponenten sollen Web-APIs entstehen, noch ist das Projekt aber in einer sehr frühen Phase.

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Beginnend mit dem diesjährigen Mozilla-Festival stellen die Hacker eine Portierung von Firefox OS auf das Raspberry Pi bereit. Bei den bisherigen Versuchen lief das Betriebssystem innerhalb der speziell angepassten Linux-Distribution Raspbian. Das nun vorgestellte Projekt möchte jedoch eine komplette Portierung auf Basis des Linux-Kernels erstellen, den die Raspberry-Pi-Foundation pflegt.

Das von Chris Jones gestartete Projekt hat sich vergleichsweise ambitionierte Ziele gesetzt. So soll die Portierung ähnliche Fähigkeiten für Bastler bieten wie die Distribution Raspbian. Das umfasst die Möglichkeit auf Sensoren zuzugreifen und LEDs oder Erweiterungsplatinen anzusteuern. Das angepasste Firefox OS soll außerdem eine Entwicklungsumgebung für Einsteiger bieten und mit anderen Mediaplayer-Anwendungen für den Minirechner konkurrieren können.

Weitreichende Pläne

Für das kommende Jahr sind einige Developer Sprints geplant, bei denen die genannten Funktionen umgesetzt werden sollen. Demnach sind etwa Web-APIs für GPIO, I2C oder auch SPI geplant. Zudem soll eine eigene Oberfläche entstehen, die als Mediaplayer und für verschiedene andere Anwendungen genutzt werden soll.

Einer aktuellen Planung zufolge soll die Gonk genannte Low-Level-Schicht auf das Gerät portiert werden, um darauf die Rendering-Engine Gecko und die Oberfläche Gaia zu verwenden. Das wohl größte Problem werden dabei wohl aber die Anpassung und Nutzung der Grafiktreiber, die durch Broadcom bereitgestellt werden. Ob das Projekt plant, die komplett freien Treiber zu benutzen, die Eric Anholt erstellt, ist derzeit nicht bekannt.

Der Code ist zwar noch instabil und die Entwickler warnen vor möglichen Sicherheitsproblemen. Dennoch steht im Mozilla-Wiki eine Anleitung für Interessierte bereit. Weitere Details bietet die Mailing-Liste des Projekts.


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