Firefox OS Erste Entwickler-Smartphones vorgestellt

Keon und Peak heißen die beiden Entwickler-Smartphones mit Firefox OS, die nun vorgestellt wurden. Sie wurden von dem spanischen Smartphone-Hersteller Geeksphone zusammen mit dem spanischen Mobilfunkkonzern Telefónica entwickelt.

Anzeige

Das Firefox-OS-Entwicklergerät Peak ist das besser ausgestattete Modell der beiden. Es hat einen 4,3 Zoll großen IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixeln und eine 8-Megapixel-Kamera mit Kameralicht auf der Gehäuserückseite. Auf der Displayseite steht für Videokonferenzen eine 2-Megapixel-Kamera zur Verfügung.

  • Keon (Bild: Geeksphone)
  • Keon (Bild: Geeksphone)
  • Peak (Bild: Geeksphone)
  • Peak (Bild: Geeksphone)
  • Keon (Bild: Geeksphone)
Peak (Bild: Geeksphone)

Mit 1,2 GHz arbeitet der Dual-Core-Prozessor Snapdragon S4 von Qualcomm im Peak. Es gibt 512 MByte RAM und 4 GByte Flash-ROM sowie einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. Das Smartphone deckt die UMTS-Frequenzen 900, 1.900 sowie 2.100 MHz ab und unterstützt Quad-Band-GSM. Zudem steht WLAN-n zur Verfügung. Der verwendete Akku hat eine Kapazität von 1.800 mAh.

Keon-Smartphone hat nur eine Kamera

Das zweite Firefox-OS-Entwicklergerät namens Keon hat ein Display mit einer Displaydiagonalen von 3,5 Zoll und einer Auflösung von 480 x 320 Pixeln. Eine Frontkamera gibt es nicht, auf der Rückseite ist eine 3-Megapixel-Kamera untergebracht. Der eingebaute Single-Core-Prozessor Snapdragon S1 arbeitet mit einer Taktrate von 1 GHz und es stehen wie beim Peak 512 MByte RAM sowie 4 GByte Flash-Speicher zur Verfügung. Weitere Daten lassen sich auf einer Micro-SD-Karte ablegen, ein passender Steckplatz ist vorhanden.

Bezüglich der Mobilfunk- und WLAN-Technik gibt es zwischen den beiden Modellen keine Unterschiede. Auch das Keon funkt auf den drei UMTS-Frequenzen 900, 1.900 sowie 2.100 MH und unterstützt Quad-Band-GSM sowie WLAN-n. Der Akku im Keon hat eine Kapazität von 1.580 mAh.

Ab wann und zu welchem Preis die Entwicklergeräte abgegeben werden, ist nicht bekannt.

Geeksphone fing mit Android-Smartphones an

Das 2009 gegründete Geeksphone hatte ein Jahr später das erste Android-Smartphone des Unternehmens auf den Markt gebracht. Danach folgten einige weitere Modelle. In Deutschland hatten die Smartphones aus Madrid aber keine nennenswerte Bedeutung.

Firefox OS basiert auf Linux und besteht im Wesentlichen nur aus einem Kernel, einigen Treibern und der Web-Rendering-Engine Gecko, wobei das gesamte Frontend in HTML5 umgesetzt wurde. Das gilt auch für die Oberfläche der Telefon- und SMS-Anwendung.

Anfang 2013 sollen die ersten Smartphones mit Firefox OS in Brasilien auf den Markt kommen, hergestellt von den chinesischen Unternehmen TCL und ZTE. Die Geräte werden sich eher an Smartphone-Einsteiger richten und daher wohl keine technischen Besonderheiten aufweisen.

Eine detaillierte Übersicht über Firefox OS vermittelt unser Artikel "Hands on B2G: Mozillas Smartphone-Betriebssystem Boot to Gecko im Detail".


ursfoum14 05. Feb 2013

schade nur das sie sich deshalb nur auf Brasilien beschränken. Wäre schön wenn es die...

Fuchs 23. Jan 2013

Richtig. Dieser Quasi-Standard geht bis 1856 auf einen gewissen Mario Prada zurück, der...

FlowPX2 23. Jan 2013

Das ist kein Irrglaube, sondern die Realität. Ladet euch doch bitte den Quellcode einmal...

achkeule 22. Jan 2013

Es wird auch endlich Zeit, dass sich im Preisbereich 220¤ und niedriger brauchbare Geräte...

M.P. 22. Jan 2013

Hat nicht den Mangel der Android - Einsteigermodelle: Schon bei Auslieferung ist der...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Inhouse Berater BI (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz
  2. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  3. BW/BI Anwendungsbetreuer (m/w)
    Universitätsklinikum Würzburg, Würzburg
  4. JAVA, JEE Entwickler (m/w)
    IT FRANKFURT GmbH, Frankfurt am Main

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Vic Gundotra

    Chef von Google Plus verlässt das Unternehmen

  2. Quartalsbericht

    Amazon weiter mit hohem Umsatz und etwas Gewinn

  3. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  4. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  5. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  6. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  7. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  8. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  9. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  10. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel