Firefox-17-Beta: Social API für den Desktop, H.264 für Android
Firefox für Android (Bild: Mozilla)

Firefox-17-Beta Social API für den Desktop, H.264 für Android

Mozilla hat eine Betaversion von Firefox 17 veröffentlicht. Auf dem Desktop wird die Funktion Click-to-Play standardmäßig aktiviert, die Android-Version kann nun auch Videos im Format H.264 abspielen. Zudem gibt es ein Social API.

Anzeige

Die größte Neuerung der Desktopversion von Firefox 17 stellt das sogenannte Social API dar, das die Betaversion in Grundzügen unterstützt. Das Social API ermöglicht es, soziale Netze wie Facebook über eine Sidebar in den Browser zu integrieren. So ist es möglich, die Status-Updates von Freunden im Blick zu behalten, während auf anderen Seiten weitergesurft wird.

Erste Tests mit dem noch als experimentell bezeichneten Social API sollen in Kürze im Rahmen des Betatests von Firefox 17 starten. Dabei arbeitet Mozilla eng mit Facebook zusammen, so dass der Facebook Messenger als erste App über das Social API in Firefox integriert wird. Mozilla betont aber, das Social API stehe grundsätzlich allen Anbietern sozialer Netze offen und es werde möglich sein, auch mehrere Netze parallel zu verwenden.

Click-to-Play ausgeweitet

Die mit Firefox 14 eingeführte Möglichkeit, Plugins erst auf Klick zu starten, wird ausgeweitet. Künftig nutzt Firefox diese Funktion, um Anwender vor veralteten Plugins, die ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstellen, zu warnen. Plugins, die auf Mozillas schwarzer Liste stehen und vom Nutzer dennoch installiert sind, werden dann nicht mehr automatisch gestartet, sondern erst, nachdem der Nutzer dies per Klick ausdrücklich bestätigt. Das soll die Sicherheit erhöhen.

Firefox für Android spielt H.264 ab

Die Android-Version von Firefox 17 ist in der Lage, H.264-Videos abzuspielen. Da die Lizenzbedingungen, mit denen H.264 genutzt werden kann, sich aber nicht verändert haben, wird Mozilla auch weiterhin keinen H.264-Codec in seinen Browser integrieren. Stattdessen nutzt Firefox 17 unter Android den mitgelieferten H.264-Codec. Die Beweggründe dafür hat Mozillas Technikchef Brendan Eich im März ausführlich in einem Blogeintrag erläutert.

Darüber hinaus soll Firefox 17 unter Android besser barrierefrei nutzbar sein. Dazu wird zum einen der Android-Screen-Reader Talkback integriert, zum anderen neue Accessibility-Funktionen von Android 4.1 unterstützt. Dazu zählen "Explore by Touch" und Gestennavigation.

Firefox 17 steht in einer Betaversion für Windows, Linux und Mac OS X unter mozilla.org/firefox/beta zum Download zur Verfügung. Die Android-Version der Beta von Firefox 17 kann über Google Play heruntergeladen werden.


lisgoem8 14. Okt 2012

Click-to-Play ausgeweitet - - - hier braucht es unbedingt whitelists. Hoffe das kommt...

Lala Satalin... 12. Okt 2012

Ah gut zu wissen. Ich nutz den Kram nicht, daher weiß ich nicht bescheid.

ThorstenMUC 12. Okt 2012

Nein - du wirst unter Gewaltandrohung gezwungen werden die Funktion zu aktivieren und...

Kommentieren



Anzeige

  1. Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in Operations Research im Bereich logistische Netzplanung
    Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Nürnberg
  2. IT-Infrastruktur Security Spezialist (m/w)
    NRW.BANK, Düsseldorf
  3. Leiter(in) Stabsstelle Architekturmanagement
    Toll Collect GmbH, Berlin
  4. Modullead SAP PSM (m/w)
    MAHLE International GmbH, Stuttgart

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Wissenschaft

    Wenn der Quantencomputer spazieren geht

  2. Cloud

    Erstmals betriebsbedingte Kündigungen bei SAP

  3. Microsoft

    Windows 10 Technical Preview ist da

  4. Omnicloud

    Fraunhofer-Institut verschlüsselt Daten für die Cloud

  5. Anonymisierung

    Tor könnte bald in jedem Firefox-Browser stecken

  6. Gutscheincodes

    Taxi-Unternehmer halten auch Ubertaxi für illegal

  7. Chris Roberts

    "Star Citizen ist heute besser als ich es mir erträumte"

  8. Leistungsschutzrecht

    Google keilt gegen Springer und Burda

  9. Onlinehändler

    Zalando geht an die Börse

  10. Panoramafreiheit

    Wikimedia erreicht Copyright-Änderungen in Russland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Elektromagnetik: Der Dietrich für den Dieb von heute
Elektromagnetik
Der Dietrich für den Dieb von heute

In eigener Sache: Golem.de sucht Videoredakteur/-in
In eigener Sache
Golem.de sucht Videoredakteur/-in
  1. Golem pur Golem.de startet werbefreies Abomodell
  2. In eigener Sache Golem.de definiert sich selbst

Mittelerde Mordors Schatten: 6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
Mittelerde Mordors Schatten
6 GByte VRAM für scharfe Ultra-Texturen notwendig
  1. Mordors Schatten Zerstörte Ork-Karrieren in Mittelerde

    •  / 
    Zum Artikel