Anzeige
Ein Entwickler hat Apple bereits im März 2014 über die Schwachstelle in Find My iPhone informiert.
Ein Entwickler hat Apple bereits im März 2014 über die Schwachstelle in Find My iPhone informiert. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Find my iPhone: Apple weiß seit Monaten von iCloud-Schwachstelle

Ein Entwickler hat Apple bereits im März 2014 über eine Schwachstelle im Dienst Find my iPhone informiert. Darüber sollen sich Angreifer Zugang zu iCloud-Konten zahlreicher prominenter Frauen verschafft haben.

Anzeige

Auf die Schwachstelle in Apples Ortungsdienst Find My iPhone hat ein Entwickler bereits im Frühjahr hingewiesen. Ibrahim Balic beschrieb die Lücke in einer E-Mail an Apple, die Ende März 2014 in der Security-Abteilung von Apple einging. Bis Mai 2014 erhielt er ebenfalls E-Mails mit der Bitte, mehr Details zu der Schwachstelle zu liefern. In einer bezweifelt ein Apple-Mitarbeiter, dass die Schwachstelle effektiv ausgenutzt werden kann. Screenshots der E-Mails hat die Webseite The Daily Dot veröffentlicht.

Über das Login für den Ortungsdienst Find My iPhone konnten Angreifer eine unbegrenzte Anzahl von Passwörtern für eine bekannte Apple-ID ausprobieren. Balic hatte über 20.000 erprobt, schrieb er an Apple. Er würde mit seiner Brute-Force-Attacke vermutlich eine sehr lange Zeit brauchen, schrieb ein Apple-Mitarbeiter Monate später zurück.

Ausgenutzt durch iBrute

Kurz nachdem massenweise intime Fotos von prominenten Frauen im Internet aufgetaucht waren, veröffentlichte ein Unbekannter das Skript iBrute bei Github. Die in Python programmierte Anwendung nutze die von Balic beschriebene Schwachstelle aus. Kurz darauf schränkte Apple die Login-Versuche auf zehn ein. Nach diesen wird das Konto gesperrt und der Besitzer informiert.

Apple hat stets dementiert, dass die gehackten iCloud-Konten auf Schwachstellen in Apples Server-Infrastruktur zurückzuführen seien und gab beispielsweise Tipps, wie sichere Passwörter gesetzt werden können.

Es sei nicht das erste Mal, dass er schlechte Erfahrungen mit Apples Sicherheitsabteilung gemacht habe, sagt Balic. Zuvor hatte er eine Cross-Site-Scripting-Schwachstelle auf Apples Entwicklerwebseite entdeckt und gemeldet. Apple nahm die Webseite zwar umgehend aus dem Netz, meldete aber, ein Unbekannter habe versucht, die Webseite zu hacken. Erst später erkannte Apple seine Entdeckung an.


eye home zur Startseite
__destruct() 30. Sep 2014

Such du mir ein Beispiel aus. Ich habe mir ein Beispiel rausgesucht. Das ist der erste...

wasdeeh 29. Sep 2014

Du hast sicher auch überall das gleiche Passwort, gell?

neocron 26. Sep 2014

wo habe ich gelogen? richtig, gut, dass ich keine benoetigte, da ich hier nicht...

Esquilax 26. Sep 2014

Ich habe z.B. sicher schon ein Blackberry gesehen...ähm ich mein ein Kumpel hat das auf...

Realist_X 26. Sep 2014

#bentgate & #fappening - Jetzt dieser ganze Updatemurks mir iOS und nun das. Was erlauben...

Kommentieren



Anzeige

  1. Web-Entwickler / Programmierer (m/w)
    point of media Verlag GmbH, Landau
  2. Business Analyst (m/w)
    SolarWorld AG, Bonn
  3. IT Leiter (m/w)
    über pergenta c/o GermanPersonnel e-search GmbH, Raum Leipzig
  4. (Teil-)Projektleiter/in Embedded Software Internet of Things
    Bosch Connected Devices and Solutions GmbH, Reutlingen

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. NEU: Zotac Geforce GTX970
    259,00€ (Vergleichspreis: 290,04€)
  2. NEU: Geforce GTX 1080 Info-Seite
    ab 27.05. verfügbar
  3. GELISTET: Asus GeForce GTX 1080 Founders Edition
    789,00€

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Pastejacking im Browser

    Codeausführung per Copy and Paste

  2. Manuela Schwesig

    Familienministerin will den Jugendschutz im Netz neu regeln

  3. Intels Compute Stick im Test

    Der mit dem Lüfter streamt (2)

  4. Google Chrome für zSpace

    Augmented-Reality-Version des Browsers kommt noch 2016

  5. Medizin

    Tricorderartiger Sensor erfasst Vitaldaten

  6. TG-Tracker

    Sensorbeladene Olympus-Actionkamera mit 4K-Aufnahme

  7. Trotz Unterlassungserklärung

    Unitymedia bleibt im Streit um WLAN-Hotspots hart

  8. Auftragshersteller

    Apple soll Bestellungen für iPhone 7 stark erhöht haben

  9. TSST-K

    Ungewisse Zukunft für einen der letzten ODD-Anbieter

  10. Google und Starbreeze als Partner

    Imax arbeitet an VR-Kamera und VR-Kinos



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gardena Smart Garden im Test: Plug and Spray mit Hindernissen
Gardena Smart Garden im Test
Plug and Spray mit Hindernissen
  1. Smart Home Homekit soll in iOS 10 zentrale App bekommen
  2. Revolv Google macht Heimautomatisierung kaputt
  3. Intelligentes Heim Alphabet könnte sich von Nest trennen

Zerotouch im Hands on: Logitechs Smartphone-Halterung fürs Auto fehlt etwas
Zerotouch im Hands on
Logitechs Smartphone-Halterung fürs Auto fehlt etwas
  1. Logi Base Logitechs iPad-Pro-Dock lädt über den Smart Connector
  2. Logitech G900 im Test Die erste Maus mit Wireless-Kabel

Aquaris M10 Ubuntu Edition im Test: Ubuntu versaut noch jedes Tablet
Aquaris M10 Ubuntu Edition im Test
Ubuntu versaut noch jedes Tablet
  1. Snap Ubuntus neues Paketformat ist unter X11 unsicher
  2. Xenial Xerus Ubuntu will weiter mit Alleingängen punkten
  3. Xenial Xerus Ubuntu 16.04 verzichtet auf proprietären AMD-Treiber

  1. Re: Künstler verdienen sehr wenig bei Spotify

    Dwalinn | 13:36

  2. Re: Dritter Absatz, Vorletzte Zeile, Zweites Wort

    RicoBrassers | 13:36

  3. Re: CDs sind wie Floppys, Kassetten und VHSs

    minecrawlerx | 13:35

  4. Re: ApoRed gesetzlich verbieten und seinen...

    Lala Satalin... | 13:35

  5. Projektende

    Kopa | 13:34


  1. 13:45

  2. 12:33

  3. 12:02

  4. 11:56

  5. 11:38

  6. 11:28

  7. 11:10

  8. 10:43


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel