Abo
  • Services:
Anzeige
Schadsoftware für zwei verschiedene mobile Betriebssysteme
Schadsoftware für zwei verschiedene mobile Betriebssysteme (Bild: Kaspersky Lab)

Find and Call: Schadsoftware in Apples App Store und Google Play entdeckt

Schadsoftware für zwei verschiedene mobile Betriebssysteme
Schadsoftware für zwei verschiedene mobile Betriebssysteme (Bild: Kaspersky Lab)

Kaspersky Lab hat sowohl in Apples App Store als auch in Google Play eine Schadsoftware entdeckt, die Adressbücher des Nutzers kopiert. Die für russisch sprechende Nutzer angepasste App nutzte diese Daten, um SMS-Spam zu versenden.

Kaspersky hat eigenen Angaben zufolge die erste Schadsoftware für iOS entdeckt. Zudem gibt es die Schadsoftware mit dem Namen Find and Call auch für Android. Google hat hingegen ein offenes System, so dass diese Art von Software öfter dort in Erscheinung tritt. Google hat deswegen schon länger den Bouncer in Betrieb, um Schadsoftware zu entdecken.

Anzeige

Apple hat eigentlich ein Kontrollsystem, das vorab greift, damit Schadsoftware gar nicht erst bei den Nutzern ankommt. Dieses System hat aber offenkundig versagt. Viel Schaden dürfte die Software nicht angerichtet haben. Sie war zwar weltweit verfügbar, allerdings in russischer Sprache gehalten, so dass nur Nutzer mit Kenntnis des kyrillischen Alphabets überhaupt etwas mit der Software anfangen konnten.

Nach der Installation hat die Software indirekt an alle Kontakte Spam in Form von Kurznachrichten via SMS verschickt. Das passiert aber nicht auf Kosten der Nutzer, sondern wird von einem anderen Dienst übernommen. Die Informationen greift die App dazu aus dem Adressbuch ab und lädt sie auf einen Server hoch. Ein Umgang mit Daten, den auch einige legitime Apps in der Vergangenheit zeigten.

Auf dieser Serverinfrastruktur werden dann die weiteren Schritte unternommen, um Spam an die Kontakte via SMS zu verschicken. Dieser Spam bewirbt die Find-and-Call-App, um so weitere Kontakte zu sammeln.

Bei dem Versand der Spamnachricht wird der Absender gefälscht. Nutzer denken also, dass die Kurznachricht mit der Aufforderung, Find and Call zu installieren, von einer Vertrauensperson stammt.

Die App wurde mittlerweile sowohl bei Google als auch bei Apple entfernt. Wie viele Kontaktdaten die Macher von Find and Call erbeuten konnten, ist unklar. Laut Macrumors ist zumindest die iOS-Version schon lange im Umlauf. Sie wurde am 13. Juni 2012 erstellt und blieb damit rund drei Wochen unentdeckt.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 09. Jul 2012

Dafür hat er bei Windows schon die gerechte Strafe bekommen. Wie es so schön heißt...

M$-OSX-Android... 09. Jul 2012

Kann diese allgemeinen Aussagen auch nicht mehr hören/lesen. Hab' auf mehreren Windoofs...

SaSi 06. Jul 2012

und wie willst du das machen? wenn eine app den entsprechenden erfolg suggeriert, bleibt...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. adesso AG, Stuttgart, München, Karlsruhe
  2. moovel Group GmbH, Stuttgart
  3. über InterSearch Executive Consultants GmbH & Co. KG, Rhein-Main-Gebiet
  4. Daimler AG, Ulm


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Die Unfassbaren, Ghostbusters I & II, Jurassic World, Fast & Furious 7 Extended Version)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Raumfahrt

    Chang'e 5 fliegt zum Mond und wieder zurück

  2. Android 7.0

    Sony stoppt Nougat-Update für bestimmte Xperia-Geräte

  3. Dark Souls 3 The Ringed City

    Mit gigantischem Drachenschild ans Ende der Welt

  4. HTTPS

    Weiterhin rund 200.000 Systeme für Heartbleed anfällig

  5. Verkehrsexperten

    Smartphone-Nutzung am Steuer soll strenger geahndet werden

  6. Oracle

    Java entzieht MD5 und SHA-1 das Vertrauen

  7. Internetzensur

    China macht VPN genehmigungspflichtig

  8. Hawkeye

    ZTE will bei mediokrem Community-Smartphone nachbessern

  9. Valve

    Steam erhält Funktion, um Spiele zu verschieben

  10. Anet A6 im Test

    Wenn ein 3D-Drucker so viel wie seine Teile kostet



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Autonomes Fahren: Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
Autonomes Fahren
Wenn die Strecke dem Zug ein Telegramm schickt
  1. Fahrgastverband "WLAN im Zug funktioniert ordentlich"
  2. Deutsche Bahn WLAN im ICE wird kostenlos
  3. Mobilfunk Telekom baut LTE an Regionalbahnstrecken aus

GPD Win im Test: Crysis in der Hosentasche
GPD Win im Test
Crysis in der Hosentasche
  1. Digitale Assistenten LG hat für das G6 mit Google und Amazon verhandelt
  2. Instant Tethering Googles automatischer WLAN-Hotspot
  3. Tastaturhülle Canopy hält Magic Keyboard und iPad zum Arbeiten zusammen

Bundestagswahl 2017: Verschont uns mit Digitalisierungs-Blabla 4.0!
Bundestagswahl 2017
Verschont uns mit Digitalisierungs-Blabla 4.0!
  1. Bundestagswahlkampf 2017 Die große Angst vor dem Internet
  2. Hackerangriffe BSI will Wahlmanipulationen bekämpfen

  1. Re: Gejammer

    s7evin | 00:01

  2. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere...

    bombinho | 00:01

  3. Re: Da brauchts keine App....

    lestard | 23.01. 23:58

  4. Re: Wie soll man dann geschäftlich nach China reisen?

    486dx4-160 | 23.01. 23:58

  5. Re: Installiert Samsung ungefragt Anwendungen??

    Cok3.Zer0 | 23.01. 23:54


  1. 18:19

  2. 17:28

  3. 17:07

  4. 16:55

  5. 16:49

  6. 16:15

  7. 15:52

  8. 15:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel