Finanzierungsplattform Kickstarter kommt nach Europa

Die Crowdfunding-Plattform Kickstarter will noch 2012 in Großbritannien starten. Bislang waren nur Projekte zugelassen, deren Betreiber in den USA beheimatet sind.

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Nach Angaben der Finanzierungsplattform Kickstarter soll am 31. Oktober 2012 die britische Website eröffnet werden. Dadurch können erstmals Gründer aus Großbritannien ihre Projekte dort vorstellen und Geld für die Finanzierung einsammeln.

Die britischen und die bisher in den USA eingestellten Projekte sollen parallel gezeigt werden. Dennoch gibt es Unterschiede. So werden bei den Angeboten aus Großbritannien die Preise in Pfund ausgewiesen. Damit Interessenten aus Drittländern, die die Projekte ebenfalls mitfinanzieren dürfen, die geforderten Preise besser einordnen können, wird eine Auspreisung auch in USA-Dollar per Umrechnungswerkzeug möglich sein.

Anstelle des Zahlungsdienstleisters Amazon Payments werde in Großbritannien zudem ein anderer Partner gewählt, teilte Kickstarter ohne Angabe von Gründen mit.

Erst vor kurzem hatte Kickstarter die Regeln bei den Projekten verschärft und gerenderte Bilder von künftigen Produkten verboten. Auch müssen die Entwickler klarer über die Risiken ihrer Projekte informieren und klarmachen, dass es keine Garantien oder Ähnliches gibt und Projekte auch bei gesicherter Finanzierung nicht immer klappen.

Gebührenstruktur wie in den USA

Wie in den USA verlangt Kickstarter von den Projektbetreibern bei erfolgreicher Finanzierungsrunde 5 Prozent der Einnahmen. Klappt die Finanzierung nicht, fallen auch keine Gebühren an. Für die Vereinnahmung der Gelder sind bei Beträgen unter 10 britischen Pfund 5 Pence fällig und bei Beträgen über 10 Pfund 20 Pence.


dabbes 11. Okt 2012

Du brauchst nur eine US-Firma oder jemanden dort der das für dich regelt (ist natürlich...

dabbes 11. Okt 2012

die ja einen Sitz in England haben, offiziell Zugriff auf Kickstarter. Bisher haben...

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