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Ein Software-Ingenieur in Utah prägt Bitcoins, eigentlich gibt es die Währung aber nur digital.
Ein Software-Ingenieur in Utah prägt Bitcoins, eigentlich gibt es die Währung aber nur digital. (Bild: George Frey/Getty Images)

Financial Action Task Force: Bundesregierung will Förderung von Bitcoin verhindern

Ein Software-Ingenieur in Utah prägt Bitcoins, eigentlich gibt es die Währung aber nur digital.
Ein Software-Ingenieur in Utah prägt Bitcoins, eigentlich gibt es die Währung aber nur digital. (Bild: George Frey/Getty Images)

Die USA sehen Vorteile in Kryptowährungen wie Bitcoin und wollen die internationale Nutzung erleichtern. Doch das Bundesfinanzministerium will das nicht zulassen.

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Die deutsche Bundesregierung stellt sich auf internationaler Ebene gegen eine Förderung von Kryptowährungen wie Bitcoin. Das hat die Welt am Sonntag aus Finanzkreisen erfahren. Bei einem Treffen des Anti-Geldwäsche-Verbunds FATF (Financial Action Task Force) in der kommenden Woche wollen Vertreter der US-Regierung offenbar einige Punkte durchsetzen, die die Verwendung von virtuellen Währungen unterstützen. Doch bei Deutschland stößt das auf Widerstand.

Das Bundesfinanzministerium will sowohl die Handelsplattformen als auch die virtuellen Währungen einer Aufsicht unterwerfen. Als Übergang sei die derzeitige deutsche Regelung geeignet, wonach Bitcoin-Börsen unter die nationale Bankenregulierung fallen. Langfristig will das Ministerium eine Zertifizierung durch ein internationales Gremium durchsetzen. So soll sichergestellt werden, dass die Handelsplattformen Absender und Empfänger einer Bitcoin-Zahlung ebenso identifizieren können wie die Banken ihre Kunden.

Eine FATF-Arbeitsgruppe hatte sich mehrere Monate mit virtuellen Währungen beschäftigt. Die US-Regierung setze sich als Ergebnis für eine Stärkung der virtuellen Währungen ein. Grenzüberschreitende Zahlungen seien so deutlich billiger als im klassischen Bankensystem. Das deutsche Finanzministerium sieht dagegen große Risiken durch völlig anonyme Zahlungen.

Die in München ansässige Fidor Bank ist im Juli 2013 eine Partnerschaft mit dem Bitcoin-Marktplatz Bitcoin.de eingegangen.

Bitcoin war der erste erfolgreiche Versuch, eine Währung auf Basis von kryptographischen Algorithmen zu erstellen. Hinter Bitcoin steht keine zentrale Bank und keine feste Organisation. Es basiert auf dem Prinzip, dass alle Geldtransaktionen dauerhaft gespeichert und für alle nachvollziehbar sind. Dazu kommt das Konzept des "Minings", bei dem Teilnehmer, die umfangreiche Hash-Berechnungen durchführen, belohnt werden. Das Herzstück von Bitcoin ist die sogenannte Block Chain, ein ewiges Logfile über alle Bitcoin-Transaktionen.

Jeder Teilnehmer des Bitcoin-Netzwerks kann sich die vollständige Block Chain herunterladen und jede Transaktion der Vergangenheit verifizieren. Würde ein Nutzer versuchen, sein Geld doppelt auszugeben, wäre das für andere Nutzer nachvollziehbar und die Transaktion würde als ungültig verworfen werden.


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Bill Carson 23. Feb 2015

Alles Neue wird hierzulande solange blockiert, bis US-amerikanische Unternehmen...

Bill Carson 23. Feb 2015

Der war gut :)

Bill Carson 23. Feb 2015

Was denn für Systeme? Wo wie warum haben Hacker denn Bitcoinbörsen?

Bill Carson 23. Feb 2015

auch als wertanlage wäre Bitcoin nicht geeinet. Da werden dir einige Reiche...

Jasmin26 23. Feb 2015

Nein das ändert nichts, auch wenn einige hier glauben in einem totalitären staat zu...



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