Filldisk.com Speicherlimits von Browsern lassen sich umgehen

Filldisk.com umgeht die Speicherbegrenzungen von Chrome, Safari und Internet Explorer mit einem einfachen Trick, um mittels HTML5 Web Storage die Festplatte mit Katzenbildern zu füllen.

Anzeige

Moderne Browser bieten Webseiten mit Web Storage die Möglichkeit, Daten im Browser zu speichern. Jede Domain (Origin) erhält dabei nur einen begrenzten Speicherplatz. Im Standard sind 5 MByte pro Domain empfohlen, real liegt die Grenze je nach Browser zwischen 2,5 und 10 MByte. Doch diese Beschränkung lässt sich aushebeln, so dass Webseiten dem Nutzer die Platte füllen können, wie Feross Aboukhadijeh mit filldisk.com (Achtung! Der Aufruf der Seite führt zum Füllen der Festplatte) zeigt.

Der Trick dabei: Aboukhadijeh nutzt eine Vielzahl von Subdomains, über die jeweils kleine Datenpakete platziert werden, die jedes für sich in den Web-Storage-Grenzen liegen. Eigentlich sollte das nicht möglich sein. In der Web-Storage-Spezifikation heißt es ausdrücklich, Browser sollten darauf achten, dass Webseiten ihre Daten nicht unter verwandten Seiten wie a1.example.com, a2.example.com, a3.example.com usw. ablegen, um so das Gesamtlimit für example.com zu umgehen.

Doch Chrome, Safari und Internet Explorer führen diese Prüfung offensichtlich nicht durch und lassen sich so recht einfach austricksen. Bei Firefox funktioniert der Trick hingegen nicht, mehr als 5 MByte kann Filldisk.com hier nicht speichern.


spYro 01. Mär 2013

Wenn wir hier über das Niveau von "Achtung, der Kaffee könnte sehr heiß sein, sie könnten...

kitingChris 01. Mär 2013

Euch ist aber schon klar dass der Fragesteller Linux nutzt?

ursfoum14 28. Feb 2013

Ah danke :-) Allerdings muss man Mozilla mal vorschlagen, es Seitenabhängig zu machen ;-)

Spaghetticode 28. Feb 2013

Weil der RAM-Verbrauch stetig steigt, wenn er die Katzenbilder speichert. Bei 1,7 GB RAM...

ursfoum14 28. Feb 2013

Kennt eigentlich jemand ein Addons das einfach in einer Ecke anzeigt, wie bspw. das neue...

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler / Softwareentwicklerin
    BBF GmbH, München und Dresden
  2. Projektmanager für Webapplikationen (m/w)
    Information Factory Deutschland GmbH, Nürnberg
  3. Fachexperte (m/w) SAP-Basis
    über Invenimus Personalberatung GmbH, Großraum Leipzig
  4. Softwareentwickler/in Java / JEE
    BBF GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Sailfish-Smartphone

    Jolla stellt "The Other Half" vor

  2. Internet und Krieg

    Wenn Social Networks zum Schützengraben werden

  3. Instant Messenger

    Whatsapp in Deutschland immer beliebter

  4. Milliarden-Deal

    Yahoo kauft Blogging-Plattform Tumblr

  5. Electronic Arts

    Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"

  6. Apple-Zulieferer

    Wieder drei Suizide bei Foxconn

  7. Cast AR

    Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

  8. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  9. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  10. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Homosexualität in Spielen: Bug oder Feature?
Homosexualität in Spielen
Bug oder Feature?

Im Spiel Tomodachi Collection: New Life für den Nintendo 3DS ist es möglich, dass Männer einander heiraten. Nintendo bezeichnet das als Bug - und erntet dafür Empörung.

  1. Strategiespiel HTML5-Version von Freeciv veröffentlicht
  2. Shadow of the Eternals 1,5 Millionen US-Dollar für vier Stunden langen Auftakt
  3. Dokumentarfilm Frauenfeindlichkeit in der Spieleszene

All Access: Google stellt Spotify-Konkurrenten vor
All Access
Google stellt Spotify-Konkurrenten vor

Google hat wie erwartet einen eigenen Streamingdienst vorgestellt, der All Access heißt. Die Android-App Google Play Music hat dafür ein Update erhalten, mit dem die Verwaltung von Musik erleichtert werden soll.

  1. Offline-Karten-App für Android Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop
  2. Google I/O Neue Dienste und APIs für Android-Entwickler
  3. Android-Verbreitung Jelly Bean legt weiter zu, Nexus 10 wenig verbreitet

Security: Gefährliche Lücke im Linux-Kernel
Security
Gefährliche Lücke im Linux-Kernel

Über eine Schwachstelle im Linux-Kernel kann sich ein lokaler Angreifer von einem eingeschränkten Konto Root-Rechte verschaffen. Die Schwachstelle besteht bereits seit mehreren Jahren. Die Lücke wurde klammheimlich geschlossen.

  1. Polizei Apple hat Warteliste für Umgehung der iPhone-Verschlüsselung
  2. Security D-Link patcht Sicherheitslücken in Routern und IP-Kameras
  3. Stonesoft Intel bietet 389 Millionen Euro für Firewall-Anbieter

Zum Artikel